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Zimmerpflanzen A-Z - Pflanzenporträts


Gardenia • Gardenie





Gardenien sind niedrig wachsende, buschige Sträucher, die vor allem wegen ihrer herrlich duftenden Blüten geschätzt werden. Sie sind nicht schwierig zu kultivieren, brauchen aber eine besondere Pflege, wenn sie blühen sollen. Die einzige Art, die sich für die Zimmerkultur eignet, ist G. jasminoides (auch als G. florida bekannt), die man außerdem Topfgardenie oder Jasminrose nennt. Mit dem Jasmin ist sie allerdings nicht verwandt. Als Topfpflanze wird sie selbst bei idealen Umweltbedingungen in der Regel nicht größer als 45-60 cm, während sie im Freiland 1,8 m erreichen kann. Die 7-10 cm langen Blätter von G. jasminoides sind glänzend, dunkelgrün, ledrig und oval oder elliptisch. Meist sind sie in gegenständigen Paaren, gelegentlich auch quirlständig zu dritt oder zu mehreren angeordnet. Die Blüten können gefüllt sein (mit zahlreichen Blütenblättern) oder halb gefüllt (mit nur zwei Reihen Blütenblättern). Sie haben einen Durchmesser von 5-10 cm und entspringen meist einzeln den Blattachseln in der Nähe der Triebspitzen. In Kultur befinden sich mehrere Sorten. Zu ihnen gehören 'Belmont' (sie wird in Blumengeschäften häufig als Schnittblume angeboten), eine sehr buschige Pflanze -mit großen, gefüllten und weißen Blüten, die später cremefarben werden; 'Fortunei' (auch als Sorte 'Florida' bezeichnet), eine weniger buschige Pflanze mit mittelgroßen, wachsartigen, reinweißen, gefüllten Blüten, die sich im Alter gelb färben; und 'Veitchii' mit gedrungenem Wuchs und reinweißen, gefüllten Blüten.

Die meisten Gardenien blühen von Natur aus in den Sommer- und Herbstmonaten. Man kann sie jedoch zur Blüte im Frühwinter anregen, wenn man im Sommer und zeitigen Herbst die Knospen ausbricht. Diese Methode wird bei der Sorte 'Veitchii' öfter angewendet. Sie ist dann besonders als Winterblüher geeignet.

Topfgardenie

Gardenia jasminoides.

Pflege

Licht: Gardenien gedeihen am besten an einem hellen Standort. Man muss sie jedoch stets vor direkter Sonnenbestrahlung schützen.

Temperatur: Damit Gardenien zur Blüte kommen, brauchen sie eine nahezu konstante Temperatur von 16 bis 18 °C, solange sich die Knospen bilden. Wird es plötzlich wärmer oder kühler, dann fallen die Knospen meist ab. Solange die Pflanzen keine Knospen ansetzen, eignen sich die üblichen Zimmertemperaturen im Bereich von 16-24 °C. Eine hohe Luftfeuchtigkeit ist ebenfalls zur Zeit der Knospenbildung eine wichtige Voraussetzung für die Blüte. Man stellt die Töpfe zu diesem Zweck in wassergefüllte Schalen auf Kieselsteine oder futtert sie in Torf ein und besprüht die Pflanzen mindestens einmal am Tag mit zimmerwarmem Wasser. Während der Blütezeit dürfen keine Wassertropfen auf die Blüten kommen, sonst verfärben sie sich.

Gießen: Gardenien legen keine ausgeprägte Ruheperiode ein. In Gebieten, in denen sich in den Wintermonaten die Lichtverhältnisse wesentlich verschlechtern, wachsen sie jedoch etwas langsamer. Man gießt die Pflanzen im Sommer gleichmäßig, lässt die oberste Erdschicht jedoch bis zum nächsten Gießen etwas abtrocknen. In den Wintermonaten (etwa von Oktober bis einschließlich Februar) gießt man erst wieder, wenn die Erde etwas stärker abgetrocknet ist. Die verringerten Wassergaben im Winter sind auch für Pflanzen zu empfehlen, die man zur Winterblüte antreiben will.

Düngen: Den Gardenien, die keinen Kalk vertragen, verabreicht man in der Zeit von März bis einschließlich September jede Woche einen physiologisch sauren Dünger (üblichen Blumendünger).

Einpflanzen und Umtopfen: Die meisten Pflanzenliebhaber verwenden für Gardenien eine kalkfreie Erde. Sehr gut geeignet ist ein Gemisch aus gleichen Teilen Lauberde und Torf. Wer Blumenerde vom Fachhandel bezieht, muss auf ihre Eignung für kalkfeindliche Pflanzen achten; dies ist nicht immer der Fall. Da Lauberde nur relativ wenige und Torf überhaupt keine Nährstoffe enthalten, ist es bei der Verwendung einer oben angegebenen Mischung besonders wichtig, die empfohlenen Düngergaben regelmäßig einzuhalten. Man kann auch eine Erde auf Kompostbasis verwenden (siehe detailliert). Bei Komposterde spielt die Düngung keine so wichtige Rolle wie bei Gemischen, die keinen Kompostzusatz haben.

Gardenien werden nur umgetopft, wenn der Topf ganz durchwurzelt ist. Die Pflanzen blühen am besten in Töpfen, die für ihre starkwüchsigen Triebe etwas zu klein erscheinen. Umgetopft wird am besten bei Austriebsbeginn im Frühjahr. Der Wurzelballen sollte dabei möglichst geschont werden.

Vermehrung: Gardenien können durch etwa 7 cm lange Kopfstecklinge vermehrt werden, die man im zeitigen Frühjahr schneidet. Der Steckling wird in Bewurzelungshormon getaucht und in einen kleinen Topf gesteckt, der ein Gemisch aus Torf und Sand enthält. Den Topf bringt man in einen beheizten Vermehrungskasten (siehe Seite 442), oder man hüllt ihn in einen Plastikbeutel und stellt ihn bei einer Temperatur von 16-18 °C an einen hellen, nicht sonnigen Platz. Nach vier bis sechs Wochen bewurzelt sich der Steckling. Im Spätsommer setzt man die Jungpflanze in die übliche Erde um. Sie wird dann mäßig gegossen und mindestens einmal im Monat gedüngt. Sobald sich die Pflanze kräftig entwiсkelt hat, kann sie wie ein ausgewachsenes Exemplar weiterbehandelt werden.

Schädlinge und Krankheiten: Siehe Gesunde Zimmerpflanzen.

Damit eine Gardenie im zeitigen Winter blüht, werden alle Blütenknospen ausgebrochen, die sich im Sommer und Frühjahr ausbilden.

Alte Gardenien werden bis knapp an ein nach außen gerichtetes Triebauge zurückgeschnitten, damit die Mitte des Busches durch die neuen Triebe nicht zu dicht wird.

Besondere Hinweise: Ein leichter Rückschnitt im zeitigen Frühjahr ist meist erforderlich, um die Sträucher niedrig und buschig zu halten. Bei jungen Pflanzen werden an den langen, neuen Trieben die Vegetationspunkte ausgebrochen, bei größeren Pflanzen schneidet man das alte Holz um die Hälfte oder zwei Drittel zurück. Dabei darf man aber die Blütenknospen nicht mit entfernen. Die Triebe können jederzeit später zurückgeschnitten werden, wenn die Blüten verblüht sind. Man schneidet unmittelbar über einem Auge, das möglichst nach außen und nicht zur Mitte der Pflanze gerichtet ist. Dieses kann anschließend durchtreiben, und ein neuer Zweig entsteht.



      





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