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Zimmerpflanzen A-Z - Pflanzenporträts


Piper  • Pfeffer





Zur Gattung Piper, die in den gesamten Tropen zu Hause ist, gehören rund 700 Arten, darunter auch P. nigrum, das die bekannten schwarzen oder weißen Gewürzkörner liefert. Als Zimmerpflanze schätzt man wegen seiner buntgefärbten Blätter P. crocatum, einen Strauch mit langen, kriechenden, herunterhängenden Trieben.

Piper nigrum.

Piper crocatum.

Häufig zieht man ihn aufrecht an einem Spalier aus drei oder vier dünnen Stäben. Er wirkt aber auch als Ampelpflanze hübsch. An den schlanken Trieben sitzen die spitz zulaufenden, breit-ei- bis herzförmigen, welligen Blätter, die oben olivgrün mit rosarot-silbergrauer Zeichnung - besonders deutlich in der Nähe der Hauptadern - und unten einfarbig dunkelrotbraun sind und bis zu 12 cm lang und 10 cm breit werden. Die 2-3 cm langen, rötlichen Stiele sitzen nicht am Blattgrund, sondern etwa in der Mitte der Blattspreite. In Zimmerkultur trägt die Pflanze keine Blüten. Das ähnliche P. ornatum hat breit-eiförmige, zugespitzte Blätter, die oben mit zahlreichen, oft zusammenfließenden, rosafarbenen, später weißlichen Flecken besetzt sind. Unten sind die Blätter mehr oder weniger rotfleckig.

Pflege

Licht: Man stellt die Pflanzen an einen Platz mit direkter Sonnenbestrahlung und sorgt nur an heißen Sommertagen für etwas Schatten.

Temperatur: Der Pfeffer braucht Wärme (Mindesttemperatur 16 °C), weil er sonst die Blätter abwirft. Bei stark schwankenden Temperaturen oder in trockener Luft gedeiht er nicht. Man hält also die Temperatur möglichst konstant und erhöht die Luftfeuchtigkeit, indem man die Töpfe in wassergefüllte Schalen auf Kieselsteine stellt. Einmal in der Woche besprüht man das Laub. Der Zierpfeffer eignet sich vor allem für große Pflanzenvitrinen oder geschlossene Blumenfenster (siehe Seite 53).

Gießen: Während des ganzen Jahres gießt man nur mäßig, lässt aber die oberste Erdschicht zwischen den Wassergaben abtrocknen.

Düngen: Man gibt alle zwei Wochen einen handelsüblichen Flüssigdünger, nur im Winter nicht, da dann die Pflanze kaum wächst.

Einpflanzen und Umtopfen: Man verwendet eine Erde auf Kompostbasis (siehe detailliert). Der Pfeffer bildet lediglich ein schwaches Wurzelsystem, und man sollte die Pflanze nur versetzen, wenn ein auffallendes Missverhältnis zwischen ihren Ausmaßen und der Topfgröße besteht. Umtopfen kann man außer im Winter zu jeder Zeit. Größere als 12- bis 15-cm-Töpfe braucht man nicht. Um die beste Wirkung in einer Ampel zu erzielen, setzt man zwei oder drei junge Pfefferpflanzen in ein 20-cm-Gefäß und ersetzt sie etwa alle zwei Jahre durch neue Exemplare.

An einem in den Topf gesteckten Spalier aus drei oder vier Stäben kann man P. crocatum als Kletterpflanze ziehen sein.

Vermehrung: Vermehrung Im späten Frühjahr oder zeitigen Sommer schneidet man 7 bis 10 cm lange Stammstecklinge, und zwar unter einem Blattknoten. Das unterste Blatt entfernt man und taucht das Schnittende in ein Bewurzelungshormon. Dann steckt man den Steckling in einen 5- bis 7-cm-Topf in ein feuchtes Gemisch aus gleichen Teilen Torf und scharfem Sand (nicht Perlite, das zu viel Feuchtigkeit zurückhält). Über das Gefäß stülpt man einen Plastikbeutel oder setzt es in einen beheizten Vermehrungskasten (siehe Wie man die richtigen Bedingungen schafft) bei einer Temperatur von etwa 24 "C und stellt es an einen hellen, nicht sonnigen Platz. Sobald ein frischer Austrieb - das ist meist nach vier bis sechs Wochen der Fall - anzeigt, dass sich die Jungpflanze bewurzelt hat, deckt man sie im Lauf von zwei Wochen allmählich immer mehr auf, um sie langsam an die geringere Feuchtigkeit der Außenluft zu gewöhnen.

Bis zur Ausbildung weiterer Blätter gießt man nur selten. Gedüngt wird am besten erst zehn oder zwölf Wochen nach Beginn der Vermehrung. Ist die Pflanze 5-8 cm gewachsen, hat sie den Topfballen meist völlig durchwurzelt, so dass man sie in einen etwas größeren Topf- oder aber mehrere in eine Ampel - in Komposterde pflanzen kann. Man behandelt sie anschließend auf die gleiche Weise wie ein ausgewachsenes Exemplar weiter.

Schädlinge und Krankheiten: Siehe Gesunde Zimmerpflanzen.



      





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