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Zimmerpflanzen A-Z - Pflanzenporträts


Vanda • ---





Im Gegensatz zu den meisten anderen epiphytischen Orchideen besitzen die Vanda einen beblätterten Stengel, der einem Wurzelstock entspringt. Pseudobulben werden nicht ausgebildet. Oft treiben aus dem Stengel dicke, fleischige Luftwurzeln, die bei Zimmerexemplaren über das Gefäß hinabhängen. Hellgrüne, meist riemenformige Blätter sitzen über den ganzen Trieb verteilt, und in der Nähe der Stammspitze entwickeln sich die Blütenschäfte. Sie tragen in seitenständigen Trauben mehrere duftende Blüten, die einige Wochen lang halten. Die Sepalen und Petalen haben meist eine recht ähnliche Form und Größe; die Lippe ist dreilappig. Bei diesen Pflanzen sind sehr viele Kreuzungen, oft mit Orchideen anderer Gattungen, vorgenommen worden.

Siehe auch Orchideen.

Vanda cristata .

Empfehlenswerte Arten

V. cristata hat einen 10-30 cm langen Stamm mit fast gegenständigen, gebogenen, linealischen Blättern, die in der Mitte gefaltet sind und 12-15 cm lang werden. An den stumpfen Enden sind sie leicht gezähnt. Die 10-15 cm langen Blütenschäfte entspringen im Frühjahr und Sommer den Blattachseln und tragen bis zu sieben Blüten mit einem Durchmesser von ungefähr 5 cm. Die Sepalen und Petalen sind gelblichgrün bis zitronengelb. Die dreilappige Lippe ist an der Oberseite hellgelb und hat braunrote Flecken oder Streifen nahe am Grund. Die Unterseite ist gelbgrün gefärbt.

V. teres hat einen bis zu 2 m hohen Stamm mit wechselständigen, nahezu zylindrischen und 10-15 cm langen und 12 mm dicken Blättern. Die Blütenschäfte entspringen seitenständig am Stamm, werden 16-25 cm lang und tragen, vor allem im Sommer, bis zu fünf Blüten mit einem Durchmesser von 7-10 cm. Die breiten, am Rand gewellten Blütenblätter sind rosa mit einem weißen Anflug. Die Lippe ist rötlichgelb mit roten Punkten und Streifen. Es gibt auch eine Anzahl verschiedenfarbiger Sorten.

Pflege

Licht: Man stellt die Vanda stets an einen hellen, jedoch nicht sonnigen Standort. Im Winter wird das Tageslicht nach Möglichkeit durch künstliche Beleuchtung ergänzt Weitere Kulturmethoden.

Temperatur: Das ganze Jahr eignen sich normale Zimmertemperaturen. Bei Nacht müssen sie jedoch um rund 8°C gesenkt werden. Um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, stellt man die Töpfe in wassergefüllte Schalen auf Kieselsteine und besprüht das Laub täglich mit Wasser.

Gießen: Man gießt stets reichlich und lässt den Topfballen nicht austrocknen. Die Töpfe dürfen aber auch nicht im Wasser stehen.

Düngen: Diesen Orchideen verabreicht man nach Bedarf während der Hauptwachstumszeit einen handelsüblichen Orchideendünger in schwacher Konzentration.

Einpflanzen und Umtopfen: Man verwendet einen für epiphytische Orchideen empfohlenen Pflanzstoff (siehe Orchideen). Das Fasermaterial sollte möglichst grob sein. Dies ist notwendig, damit das Wasser gut abzieht. Außerdem bringt man eine Lage Tonscherben auf den Boden des Topfs und reichert den Pflanzstoff durch Holzkohlenstückchen an. Alle diese Vanda gedeihen am besten in Töpfen, in die man als Unterlage für die Luftwurzeln ein Stück eines Baumfarns oder einen kurzen Ast stecken kann. Die Pflanze wird in die Mitte des Topfs gesetzt, ohne die Basis des Stamms tief in die Erde einzufüttern. Im Frühjahr versetzt man in etwas größere Töpfe. Ausgewachsene Exemplare können für die Vermehrung verwendet werden.

Vermehrung: Durch die Vermehrung sollen vor allem ausgewachsene Exemplare verkleinert werden. Dazu schneidet man den Stamm an einer Stelle durch, über der sich zahlreiche Luftwurzeln befinden. Den Steckling stellt man zwei Stunden ins Wasser, damit die Luftwurzeln geschmeidig werden, ehe man ihn in einen kleinen Topf pflanzt. Die Schnittstelle des Stamms soll sich etwa 5 cm tief im Substrat befinden; dasselbe gilt auch für die Luftwurzeln. Größere Stecklinge werden an einen Stab gebunden. In den ersten sechs Wochen gießt man nur sparsam (die Erde soll zwischen den Wassergaben fast ganz austrocknen) und düngt nicht. Danach wird die Jungpflanze wie eine ausgewachsene Orchidee weiterbehandelt. Die zurückgeschnittene Pflanze im alten Topf verzweigt sich meist und wächst als kompaktes Exemplar weiter.

Schädlinge und Krankheiten: Siehe Gesunde Zimmerpflanzen.



      





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