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Zimmerpflanzen A-Z - Pflanzenporträts


Sparmannia africana • Zimmerlinde





Sparmannia sind Sträucher, die in Zimmerkultur 2-3 m hoch werden können. Nur Sparmannia afiicana und ihre Sorten, die gefüllt blühende 'Florepleno' und die Zwergsorte 'Nana', sind als Zimmerpflanzen verbreitet. S. afiicana hat über 20 cm lange, annähernd herzförmige, hellgrüne, leicht behaarte Blätter, die an 15-22 cm langen Stielen sitzen. Im Jugendstadium sind der Hauptstamm und die Zweige ebenfalls hellgrün und behaart. Sie färben sich aber mit der Zeit braun. Langstielige Trugdolden mit weißen, vierzähligen Blüten treten von Januar bis April auf. In einem kühlen Raum bildet die Pflanze fast das ganze Jahr hindurch Blüten aus. Die Blütenknospen neigen sich herab, richten sich aber beim Öffnen auf. Gelbe und an der Spitze oft braune Staubfäden ragen aus der Blüte heraus. Die Blüten verwelken nach wenigen Tagen. Einige Exemplare der Ursprungsart blühen nur selten, und auch die gefüllte Form ist nicht sehr blühwillig. Wenn man auf Blüten Wert legt, wählt man am besten die schwachwüchsige Sorte.

Zimmerlinde

Sparmannia africana.

Damit die Standfestigkeit einer Zimmerlinde gewährleistet ist, verwendet man schwere Tontöpfe mit Komposterde.

Wenn Zimmerlinden ungefähr zwei Jahre alt sind, sehen sie am schönsten aus. Man sollte deshalb alle zwei Jahre Stecklinge schneiden und die Mutterpflanze wegwerfen, sobald bewurzelte Stecklinge zur Verfügung stehen.

Pflege

Licht: Die Zimmerlinde gedeiht am besten an einem hellen, nicht vollsonnigen Standort. Ist die tägliche Belichtung mäßig, dann blüht die Pflanze nicht und bildet unnatürlich lange Blattstiele aus. Der direkten Sonne darf sie aber im Sommer nicht ausgesetzt werden, weil sie die zarten Blätter versengt.

Temperatur: Am zuträglichsten sind niedrige Temperaturen zwischen 10 und 14 °C. In wärmeren Räumen stellt man, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, die Pflanzen in wassergefüllte Schalen oder Untersetzer auf Kieselsteine.

Gießen: Man gießt die heranwachsende Pflanze gleichmäßig und lässt die oberste Schicht der Erde zwischen den Wassergaben abtrocknen. Hat eine Zimmerlinde ihren Topf durchwurzelt, muss der Ballen zur Zeit des Hauptwachstums ständig feucht gehalten werden. Während der Ruhezeit schränkt man die Wassergaben ein und gießt nur so viel, dass der Topfballen nicht austrocknet.

Düngen: Vom Frühjahr an, wenn die Blütenknospen ausgebildet werden, bis zum Herbst verabreicht man alle zwei Wochen einen handelsüblichen Flüssigdünger.

Einpflanzen und Umtopfen: Man verwendet eine Erde auf Kompostbasis (siehe detailliert). Wenn der Ballen der Pflanze durchwurzelt ist, versetzt man sie in einen größeren Topf. Dies kann bei einer Zimmerlinde ein- oder mehrmals im Jahr notwendig sein, sollte aber nicht im Spätherbst oder Winter geschehen. Pflanzen bis zu 2 m Höhe finden in einem 25-cm-Topf ausreichend Platz.

Vermehrung: Im Frühjahr geschnittene, rund 15 cm lange Kopfstecklinge wurzeln leicht im Wasser oder in einem feuchten Substrat aus Torf und Sand. Man stellt den Steckling an einen warmen, hellen Platz und verpflanzt ihn in einen 7-cm-Topf in übliche Erde, sobald kräftige Wurzeln ausgebildet sind. Danach wird die Jungpflanze wie ein ausgewachsenes Exemplar weiterbehandelt. Im Frühjahr bewurzelte Stecklinge blühen oft bereits im Spätwinter.

Schädlinge und Krankheiten: Siehe Gesunde Zimmerpflanzen.

Besondere Hinweise: Frisch bewurzelte Stecklinge werden zur Verzweigung angeregt, indem man im Frühjahr den Haupttrieb stutzt. Alte, zu große Pflanzen können drastisch zurückgeschnitten werden, d.h. etwa um die Hälfte. Dabei bleiben aber oft unansehnliche Stümpfe übrig. Es ist wesentlich besser, wenn man neue Pflanzen heranzieht. Große Pflanzen braucht man nicht abzustützen, weil die holzigen Triebe ohne einen zusätzlichen Halt auskommen.



      





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