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Zimmerpflanzen A-Z - Pflanzenporträts


Nicodemia • Zimmereiche





Die als Zimmerpflanze gehaltene Art dieser Gattung, Nicodemia diversifolia (syn. Buddleja indica), stammt aus Madagaskar. Sie ist ein buschiger, immergrüner Strauch, der in einem 20-cm-Topf etwa 75 cm hoch werden kann. An den holzigen, braunen Trieben sitzen bis 8 cm lange und bis 5 cm breite Blätter an 12 mm langen Stielen.

Zimmereiche

Nicodemia diversifolia.

In der Zimmerkultur kommt es zu keiner Blüte. Die Blätter sind grün, breit-elliptisch gebuchtet und kurz zugespitzt. Sie sehen Eichenblättern sehr ähnlich. Junge Blätter sind oft rot getönt und nehmen später einen metallischblauen Schimmer an. Die Blattstiele sind bronzefarben.

Pflege

Licht: Man stellt die Pflanzen an einen hellen Platz, wo sie täglich auch drei bis vier Stunden Sonne erhalten. Bei unzureichendem Licht wachsen sie sparrig.

Temperatur: Die Pflanze gedeiht bei normalen Zimmertemperaturen das ganze Jahr über, verträgt aber auch eine Temperatursenkung bis zu 10 °C.

Gießen: Zur Zeit des Hauptwachstums gießt man gleichmäßig, lässt aber die oberste Schicht der Erde bis zum nächsten Gießen etwas abtrocknen. Während der Ruheperiode im Winter gibt man nur so viel Wasser, dass der Topfballen nicht vollständig austrocknet.

Düngen: Lediglich während der Hauptwachstumszeit gibt man einmal im Monat einen handelsüblichen Flüssigdünger.

Einpflanzen und Umtopfen: Man verwendet eine Erde auf Kompostbasis . Im Frühjahr topft man die Pflanzen in frische Erde um und bringt sie bei Bedarf in einen größeren Topf. (Siehe detailliert).

Vermehrung: Im zeitigen Frühjahr schneidet man 7-10 cm lange Kopfstecklinge unmittelbar unterhalb eines Blattknotens ab, entfernt die untersten Blätter und taucht die Schnittfläche in ein Bewurzelungshormon. Dann steckt man den Steckling in einen 7-cm-Topf in ein Gemisch aus gleichen Teilen Torf und scharfem Sand oder Perlite. Über den Topf stülpt man einen Plastikbeutel oder setzt ihn in einen Vermehrungskasten (siehe Wie man die richtigen Bedingungen schafft) und bringt ihn an einen hellen, aber nicht sonnigen Standort. Sobald frischer Austrieb die Bewurzelung erkennen lässt, deckt man die junge Pflanze auf, beginnt vorsichtig zu gießen und gibt monatliche Düngergaben. Im Spätsommer versetzt man die Pflanze in eine Komposterde, verwendet aber nur dann einen größeren Topf, wenn der 7-cm-Topf ganz durchwurzelt ist. Die Pflanze kann nun wie ein ausgewachsenes Exemplar behandelt werden.

Schädlinge und Krankheiten: Zimmereiche wird besonders gern von Roter Spinne befallen, wenn sie in warmen Räumen steht (über 18 °C). Starker Befall ist am Vergilben der Blätter und an feinen Gespinsten in den Blattachseln zu erkennen. Man kann die Pflanze unter fließendem Wasser abwaschen und verwendet ein geeignetes Pflanzenschutzmittel. In warmen Räumen werden die Blätter zweimal in der Woche mit Wasser besprüht; es sollte möglichst zimmerwarm sein. Siehe Gesunde Zimmerpflanzen.

Besondere Hinweise: Zimmereichen wachsen von Natur aus buschig. Es ist dennoch ratsam, im Frühjahr die Triebe regelmäßig zu entspitzen.



      





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