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Zimmerpflanzen A-Z - Pflanzenporträts


Fittonia • ---





Fittonia verschaffeltii.

Fittonia verschaffeltii 'Argyroneura Nana' (links) & Fittonia verschaffeltii 'Argyroneura'.

Fittonien eignen sich ausgezeichnet für die feuchte Atmosphäre eines Flaschengartens.

Fittonien sind kleinblättrige Pflanzen mit flachem, niedrigem Wuchs, die aus dem tropischen Regenwald stammen. Die meisten Arten haben 5-10 cm lange, etwas spitz-ovale Blätter in gegenständigen Paaren an kurzen Stielen; das hervorstechendste Merkmal aller Fittonien ist jedoch das feine Netz der bunten Adern, das sich über die Blätter erstreckt. Die Pflanzen dieser Gattung bilden auch Ähren mit kleinen, gelben Blüten; sie treten aber in Topfkultur kaum auf.

Fittonien sind in Zimmerkultur nur schwierig zu halten, eignen sich aber ausgezeichnet für Flaschengärten und Glasbehälter (siehe Seite 54). Sie gedeihen am besten bei konstanter Wärme, hoher Luftfeuchtigkeit und guten Lichtverhältnissen, müssen aber vor direktem Sonnenlicht geschützt werden. Sie brauchen ausreichend Feuchtigkeit, vertragen aber keine Staunässe. Durch regelmäßiges Ausbrechen der Triebspitzen fordert man die Ausbildung von Seitentrieben. Da die Pflanzen im Alter nicht mehr schön aussehen, sollte man aus Kopfstecklingen neue Pflanzen heranziehen.

Empfehlenswerte Arten und Sorten

F. gigantea ist eine buschige Pflanze, die bis zu 60 cm hoch wird. Ihre Blätter sind dunkelgrün, karminrot geädert und 7-10 cm lang.

F. verschaffeltii hat 5 cm lange, olivgrüne Blätter mit einem karminroten Adernetz. Die Sorte 'Argyroneura' hat ähnliche Blätter, die Äderung ist jedoch feiner und silberfarben. Außerdem gibt es eine sehr hübsche Miniaturform dieser Sorte mit der Bezeichnung 'Nana', die viel leichter zu kultivieren sein soll als die größere Art.

Pflege

Licht: Während des Hauptwachstums stellt man die Fittonien an einen hellen Platz an einem Fenster. Direktes Sonnenlicht schadet jedoch den Blättern. Im Winter, wenn die Lichtverhältnisse schlechter werden, vertragen sie auch Sonne.

Temperatur: Im Idealfall soll eine konstante Temperatur von 18 °C herrschen. Fittonien vertragen aber auch etwas mehr oder weniger Wärme - nicht jedoch unter 13 °C. Zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit stellt man die Töpfe in wassergefüllte Schalen auf Kieselsteine und besprüht die Blätter möglichst häufig mit Wasser.

Gießen: Wenn man Fittonien allzu trocken hält, rollen sich ihre Blätter ein und fallen ab; stehen sie jedoch zu nass, tritt Stengel- und Wurzelfäule ein. Die Erde darf stets nur leicht feucht sein.

Düngen: Während des Hauptwachstums verabreicht man alle zwei Wochen einen handelsüblichen Flüssigdünger in schwacher Konzentration.

Einpflanzen und Umtopfen: Am besten verwendet man eine humose. torfhaltige Erde, damit auch eine gleichmäßige Wasserversorgung gewährleistet ist. Man muss nur selten in größere Behälter umtopfen. Am besten eignen sich flache Schalen oder halbhohe Töpfe, denn die Fittonien bilden nur ein flach streichendes Wurzelwerk aus. Beim ersten Eintopfen kleiner Pflanzen oder bewurzelter Stecklinge setzt man der besseren Wirkung wegen mehrere zu einer kleinen Gruppe, einem Tuff, zusammen. Fünf bis sechs Stecklinge können ein Jahr oder länger in einem Gefäß mit 12 cm Durchmesser bleiben.

Vermehrung: Kopfstecklinge mit drei oder vier Blattpaaren wurzeln verhältnismäßig rasch, wenn man sie in ein Torf-Sand-Gemisch steckt und an einen warmen, hellen, aber nicht vollsonnigen Platz stellt und gleichmäßig feucht hält. Ein weiterer einfacher und sicherer Weg der Vermehrung ist das sogenannte Absenken (siehe Seite 437). Man füllt eine Schale mit torfhaltiger Erde, streut scharfen Sand oder Perlite darauf und stellt den Topf mit der Pflanze hinein. Nun werden die Triebspitzen der Pflanze so über den Rand des Topfes gezogen, dass sie mit der Erde in der Schale in Berührung kommen und dort Wurzeln ausbilden können. Sobald dies der Fall ist, trennt man die bewurzelten Triebspitzen von der Mutterpflanze. Nach zwei bis drei Wochen kann man schließlich mehrere im endgültigen Pflanzgefäß zusammensetzen.

Schädlinge und Krankheiten: Siehe Gesunde Zimmerpflanzen.



      





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