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Zimmerpflanzen A-Z - Pflanzenporträts


Parodia • ---





Die Stämme dieser zunächst kugelförmigen Wüstenkakteen werden im Alter oft breit zylindrisch. Die meisten Arten haben spiralig in Reihen angeordnete, 3 mm hohe Warzen, die bei manchen zu Rippen zusammenwachsen. An den Spitzen der Warzen sitzen die Areolen. Aus den Areolen am Scheitel entwickeln sich im späten Frühjahr gleichzeitig bis zu einem Dutzend schalenförmige Blüten. Im Sommer folgen noch einige Blüten nach. Die Einzelblüte hält bis zu vier Tage. Einige Arten bilden viele Seitensprosse, andere jedoch nur wenige.

Siehe auch Kakteen.

Parodia chrysacanthion.

Empfehlenswerte Arten und Sorten

P. aureispina bildet nach sieben Jahren eine 20 cm hohe und 12 cm dicke Säule. Jeder Areole entspringen rund 40 dünne, weiße Randdornen und sechs dickere, goldgelbe Mitteldornen, von denen einer einen Haken hat. Der hellgrüne Stamm ist von dem dichten Gewirr der 12-20 mm langen Dornen fast ganz bedeckt. Die goldgelben Blüten werden 3 cm groß.

P. chrysacanthion bleibt kugelig. Jeder Areole entspringen 30-40 schmale, goldgelbe, rund 10 mm lange Randdornen und drei bis fünf goldgelbe, 2-3 cm lange Mitteldornen. Die Dornen verdecken den hellgrünen Stamm nicht ganz. Die gelben Blüten sind 2-3 cm breit.

P. sanguiniflora hat frischgrüne, zunächst kugelige Körper, die nach sieben Jahren meist zylindrisch und 12 cm hoch und 10 cm breit werden. Bei älteren Exemplaren sind die Warzen meist zu Rippen verwachsen. Jeder Areole entspringen etwa 15 weiße, 8 mm lange Randdornen und vier braune, 2 bis 3 cm lange Mitteldornen, von denen einer an der Spitze einen Widerhaken hat. Die blutroten Blüten werden bis zu 5 cm breit.

Pflege

Licht: Man stellt diese Kakteen das ganze Jahr hindurch in direkte Sonne.

Temperatur: Zur Zeit des Hauptwachstums gedeihen sie bei normalen Raumtemperaturen. Während der Ruheperiode im Winter stellt man sie möglichst bei Temperaturen um 10 °C auf.

Gießen: Während des Hauptwachstums gießt man mäßig und lässt die oberste Schicht der Erde zwischen den Wassergaben abtrocknen. Während der Ruhezeit gießt man nur so viel, dass die Erde nicht vollständig austrocknet.

Düngen: Düngen Lediglich zur Hauptwachstumszeit gibt man jeden Monat einen kalireichen Kakteen- oder Blumenvolldünger.

Einpflanzen und Umtopfen: Man setzt diese flach wurzelnden Kakteen in niedrige Töpfe in ein Gemisch aus gleichen Teilen scharfem Sand oder Perlite und einer Erde auf Torfbasis (siehe detailliert). Im zeitigen Frühjahr kann man sie in etwas größere Töpfe versetzen, wenn der Topf sehr dicht durch wurzelt ist. Größere als 15-cm-Töpfe wird man nicht brauchen. Ist im alten Topf noch genügend Platz zur Wurzelentwicklung, reinigt man ihn gründlich und setzt die Pflanze mit frischer Erde wieder hinein, nachdem man möglichst viel alte Erde aus den Wurzeln herausgeschüttelt hat.

Vermehrung: Vermehrung Im zeitigen Frühjahr schneidet man bei den sprossenden Kakteen die Seitentriebe (Kindel) mit einem scharfen Messer von der Mutterpflanze ab und läßt die Kindel drei Tage antrocknen. Dann drückt man sie in einem 5-cm-Topf in das empfohlene Erdgemisch und behandelt sie wie ausgewachsene Kakteen. Bis zum erneuten Wachstumsbeginn kann es drei Monate dauern.

Pflanzen, die keine Kindel bilden, kann man aus Samen heranziehen (siehe Kakteen).

Schädlinge und Krankheiten: Siehe Gesunde Zimmerpflanzen.

Besondere Hinweise: Besondere Hinweise Die Wurzeln können bei Staunässe abfaulen. Hat ein Kaktus seine Wurzeln verloren, schneidet man zur Zeit des Umtopfens das dunkle, verfaulte Gewebe aus und behandelt ihn wie ein Kindel (siehe den Abschnitt Vermehrung). Entdeckt man während der Ruhezeit, dass ein Kaktus keine Wurzeln mehr besitzt, nimmt man ihn aus dem Topf heraus, legt ihn an einen trockenen Platz in die volle Sonne und pflanzt ihn dann im nächsten Frühjahr wieder ein.



      





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