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Zimmerpflanzen A-Z - Pflanzenporträts


Sanchezia • ---





Die beiden in Zimmerkultur verbreiteten Arten der Gattung Sanchezia sind S. nobilis und S. parvibracteata. Von S. nobilis, einer immergrünen Art, ist vor allem die hübsch gezeichnete Sorte 'Glaucophylla' im Handel. Der aufrecht wachsende Strauch, der im Zimmer eine Höhe bis zu 90 cm erreichen kann, hat holzige, verzweigte Triebe, an denen gegenständig die Blätter an kurzen Stielen sitzen. Die länglich-eiförmigen, spitz zulaufenden Blätter sind an der Basis schmäler und am Rand buchtig gezähnt. Sie werden 22-30 cm lang und 7-10 cm breit. Sie sind dunkelgrün und haben eine hellgelbe oder weiße Zeichnung entlang der Mittelrippe und der Hauptadern. Im zeitigen Sommer treten an den Spitzen der Triebe gelbe, bis zu 5 cm lange Blüten in Form dichtblütiger Rispen auf. Es sind immer acht bis zehn Einzelblüten in Form eines Köpfchens hinter den leuchtendroten Deckblättern.

S. parpibracteata hat Ähnlichkeit mit S. nobilis, hat jedoch elliptische, bis 30 cm lange Blätter. Die Hochblätter sind kleiner, und das einzelne Köpfchen besteht aus nur drei bis fünf Blüten. Bekannt ist die Sorte 'Variegata', die entlang des Mittelnervs und der Seitenadern gelb gezeichnet ist.

Sanchezia nobilis 'Glaucophylla'.

Pflege

Licht: Man stellt Sanchezien stets an einen hellen Platz. Direkte Sonne wird durch einen dünnen Vorhang oder eine Markise schattiert.

Temperatur: Das ganze Jahr eignen sich normale Raumtemperaturen. Die Pflanzen dürfen Temperaturen unter 13 °C nicht ausgesetzt werden. Zur Zeit des Hauptwachstums brauchen sie eine hohe Luftfeuchtigkeit. Man stellt die Töpfe in wassergefüllte Schalen auf Kieselsteine. Während der winterlichen Ruhezeit wird darauf verzichtet.

Gießen: Zur Zeit des Hauptwachstums gießt man gleichmäßig und lässt die oberste Schicht der Erde zwischen den Wassergaben abtrocknen. Während der winterlichen Ruhezeit gibt man nur so viel Wasser, dass die Erde nicht vollständig austrocknet.

Düngen: Zur Hauptwachstumszeit verabreicht man alle zwei Wochen einen handelsüblichen Flüssigdünger.

Einpflanzen und Umtopfen: Man verwendet eine Erde auf Kompostbasis. Sanchezien wachsen sehr schnell und müssen in einem Jahr zwei- bis dreimal in größere Töpfe versetzt werden, sobald der alte Topf durchwurzelt ist. (Siehe detailliert.) Ist eine Pflanze 75-90 cm hoch und für einen 17- bis 20-cm-Topf zu groß geworden, wird sie nicht mehr umgetopft, sondern weggeworfen.

Vermehrung: Vermehrt wird im Hochsommer durch Stecklinge von Seitentrieben, die sich an den Blattansatzstellen ausbilden. 7-10 cm lange Stecklinge werden unmittelbar unterhalb eines Knotens geschnitten. Dann entfernt man das unterste Blattpaar. Die Schnittflächen werden in Bewurzelungshormon getaucht. Nun steckt man drei oder vier Stecklinge an den Rand eines 10-cm-Topfs, der ein feuchtes Gemisch aus gleichen Teilen Torf und scharfem Sand oder Perlite enthält. Man stülpt einen Plastikbeutel über den Topf, oder man bringt ihn in einen Vermehrungskasten und stellt ihn an einen hellen, nicht sonnigen Platz. Wenn sich die Bewurzelung durch einen neuen Austrieb ankündigt (normalerweise nach vier bis sechs Wochen), deckt man den Steckling auf, gießt mäßig und verabreicht alle zwei Wochen einen handelsüblichen Flüssigdünger. Im zeitigen Herbst werden die Jungpflanzen aus dem Vermehrungssubstrat herausgenommen und einzeln in 7- oder 8-cm-Töpfe in Komposterde gesetzt. Danach kann man die Jungpflanzen wie ausgewachsene Exemplare weiterbehandeln.

Schädlinge und Krankheiten: Siehe Gesunde Zimmerpflanzen.

Besondere Hinweise: Da junge Pflanzen wesentlich hübscher aussehen als ältere Exemplare, ersetzt man in der Regel größere Pflanzen alle zwei Jahre - oder früher - durch neue Jungpflanzen.



      





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