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Zimmerpflanzen A-Z - Pflanzenporträts


Pfeiffera • ---





Die einzige im Zimmer kultivierte Art dieser Gattung ist Pfeiffera ianthothele, ein Kaktus mit schlanken, herabhängenden, hellgrünen Trieben, die sich von der Basis aus reich verzweigen. Diese bis zu 40 cm langen und 2 cm breiten Triebe haben vier schmale, stark hervortretende Rippen, zwischen denen tiefe und breite Furchen liegen. Den rötlichen Areolen auf den Rippen entspringen sechs oder sieben dünne, 6 mm lange, bräunliche Dornen. Im Laufe des Sommers erscheinen an der Seite der Triebe schalenförmige, weiß-rosa Blüten, die 2-3 cm breit sind. Die Einzelblüte hält mehrere Tage. Eine rundliche, rote Beere folgt ihr. Da jede Areole nur einmal blüht, sind an einem Trieb, der in einem Jahr reiche Blüten getragen hat, in den nächsten zwei oder drei Jahren nicht mehr viele Blüten zu erwarten, bis genügend Areolen nachgewachsen sind.

Siehe auch Kakteen.

Pfeiffera ianthothele.

Pfeiffera ianthothele (Blüten).

Pflege

Licht: Diese Kakteen brauchen helles Licht, müssen aber im Sommer vor direkter Sonne geschützt werden. Ideal ist ein Standort, der am zeitigen Morgen Sonne erhält, während des restlichen Tages aber vor praller Sonne geschützt ist. Am besten gedeiht die Pflanze, wenn man sie im Frühjahr oder Sommer an einen halbschattigen Platz ins Freie stellt.

Temperatur: Diesen Pflanzen bekommen das ganze Jahr über normale Zimmertemperaturen gut, auch im Winter, obwohl sie dann eine Ruheperiode einlegen oder zumindest ihr Wachstum verlangsamen wollen.

Gießen: Während des Hauptwachstums gießt man normal und hält den Topfballen stets feucht; macht die Erde an der Oberfläche einen trockenen Eindruck, wird wieder gegossen. Während der Ruhezeit im Winter lässt man die oberste Schicht der Erde zwischen den Wassergaben abtrocknen.

Düngen: Den heranwachsenden Pflanzen gibt man alle zwei Wochen einen kalireichen Volldünger.

Einpflanzen und Umtopfen: Es eignet sich eine Erde auf Kompost- oder Torfbasis (siehe detailliert), die man jedoch etwas lockerer und wasserdurchlässiger macht, indem man drei Teilen Erde einen Teil scharfen Sand oder Perlite zusetzt. Die Töpfe oder Schalen sollen so groß sein, dass zwischen dem Wurzelballen und der Wandung noch etwa 1,5 cm Platz bleibt. Die Wurzeln werden im Frühjahr kontrolliert und die Pflanze in ein größeres Gefäß versetzt, wenn der Ballen gut durchwurzelt ist. Größere als 10- oder 12-cm-Töpfe wird man nicht brauchen. Ist der Ballen nicht vollständig durchwurzelt, schüttelt man möglichst viel von der alten Erde aus und setzt die Pflanze in das gleiche Gefäß zurück, das man zuvor gereinigt und mit frischer Erde gefüllt hat. Diese Kakteen sehen besonders wirkungsvoll in Ampeln aus. Lässt man sie aufrecht wachsen, müssen die Triebe von Stäben unterstützt werden.

Vermehrung: Wenn im Spätsommer oder zeitigen Herbst die Beeren reif sind und aufplatzen, kann man sie abnehmen und die Samen zur Vermehrung verwenden. Um die Samen zu gewinnen, drückt man die Beeren auf einem Blatt Löschpapier aus, auf dem das Mark innerhalb weniger Tage abtrocknet. Dann löst man die Samen sauber ab und lagert sie bis zur Aussaat im nächsten Frühjahr in einem Umschlag. Nach der Aussaat (siehe Kakteen) entwickeln sich aus den Samen schnelljunge Kakteen.

Will man eine Pflanze heranziehen, die schneller ihre blühfähige Größe erreicht, schneidet man im Frühjahr oder Sommer 10 cm lange Stammstecklinge und lässt sie einen Tag lang antrocknen, ehe man sie in einem 5-cm-Topf in die für erwachsene Pflanzen empfohlene Erde etwa 12 mm tief steckt. Der Steckling wird nur leicht angegossen und nicht gedüngt, sonst aber wie ein ausgewachsener Kaktus behandelt. Sobald ein frischer Austrieb zu erkennen ist (meist nach drei Wochen), beginnt man die Jungpflanze normal zu gießen und zu düngen.

Beim Zerschneiden längerer Triebe muss man darauf achten, welches die obere und untere Schnittfläche ist. Steckt man Stecklinge aus Versehen nicht in der ursprünglichen Wuchsrichtung in die Erde, bilden sie zwar Wurzeln, die normale Triebbildung lässt jedoch zu wünschen übrig.

Schädlinge und Krankheiten: Siehe Gesunde Zimmerpflanzen.

Besondere Hinweise: Pflanzgefäße, die man im Frühjahr und Sommer ins Freie bringt, werden am besten am Ast eines Baumes aufgehängt. Am Boden könnte die Pflanze von Schnecken befallen werden.



      





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