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Zimmerpflanzen A-Z - Pflanzenporträts


Laelia • Lälie





Die Gattung Laelia umfaßt epiphytische Orchideen mit Pseudobulben, die ein, manchmal auch zwei fleischige oder ledrige Blätter mit einer ausgeprägten Mittelrippe ausbilden. Aus der Pseudobulbe entwickelt sich ein einzelner Blütenschaft mit einer oder mehreren Blüten, die bis zu sechs Wochen halten. Die Blüten sind meistens ausgebreitet, und die Lippe ist dreilappig. Die Winterruhe der Lälie fällt manchmal mit der Blütezeit zusammen.

Siehe auch Orchideen.

Laelia purpurata.

Empfehlenswerte Arten und Sorten

L. anceps hat 7-12 cm lange, eiförmige, vierkantige Pseudobulben. Jede Pseudobulbe bildet ein oder zwei dickledrige, 25 cm lange, 3 cm breite, lanzettliche Blätter. Die gebogenen 50 bis 70 cm langen Blütenschäfte entwickeln im Winter zwei bis fünf 10-12 cm breite Blüten. Sepalen und Petalen sind purpurrosa, und der karminpurpurfarbene, röhrenförmige Schlund ist manchmal am Grund gelb gezeichnet. Es gibt zahlreiche beliebte Sorten.

L. cinnabarina hat bis 15 cm lange, zylindrische, rötlichgrüne Pseudobulben, denen ein oder zwei 25 cm lange, 2-3 cm breite Blätter entspringen. Der aufrechte Blütenschaft ist rund 25 cm lang und bildet im Winter 5-15 Blüten mit einem Durchmesser bis zu 6 cm. Die schmalen Sepalen und Petalen sind hell orangerot; die Lippe ist dunkelorange geädert.

L. purpurata hat schlank-keulenförmige, mittelgrüne Pseudobulben mit einem 50-75 cm langen und 5-7 cm breiten, dickledrigen Blatt. Der aufrechte, 25-30 cm hohe Blütenschaft entwickelt bis zu sieben 20 cm breite Blüten von Mai bis Juli. Die blaßrosa bis weißen Sepalen und Petalen haben gewellte Ränder. Die röhrenförmige, zum Saum hin tütenförmig ausgebreitete Lippe ist dunkelpurpurfarben bis karminrot und im Schlund gelb.

Bei der Gattung Laelia sind im Lauf der Zeit unzählige Hybriden entstanden. Diese Sorten werden im allgemeinen unter der botanischen Bezeichnung Laelia-Hybriden zusammengefasst.

Pflegee

Licht:Man stellt Lälien an einen hellen Standort, schützt sie aber vor der kräftigen Mittagssonne, die sonst Blätter und Blüte versengt.

Temperatur: Bei diesen Orchideen hält man das ganze Jahr über eine Tagestemperatur von 16 °C ein und senkt die Nachttemperatur auf rund 11 °C, jedoch nicht unter 9 °C. In den wärmeren Monaten stellt man die Töpfe in wassergefхllte Schalen oder Untersetzer auf Kieselsteine und besprüht die Pflanze täglich mit Wasser.

Gießen: Während der Hauptwachstumszeit gießt man gleichmäßig und lässt den Topfballen zwischen den Wassergaben etwas abtrocknen. Während der Ruheperiode im Winter wird nur so viel gegossen, dass die Pseudobulben nicht einschrumpfen.

Düngen: Man gibt während der Hauptwachstumszeit mit jedem dritten oder vierten Gießen einen stickstoffreichen Orchideen- oder anderen Blumendünger.

Einpflanzen und Umtopfen: Die Pflanzen können in einem für epiphytische Orchideen empfohlenen Erdgemisch kultiviert werden (siehe Orchideen). Die kleinwüchsigen Arten gedeihen auch auf einer geeigneten Unterlage als Epiphyten. Wenn das Rhizom den Topfrand erreicht hat, versetzt man die Pflanze zu Beginn der Hauptwachstumszeit in einen um zwei oder drei Nummern größeren Topf. Frisch eingetopfte Lälien stellt man drei bis vier Wochen lang an einen kühlen, hellen Platz, gießt sie sparsam und besprüht täglich das Laub mit Wasser. Danach behandelt man die Pflanzen in üblicher Weise weiter.

Vermehrung: Vermehrung Hat das Rhizom einer Lälie acht oder mehr Pseudobulben ausgebildet, kann man es zu Beginn der Hauptwachstumszeit teilen. Man zerschneidet das Rhizom so, dass der vordere Teil aus mindestens vier Pseudobulben besteht. Dann lässt man die Pflanze noch ungeteilt in ihrem Topf, bis das letzte Teilstück eine neue Pseudobulbe ausbildet. Ist der Trieb 7 bis 10 cm hoch, nimmt man die ganze Pflanze aus dem Topfund zerschneidet mit einem scharfen Messer auch die Wurzeln und den Topfballen.

Ehe man die Lälie wieder eintopft, schneidet man mit einem sterilisierten Messer alle alten Bulben ab, die ihre Blätter verloren und sich braun gefärbt haben. Beide Hälften der alten Pflanze können dann getrennt in geeignete Gefäße gesetzt und wie normale Pflanzen weiterbehandelt werden.

Schädlinge und Krankheiten: Siehe Gesunde Zimmerpflanzen.



      





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