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Zimmerpflanzen A-Z - Pflanzenporträts


Rhipsalidopsis • Scheinrhipsalis, Osterkaktus





Es handelt sich um zwei Arten von Blattkakteen. Der Zimmergärtner schätzt sie wegen ihrer prächtigen Blüten, die in reicher Fülle im zeitigen Frühjahr ausgebildet werden. Die Einzelblüte hält nur zwei oder drei Tage, die Blütezeit insgesamt erstreckt sich über mehrere Wochen. Die Sprosse bestehen aus zahlreichen kleinen, flachen, gelegentlich auch kantigen, hellgrünen Gliedern mit gekerbten oder gezähnten Rändern.

Osterkaktus

Rhipsalidopsis gaertneri.

In den Kerben sitzen winzige Areolen. Die Sprosse sind reich verzweigt. Am endständigen Glied eines jeden Zweigs sitzt eine längliche Areole, an der die Blüten einzeln oder paarweise erscheinen. Alle Areolen tragen gelbliche oder bräunliche Borsten. Die Sprosse wachsen zunächst aufrecht, hängen aber herab, wenn sich mehrere Glieder ausgebildet haben.

Siehe auch Kakteen.

Empfehlenswerte Arten und Sorten

R. gaertneri, früher Schlumbergera gaertneri genannt und unter dem deutschen Namen Osterkaktus bekannt, hat dünne, flache, bis zu 5 cm lange Glieder. Die glockenförmigen Blüten sind scharlachrot.

R. rosea hat Sprosse mit flachen, drei- bis fünfkantigen Gliedern. Die rosaroten Blüten sind flacher und sternförmiger als bei R. gaertneri. Durch Kreuzung von R. gaertneri und R. rosea sind einige hübsche Hybriden hervorgegangen. Sie werden unter der Bezeichnung R.Xgraeseri zusammengefasst. Am bekanntesten ist wohl die Sorte 'Berlinerin'. Sie hat viele orangerote Blüten.

Pflege

Licht: Diese Blattkakteen gedeihen am besten bei mittleren Lichtverhältnissen. Sie dürfen nicht der direkten Sommersonne ausgesetzt werden.

Einpflanzen eines Osterkaktus: Wenn man vor dem Einpflanzen einen Drahtkorb mit Sphagnum auslegt, kann die Erde nicht herausrieseln, und die Pflanze kommt dann auch besser zur Wirkung.

Temperatur: Es eignen sich normale Raumtemperaturen. Eine Ruheperiode im Januar/Februar bei 5-10 °C ist für den Blütenansatz wichtig. Nach der Blüte wird noch eine Ruhezeit von sechs bis acht Wochen bei 5-10 °C eingehalten.

Gießen: Während der Vegetationsperiode und kurz davor wird der Wurzelballen feucht gehalten. In den Ruhezeiten wird nur wenig gegossen.

Düngen: Sobald sich im zeitigen Frühjahr die Knospen ausbilden, gibt man alle zwei Wochen einen kalireichen Volldünger.

Einpflanzen und Umtopfen: Man verwendet eine Erde auf Kompostoder Torfbasis (siehe detailliert). Am besten topft man nach der kurzen Ruhezeit im Spätfrühjahr um. Man nimmt die Pflanze heraus, reinigt das Gefäß, setzt die Pflanze wieder ein und gibt nach Bedarf frische Erde zu. Da diese Kakteen nur wenige Wurzeln haben, braucht man als größtes Gefäß einen 10- bis 12-cm-Topf. Bei Ampelpflanzen in Holz- und Drahtkörben legt man die Gefäße mit Sphagnum aus.

Vermehrung: Im Frühjahr oder Sommer bricht oder schneidet man möglichst zwei Glieder von einem Spross ab. Meist lassen sie sich leicht ablösen. Die beiden Glieder werden nicht voneinander getrennt. Das untere Glied wird so tief in das Vermehrungssubstrat (normale Erde oder Torf-Sand-Gemisch) gedrückt, dass der Steckling aufrecht steht. Er wird sofort wie eine ausgewachsene Pflanze weiterbehandelt.

Ein Osterkaktus bildet nur Samen aus, wenn er durch Fremdbestäubung befruchtet wird. Die Anzucht aus Samen bereitet keine Schwierigkeiten.

Siehe auch Kakteen.

Schädlinge und Krankheiten: Siehe Gesunde Zimmerpflanzen.

Besondere Hinweise: Der Kaktus verträgt weder kalkhaltiges Wasser noch kalkhaltige Erde.



      





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