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Zimmerpflanzen A-Z - Pflanzenporträts


Pteris • Saumfarn





Pteris, auch Flügelfarn genannt, ist eine umfangreiche Gattung mit 280 Arten, von denen auch einige in Zimmerkultur verbreitet sind. Bei diesen Zimmerfarnen entspringen den kurzen, unterirdischen Rhizomen büschelartig die Wedel. Sie wachsen zunächst aufrecht und neigen sich dann mit den Spitzen nach unten. Manche Arten haben zweierlei Wedel: kurze, sterile und längere, fruchtbare; bei den letzteren sitzen am Rand der Blattunterseite die Sporenkapseln. Die Pflanzen einiger Arten besitzen nur einen Wedeltyp; der ist dann also entweder steril oder fruchtbar. In allen Fällen sind die Sporenkapseln durch die Blattfiedern - manchmal auch durch die Fiederblättchen - geschützt, deren Ränder sich nach unten umschlagen. Deshalb sehen die fruchtbaren Blattfiedern stets glattrandig aus, auch wenn sie gezähnt sind, während bei den sterilen Fiedern die Zähnung immer deutlich zu erkennen ist.

Unter idealen Bedingungen wachsen diese Farne das ganze Jahr hindurch.

Siehe auch Farne.

Saumfarn

Pteris cretica 'Albo-Lineata'.

Empfehlenswerte Arten und Sorten

P. cretica besitzt nur eine Art von Wedeln, die rund 30 cm lang, 20 cm breit und hell- bis mittelgrün sind. Die rund 15 cm langen Stiele der Wedel sind schwarz. Ein Wedel hat beiderseits zwei bis sechs gegenständige Seitenfiedern, von denen die sterilen Fiedern breiter und grannig gesägt sind. Alle Fiedern sind linealisch, bis zu 10 cm lang und 2 cm breit und laufen spitz zu. Bei fruchtbaren Exemplaren können die Sporenkapseln an allen Fiedern sitzen. Bei den Sorten 'Albo-Lineata' sind die Fiedern breiter und haben ein hellweißliches Mittelband.

P. ensiformis hat zwei Arten von Wedeln. Die fruchtbaren Wedel sind mittelgrün, schmal-dreieckig, bis zu 30 cm lang und 20 cm breit und sitzen an rund 15 cm langen Stielen. Die Blätter sind in bis zu acht Fiederpaare mit 10 cm Länge und 6 mm Breite unterteilt. Die sterilen Wedel sind ebenfalls dreieckig, aber nur 20-22 cm lang und 15 cm breit; ihre Stiele werden 10 cm lang. Sie besitzen sechs Fiederpaare mit 7 cm Länge und 12 mm Breite. Bei beiden Wedelarten sind die Blattfiedern gelegentlich nochmals in kleine Fiederblätter unterteilt. Die besonders dekorative Sorte 'Victoriae' hat weißlich gebänderte Blätter.

P. tremula (Australischer Saumfarn) wächst wesentlich größer und schneller als die beiden anderen Arten. Dieser Farn besitzt nur eine Art von Wedeln, die gelbgrün, dreieckig und bis zu 60 cm lang und 30 cm breit sind. Die mittelgrünen Stiele werden bis zu 30 cm lang. Unterteilt sind die Wedel in meist vier lanzettliche Fiederpaare mit 15 cm Länge und 5 cm Breite. Diese sind nochmals unterteilt in kleine Fiederblättchen. Bei reifen Wedeln sieht der scheinbar glatte Saum unterseitig dunkel aus, weil dort die vielen braunen Sporenkapseln sitzen.

Pflege

Licht: Man stellt diese Farne das ganze Jahr über an einen hellen Standort, schützt sie jedoch möglichst vor direkter Sonne.

Temperatur: Der Saumfarn fühlt sich bei normalen Zimmertemperaturen wohl. Übersteigen die Temperaturen mehrere Tage 18 °C, stellt man die Töpfe in wassergefüllte Schalen auf Kieselsteine oder senkt sie in Torf ein und besprüht die Pflanzen täglich mit Wasser. Die noch verträgliche Mindesttemperatur liegt bei 13 °C.

Gießen: Bei diesen Pflanzen darf der Wurzelballen nicht austrocknen. Man gießt daher stets reichlich. Dabei ist jedoch Staunässe zu vermeiden. Sinken die Zimmertemperaturen mehrere Tage lang unter 16 °C, gießt man während dieser Zeit mäßig und lässt die oberste Schicht der Erde zwischen den Wassergaben abtrocknen.

Düngen: Je nach verwendeter Erdmischung gibt man den Farnen alle zwei bis vier Wochen einen schwach konzentrierten, handelsüblichen Flüssigdünger. Die häufigere Düngung gilt für Pflanzen in torfhaltigen Substraten, wie z.B. TKS.

Einpflanzen und Umtopfen: Man verwendet eine Erde auf Torfbasis oder ein Gemisch aus gleichen Teilen Kompost- und Lauberde. Im Frühjahr setzt man die Pflanzen in größere Töpfe um, wenn ihre Wurzeln den alten Topf ausfüllen. (Siehe detailliert). Dabei wird das Rhizom nur knapp unter die Erde gelegt. Wenn die maximale Topfgröße mit 20-25 cm erreicht ist, werden die Pflanzen zur Vermehrung verwendet.

Vermehrung: Vermehrt wird im Frühjahr durch Teilung größerer Pflanzen. Mit einem scharfen Messer zerschneidet man das Rhizom in Teile, die jeweils ein Wedelbüschel und einige Wurzeln haben. Die Teile kommen einzeln in 8-cm-Töpfe mit frischer, feuchter Erde auf Torfbasis und werden wie ausgewachsene Farne weiterbehandelt.

Die Pflanzen bilden so zahlreich Sporen aus, dass sich junge Saumfarne oft in den Töpfen benachbarter Pflanzen ansiedeln. Diese winzigen Farne kann man in 5-cm-Töpfe pikieren und anschließend wie erwachsene Exemplare kultivieren. Die Vermehrung durch Sporen ist auch in üblicher Weise möglich (siehe Farne).

Schädlinge und Krankheiten: Siehe Gesunde Zimmerpflanzen.

Besondere Hinweise: Die älteren, unansehnlich gewordenen äußeren Wedel des Saumfarns werden abgeschnitten. Meist entwickeln sich bald junge Wedel an den zahlreichen Vegetationspunkten des Rhizoms.



      





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