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Zimmerpflanzen A-Z - Pflanzenporträts


Pentas • ---





Die einzige im Zimmer kultivierte Art dieser nicht sehr umfangreichen Gattung ist Pentas lanceolata. Dieser buschige Halbstrauch mit weichverholzten Trieben wird im Topf meist nur 30-45 cm hoch und blüht im Herbst und Winter. Er wird wegen seiner in endständigen, doldigen Büscheln ausgebildeten Blüten sehr geschätzt. An den reich verzweigten, nahezu aufrecht wachsenden Trieben sitzen eiförmige bis länglichelliptische, hellgrüne, behaarte Blätter, die 7-10 cm lang und 2-3 cm breit werden. Sie haben kurze Stiele und sind in gegenständigen Paaren oder in Quirlen zu dritt oder mehreren angeordnet. Die kleinen, weißen, rosaroten, lavendelfarbenen oder purpurroten Blüten bestehen aus einer 2-3 cm langen Röhre, die sich zu einem fünfzähligen, 12 mm großen Stern ausbreitet. Der Blütenstand kann einen Durchmesser von 10 cm haben. Unter den wenigen Sorten dürfte 'Orchid Star' mit lavendelfarbenen Blüten die bekannteste sein. Die normale Blütezeit reicht vom zeitigen Herbst bis in den Winter; vereinzelte Blüten können auch zu anderer Zeit auftreten.

Pentas lanceolata.

Pflege

Licht: Wichtig ist das ganze Jahr über ein heller Standort mit täglich mindestens vier Stunden direkter Sonne.

Temperatur: Die Pflanze gedeiht am besten bei einer Temperatur von 18 °C und darüber; sie darf auch darunter sinken, aber keinesfalls unter 10 °C.

Gießen: Man gießt die heranwachsenden Pflanzen mäßig und lässt die oberste Schicht der Erde zwischen den Wassergaben abtrocknen. Nach der Hauptblüte sollte man eine sechs- bis achtwöchige Ruhezeit einhalten und dann nur so viel gießen, dass der Topfballen nicht vollständig austrocknet.

Düngen: Man gibt alle zwei Wochen einen handelsüblichen Flüssigdünger, nur während der Ruhezeit im Spätwinter nicht.

Einpflanzen und Umtopfen: Man verwendet eine Erde auf Kompostbasis (siehe detailliert). Bis zu einem Alter von drei Jahren werden die Pflanzen jeweils im Frühjahr in einen etwas größeren Topf versetzt. Da sie später sehr unregelmäßig wachsen, ersetzt man sie alle zwei oder drei Jahre durch frisch bewurzelte Jungpflanzen.

Vermehrung: Kopfstecklinge von blütenlosen Trieben wurzeln bereitwillig im Frühjahr oder Sommer. Man schneidet einen 5-7 cm langen Steckling direkt unterhalb eines Blattes ab, entfernt die unteren Blätter, taucht die Schnittstelle in Bewurzelungshormon und steckt ihn in einen 7-cm-Topf in ein feuchtes Gemisch aus gleichen Teilen Torf und scharfem Sand oder Perlite. Über den Topf stülpt man einen Plastikbeutel oder bringt ihn in einen Vermehrungskasten (siehe Wie man die richtigen Bedingungen schafft) und stellt ihn an einen hellen, nicht sonnigen Platz. Nach etwa drei bis vier Wochen deckt man die nun bewurzelte junge Pflanze auf, gießt und düngt sie regulär, aber stellt sie noch nicht in direkte Sonne. Nach weiteren vier Wochen verpflanzt man sie in einen 10-cm-Topf in Einheitserde oder das übliche Erdgemisch und behandelt sie wie ein großes Exemplar.

Schädlinge und Krankheiten: Siehe Gesunde Zimmerpflanzen.



      





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