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Zimmerpflanzen A-Z - Pflanzenporträts


Maranta leuconeura • Marante, Pfeilwurz





Die Heimat dieser Gattung ist der Regenwald Brasiliens. Bedeutung als Zimmerpflanze hat vor allem M. leuconeura. Sie wächst flach ausgebreitet und hat längliche oder breit-elliptische, bis zu 12 cm lange Blätter. Die Blattoberseiten sind hellgrün und haben einen samtartigen Glanz. Die Unterseiten sind bläulichgrün und schimmern zuweilen purpurrot. Junge Blätter entwickeln sich an kurzen, von einer Scheide umgebenen Blattstielen. Die Blüten sind unscheinbar.

Die beliebteste Sorte 'Massangeana' hat kleinere, olivgrüne Blätter, deren Ränder und Mittelrippe heller sind und braune Flecken aufweisen. Die Unterseite ist dunkelpurpurrot. Die Blätter der Sorte 'Erythroneura' sind länglich und dunkelolivgrün. Sie haben eine hellgrüne Zeichnung entlang der Mittelrippe, zahlreiche hellrote Seitenadern und eine purpurrote Unterseite. Bei der Sorte 'Kerchoviana' sind die Blätter smaragdgrün an der Oberseite mit dunkelgrünen oder dunkelbraunen Flecken links und rechts der Mittelrippe; die Unterseite dagegen ist blaugrün und rot gefleckt. Diese Pflanze faltet nachts ihre Blätter zusammen.

Bekannt ist außerdem M. bicolor. Diese an der Basis knollige Pflanze erreicht eine Höhe von 35 cm. Die breitelliptischen Blätter stehen auf kurzen Stielen. Sie sind auf der Oberseite dunkelgrün und haben einen hellgrünen Mittelstreifen. Zu beiden Seiten der Mittelrippen sieht man bläulichgrüne Flecken. Die Blattunterseite ist purpurrot.

Maranta

leuconeura 'Erythroneura'.

Maranta leuconeura 'Massangeana'.

Maranta leuconeura 'Kerchoviana'.

Pflege

Licht: Man stellt die Marante möglichst an einen hellen, nicht sonnigen Platz. Im starken Sonnenlicht verblassen die Blätter und werden an den Rändern trocken und braun.

Temperatur: Die Idealtemperatur während des ganzen Jahres beträgt 18-21 °C. Liegt die Temperatur wesentlich über 18 °C, muss man zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit die Pflanzen in wassergefüllte Schalen auf Kieselsteine stellen und sie täglich mit Wasser besprühen. Dies geschieht am besten mit weichem Regenwasser, das keine Kalkflecken auf den Blättern hinterlässt. Bei Temperaturen unter 13 °C gehen Maranten ein.

Gießen: Zur Zeit des Hauptwachstums gießt man reichlich und so oft, dass der Topfballen gleichmäßig feucht bleibt. Während der winterlichen Ruhezeit wird nur verhältnismäßig sparsam gegossen.

Düngen: Während des Hauptwachstums gibt man alle zwei Wochen einen handelsüblichen Flüssigdünger.

Einpflanzen und Umtopfen: Man verwendet eine Erde auf Kompostbasis (siehe detailliert). Im Frühjahr versetzt man die Marante in etwas größere Gefäße. Sie wurzelt nicht sehr tief und gedeiht gut in flachen Schalen oder halbhohen Töpfen.

Vermehrung: Vermehrt wird entweder durch Teilung großer Exemplare im Frühjahr oder durch Stecklinge, die man in den wärmeren Monaten schneidet. Von den 7-10 cm langen Stecklingen mit drei oder vier Blättern werden alle Blätter, die sich nach dem Eintopfen unter der Erde befinden würden, entfernt. Die Stecklinge steckt man einzeln in 5- bis 7-cm-Töpfe in ein angefeuchtetes Gemisch aus gleichen Teilen Torf und Sand. Über die Töpfe stülpt man einen Plastikbeutel und stellt sie an einem verhältnismäßig schattigen Ort auf. Nach vier bis sechs Wochen hat sich der Steckling bewurzelt. Etwas später setzt man die junge Pflanze in eine flache Schale in übliche Blumenerde um und behandelt sie dann wie eine große Marante.

Vermehrung durch Stecklinge

Zur Vermehrung der Marante schneidet man einen Steckling, der mindestens drei Blätter hat, mit einem Messer ab.

Dann werden alle Blätter abgetrennt, die sich nach dem Eintopfen unter der Erde befinden würden.

Schädlinge und Krankheiten: Siehe Gesunde Zimmerpflanzen.



      





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