Einführung - Zimmerblumen, Zimmerpflanzen - Gießen, Wässern, Tauchen, Sprühen
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Zimmerpflanzen - Einführung


Gießen und Wässern, Tauchen und Sprühen


Gießen, Wässern, Tauchen, Sprühen


Für das Gießen kann man keine Faustregeln aufstellen, — es richtet sich nach dem Standort der Pflanzen, nach der jeweiligen Raumtemperatur und nach der Beschaffenheit des Erdreichs. Es wäre völlig falsch, regelmäßig das Gießkännchen zu nehmen und jeder Pflanze die obere Erdschicht zu benetzen. Sie verkrustet mit der Zeit und läßt die notwendige Feuchtigkeit nicht bis zu den Wurzeln gelangen. Aber gerade im Wurzelbereich wird sie gebraucht.

Zum Gießen braucht man Fingerspitzengefühl im wahrsten Sinne des Wortes, und dazu fährt man am besten mit den Fingerspitzen so weit als möglich ins Erdreich hinein, um zu prüfen, ob es noch feucht genug, trocken oder nass ist. Erst, wenn das entschieden ist, sollte man zur Gießkanne greifen.

Wenn man sich solche Prüfmethoden angewöhnt hat, ist es besser, einmal richtig durchdringend zu wässern, also so reichlich zu gießen, bis der Topfballen kein Wasser mehr aufnimmt. Dann kann getrost einige Tage gewartet werden.

Eine Pflanze ist „vergossen", wenn ständig in ihrem Untersatz Wasser steht, das sie nicht verbrauchen kann. Wurzelfäulnis ist die Folge. Es ist ratsam, nach jedem Gießen die Untersetzer zu kontrollieren.

Einige Pflanzen aber verlangen ein „Fußbad", das heißt, es muss immer Wasser im Untersatz des Blumentopfes stehen. Wenn eine Pflanze mit dem Gießen vernachlässigt wurde und der Topfballen ist restlos trocken geworden, dann sollte man sie am besten „tauchen". Dazu wird ein Eimer mit temperiertem Wasser gefüllt und die Pflanze bis kurz über den Topfrand ins Wasser gesetzt. Stengel und Blätter müssen herausgucken. Sofort werden Luftblasen aufsteigen, und man lässt den Topf so lange im Wasser stehen, bis das aufhört. Nach dem Tauchen wird so lange nicht gegossen, bis der Topfballen wieder seine normale Feuchtigkeit erreicht hat.

Pflanzen, die in Körbchen oder Korkeiche in Torfmoos sitzen, werden besser getaucht als gegossen. Dazu prüft man vorher das Moos.

Regenwasser ist ideal zum Gießen der Pflanzen, aber natürlich längst nicht immer zu beschaffen. Um das Wasser zu entchloren, gibt es in Haushaltswarengeschäften Entchlorer. Ein solches Gerät wird einfach an den Wasserhahn gehängt und der Hahn leicht aufgedreht. Während das Wasser ganz langsam durchläuft, wird es unterhalb des Entchlorers aufgefangen.

Saures Gießwasser ist sehr einfach mit der Methode „Torfmull-beutel" herzustellen. Ein Beutel aus sehr durchlässigem Gewebe wird mit Torfmull gefüllt und ins Gießwasser gehängt Praktisch ist ein Perlonstrumpf, dessen Fußteil 20 cm lang mit Torfmull gefüllt wird. Diese Menge ist für 20 Liter Wasser berechnet. Sehr wichtig ist es, nur temperiertes Wasser zum Gießen zu verwenden. Kaltes Wasser frisch aus der Leitung bringt den Pflanzen einen Kälteschock. Um ständig temperiertes Wasser zur Verfügung

zu haben, empfiehlt sich eine möglichst große Gießkanne. Sie wird nach jedem Gießen sofort wieder mit Wasser gefüllt und bleibt im Raum stehen. So ist das abgestandene und temperierte Wasser stets griffbereit.

Warme, trockene Luft ist für die allermeisten Zimmerpflanzen Gift. Sehr viel besser gedeihen sie bei möglichst hoher Luftfeuchtigkeit. Die ideale Luftfeuchtigkeit für Zimmerpflanzen liegt bei 72—75%. Genau so unerlässlich wie ein Thermometer zum Messen der Temperaturen im Zimmer ist ein Hygrometer, das den Feuchtigkeitsgrad der Luft angibt.

Um einen möglichst hohen Prozentsatz davon zu erreichen, müssen wir eine Blumenspritze haben, die täglich so oft als möglich in Aktion gesetzt wird. Nebelartig fein soll das Wasser über die Pflanzen versprüht werden. Im Zimmer und am Fenster ist es nicht so leicht, ungeniert zu sprühen, weil Vorhänge, Tapeten und Möbel leiden könnten. Im Blumenfenster und im Wintergarten kann man unbesorgt so reichlich sprühen, daß für viel Luftfeuchtigkeit gesorgt ist.

Das Einfüttern der Töpfe in Torfmull und das damit verbundene Feuchthalten des Torfes sorgen auch für erhöhte Luftfeuchtigkeit. Genauso viel Staub wie auf den Möbeln liegt auch auf den Blättern der Zimmerpflanzen. Aber wer denkt schon beim Staubwischen auch daran? — So sollten wir uns doch die Mühe machen und von Zeit zu Zeit die Blätter der Pflanzen abwaschen. Dazu nehmen wir eine Schale mit warmem Wasser und einen großen Wattebausch oder ein Schwämmchen. Nicht nur obenauf werden die Blätter abgewaschen, auch die Blattunterseiten gehören dazu. Um die Wasserverdunstung im Blattwerk herabzusetzen, nehmen wir dann Albolineum oder Etisso-blatt-3 und behandeln damit die Blätter. Sie bekommen davon noch einen schönen Glanz und sind zugleich ein Schutz gegen Krankheiten und Schädlinge und gegen das Einrollen der Blätter.


Siehe detailliert: Gießen


      

Gießen, Wässern, Tauchen, Sprühen






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