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Zimmerpflanzen A-Z - Pflanzenporträts


Vinca • Immergrün





Als einzige für Töpfe und Blumenampeln brauchbare Pflanze kommt Vinca major in Frage. Es handelt sich um eine halbstrauchige, 20-30 cm hohe Pflanze, mit liegenden, langen, in Ampeln überhängenden Sprossen. Die fast lederartigen, glänzenden, oval-lanzettlichen, zuweilen herzförmigen Blätter sind 5-7 cm lang, kurzgestielt und Wintergrün. Aus den Blattachseln entspringen gestielte, fünfteilige, hellblaue Blüten mit einer trichterförmigen Röhre. Besonders bekannt sind die Sorten 'Reticulata' mit gelbgeäderten Blättern und 'Variegata' mit weißgerandeten, manchmal auch gescheckten Blättern.

Vinca major.

Pflege

Licht: Die Pflanze verträgt einen sonnigen bis schattigen Standort. Sie ist hinsichtlich der Lichtansprüche nicht besonders wählerisch. Das bezieht sich vor allen Dingen auf den Sommer, während im Winter ein heller Platz am Fenster günstig ist. In dieser Jahreszeit kann die Pflanze auch durchaus in der Sonne stehen.

Temperatur: Wichtig ist ein kühler, luftiger Standort. Ein trockener, warmer Platz ist dem Immergrün nicht zuträglich. Im Sommer ist ein geschützter Platz im Freien günstig. V. major kann sehr gut als Ampelpflanze kultiviert werden. In dieser Form fühlt sich die Pflanze auf einem geschützten Balkon oder auf einer Terrasse besonders wohl. Die Temperaturen sollten in dieser Jahreszeit etwa um 18-22 °C liegen. Im Winter stellt man die Pflanze in ein helles Zimmer bei ungefähr 15 °C.

Gießen: Während des Hauptwachstums im Sommer gießt man gleichmäßig, im Winter kann die Pflanze je nach Temperatur wesentlich trockener gehalten werden. Ein gewisses Maß an Luftfeuchtigkeit ist ebenfalls vorteilhaft. Das gilt vor allen Dingen für die Sommermonate. An trockenen, warmen Sommertagen besprüht man die Blätter mit Wasser. Durch die Verdunstung wird die Luftfeuchtigkeit erhöht und gleichzeitig ein Kühleffekt erzielt.

Düngen: Während des Hauptwachstums wird alle drei bis vier Wochen eine Kopfdüngergabe mit einem handelsüblichen Flüssigdünger verabreicht. Im Winter wird die Düngung auf den jeweiligen Standort abgestimmt. Sie ist für die Pflanze nur dann vorteilhaft, wenn sie an einem hellen Platz steht und die Nährstoffe mit Hilfe des Lichts assimilieren kann.

Einpflanzen und Umtopfen: Man verwendet eine Erde auf Kompostbasis. Jede käufliche Blumenerde ist für die Kultur geeignet. Verpflanzt wird nur bei Bedarf im Frühjahr. V. major stellt keine besonderen Ansprüche an das Substrat.

Vermehrung: Größere Exemplare können durch Teilung vermehrt werden. Eine Vermehrung durch Stammstücke bzw. Kopfstecklinge ist im September möglich. Mehrere Stecklinge werden zusammen in einen 7-cm-Topf in ein Gemisch aus Torf, Sand oder Perlite zu gleichen Teilen gesteckt und an einem hellen, nicht vollsonnigen, geschützten Platz aufgestellt. Die Bewurzelung dauert etwa vier Wochen. Danach wird in Abständen von zwei Wochen eine flüssige Kopfdüngergabe verabreicht. Im Winter wird die Pflanze kühl gestellt, und im Frühjahr wird sie in einen etwas größeren Topf bzw. in eine Blumenampel in kräftige Humuserde verpflanzt.

Schädlinge und Krankheiten: Siehe Gesunde Zimmerpflanzen.

Besondere Hinweise: V. major wird häufig auch in den buntblättrigen Sorten für Balkon- und Trogbepflanzung verwendet. Die langen Triebe hängen über die Wandungen der Gefäße hinab, wodurch man hübsche Effekte erzielt. Die Pflanzen können in Mitteleuropa aber nur in wärmeren Gebieten im Freien überwintert werden. Normalerweise müssen sie, ähnlich wie andere Balkonpflanzen, im Herbst in einen frostfreien Raum gebracht und so überwintert werden.



      





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