verschiedene Gartenformen - Gartenblumen
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Die verschiedenen Gartenformen


Überlebensstrategien der Pflanzen: Die Platane (oben) fängt mit ihrer dichten Laubkrone das Sonnenlicht ein. Gunnera manicata (ganz links) entwickelt riesige Blätter, um im Halbdunkel Licht einzufangen. Der Efeu (links) klettert an Baumstämmen dem Licht entgegen.


Es mag überraschend klingen, aber eigentlich handelt es sich bei „Garten" und „Natur" um zwei Begriffe mit gegensätzlicher Bedeutung. Allenfalls könnte man sagen, dass im Garten Elemente der Natur benutzt werden, um etwas dem Menschen Angenehmeres zu schaffen.

Einem weit verbreiteten Irrtum zufolge gilt heute der Garten als „ein Stück unverfälschte Natur". Das mag damit zusammenhängen, dass es unbelassene Natur, zumindestens in den Industrieländern, nicht mehr gibt -höchstens noch in wenigen Refugien wie einigen natürlichen Urwäldern. Sie wurde längst der industriellen sowie der land- und forstwirtschaftlichen Nutzung geopfert. Die wachsende Sehnsucht der Bewohner moderner Industrielandschaften nach Natur in Form von Wäldern, Gärten und Parks ist eine verständliche Reaktion auf diese Entwicklung. Auch wenn die meisten Gärtner es nicht wahrhaben wollen, sind Gärten künstliche Gebilde, von Menschen aus „Zutaten" der Natur geschaffen. Das spricht absolut nicht gegen Gärten. Man muss sich nur über die Konsequenzen im klaren sein. Der Mensch pflanzt und hegt in seinem Garten Gewächse, die von Natur aus so und in dieser Kombination nicht wachsen würden. In der unberührten Natur tobt nämlich ein wilder Existenzkampf, bei dem die robustesten oder die am besten an einen Standort angepassten Pflanzen überleben und sich ausbreiten. Dabei bildet sich immer wieder eine relativ stabile Pflanzengemeinschaft, in der jede Art sich eine ökologische Nische erobert, die genau ihren Bedürfnissen entspricht und die von keiner anderen beansprucht wird.

Im Garten dagegen wachsen die Pflanzen nicht in natürlichen oder ökologischen Nischen, sondern an bevorzugten Standorten, die sie nicht erobern müssen, sondern die ihnen zugewiesen werden. Ohne die Pflege und Hilfe des Menschen, der sie hier angesiedelt hat, könnten sie sich nicht lange behaupten. Die robusteren, anspruchsloseren und für den Gartenfreund nicht so attraktiven Gewächse trachten ständig danach, dieses „Paradies der Pflanzen" für sich zu erobern. Der Gärtner muss diese ungebetenen Gäste, die meist über ein zähes Beharrungsvermögen verfügen, ständig entfernen. Deshalb nennt er diese lästigen Eindringlinge „Unkräuter". Zudem muss der Gärtner seine empfindlichen Pflanzen schützen und ernähren. Da es sich oft um Gewächse mit ähnlichen Eigenschaften handelt, die auf relativ engem Raum zusammen kultiviert werden, breiten sich leicht Krankheiten und Ungeziefer aus. Diesem Übel muss der Gärtner auf möglichst behutsame und schonende Weise begegnen. Die berühmte „chemische Keule" wäre die verkehrteste Methode, damit fertig zu werden. Eine Maßnahme würde die andere nach sich ziehen, und bald geriete der sorgsam gehegte Garten völlig aus dem Gleichgewicht, mit der Folge, dass man zu immer schwereren Geschützen greifen müsste. Doch auch im Garten findet unter den Kulturpflanzen ein rauher Wettbewerb um die besten Plätze statt. So entwickeln einige Pflanzen besonders große Blätter, um anderen das

Licht wegzunehmen. Andere wiederum sind genügsamer, weil sie es fertigbringen, weniger Licht wirkungsvollerauszunutzen. Die besten Trümpfe im Kampf um das lebensnotwendige Licht haben die hochwachsenden Pflanzen, die einen festen Stamm entwickeln. Andere Pflanzen, die solche Fähigkeiten nicht besitzen, wissen sich zu helfen, indem sie sich einfach an den Stämmen der hochwachsenden Bäume emporranken. Auch unter den Bäumen gibt es gierige, die eine lichtundurchlässige Krone entwickeln, damit sich ihre Wurzeln in dem Erdreich darunter allein ausbreiten können. Dieses lebhafte Mit- und Gegeneinander sollten Gartenfreunde kennen und beachten, wenn sie einen Garten anlegen wollen. Es empfiehlt sich sogar, vorher einen Plan anzufertigen. Vor allem muß der Gärtner den beengten Platzverhältnissen Rechnung tragen. Wenn auch der Garten anfangs etwas leer aussieht, so sollte man rechtzeitig bedenken, dass Pflanzen ungeheuer schnell wachsen, sich ausbreiten und sich Platz schaffen. Es wurden Zeitrafferaufnahmen von wachsenden Pflanzen gemacht, die zeigen, wie beweglich und auch aggressiv einige von ihnen sind. Auch wenn man es erst nicht wahrhaben will, so wird man doch bald gezwungen sein, einige seiner Pflanzen recht drastisch auszulichten und zurückzuschneiden. Neben dem Schneiden und Auslichten stehen dem Gärtner jedoch noch eine ganze Anzahl weitere Mittel der Kultivierung zur Verfügung, so zum Beispiel das Mähen, Düngen, Neupflanzen, die Knollenteilung und Veredlung.


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