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Zimmerpflanzen A-Z - Pflanzenporträts


Schefflera • ---





Bei den Pflanzen der Gattung Schefflera handelt es sich meist um Sträucher oder kleine Bäume mit bandförmigen Blättern. Die verschiedenen Arten wurden früher bei den Gattungen Brassaia oder Heptapleurum eingereiht, doch werden sie heute vorwiegend unter der Bezeichnung Schefflera geführt. Es sind vorwiegend robuste, widerstandsfähige Blattpflanzen, die sich gut für die Zimmerkultur eignen. Man schätzt diese Pflanzen wegen ihrer ledrigen, glänzenden Blätter, die strahlenförmig, wie die Speichen eines Regenschirms, von einem Mittelpunkt ausgehen. Die bandförmigen Blätter, die aus drei bis fünf, bei älteren Pflanzen auch aus 7 bis 15 einzelnen Blättern bestehen, sind länglich-oval, bis zu 30 cm lang und von glänzendheller, olivgrüner Farbe. Die Schefflera gedeiht im Zimmer als stattlicher Strauch und kann bis zu 2 m hoch werden. Blüten treten in Zimmerkultur normalerweise nicht auf. In ihrem Heimatland Australien bringt die Pflanze prächtige rote Blüten hervor.

Schefflera arboricola.

Schefflera actinophylla.

Empfehlenswerte Arten

S. actinophylla bildet bandförmige, bis 30 cm lange Blätter, die zunächst in drei bis fünf, bei älteren Pflanzen in 7 bis 15 Teilblättchen unterteilt sind. Die Blattflächen sind schmal-eirund, später länglich, zugespitzt und ledrig, an der Oberseite glänzend grün, an der Unterseite heller.

S. arboricola hat schlanke, grüne Stämme mit dunkelgrünen Blättern. Die einzelnen Blattflächen sind oval mit abgerundeter Spitze.

Pflege

Licht: Man sorgt für einen hellen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung. Zwei bis drei Stunden direktes Sonnenlicht am Morgen oder Abend sind günstig. Bei ungenügenden Lichtverhältnissen vergilben die Blattstiele.

Temperatur: Die Idealtemperaturen liegen im Bereich von 15 bis 18 °C, doch kann es auch wärmer sein, wenn die Luft entsprechend feucht ist. Bei Temperaturen unter 13 °C fallen die Blätter oft ab. Auch Zugluft vertragen Schefflera nicht. Deshalb stellt man die Pflanzen an einen geschützten Platz.

Gießen: Man gießt mäßig und lässt die oberste Schicht des Wurzelballens zwischen den Wassergaben abtrocknen. Noch trockener darf der Ballen nicht werden, andererseits soll aber die einzelne Wassergabe auch nicht so reichlich sein, dass die Erde vergäßt.

Düngen: Vom zeitigen Frühjahr bis zum Herbst verabreicht man alle zwei Wochen einen handelsüblichen Flüssigdünger.

Einpflanzen und Umtopfen: Man verwendet eine Erde auf Kompostbasis. Im Frühjahr wird die Schefflera bei Bedarf verpflanzt.

Vermehrung: Vermehrt wird im Frühjahr durch 7-10 cm lange Kopf oder Stammstecklinge. Die Stecklinge werden unmittelbar unterhalb eines Blattknotens geschnitten. Man entfernt die unteren Blätter und taucht die Schnittfläche in ein Bewurzelungshormon. Den Steckling steckt man in einen 7-cm-Topf in ein angefeuchtetes Gemisch aus gleichen Teilen Torf und scharfem Sand oder Perlite. Man stülpt einen Plastikbeutel über den Topf oder bringt ihn in einen beheizten Vermehrungskasten. (Siehe detailliert.) Die Temperatur wird bei 18 - 24 "C gehalten. Bei niedrigeren Temperaturen fault der Steckling meist, noch ehe er Wurzeln ausgebildet hat. Bei ausreichenden Lichtverhältnissen und gleichbleibenden Temperaturen wurzelt der Steckling in drei bis vier Wochen. Sobald sich die Bewurzelung durch einen neuen Austrieb anzeigt, gewöhnt man die junge Pflanze in einem Zeitraum von zwei Wochen an die Umweltbedingungen, die im Zimmer herrschen, indem man den Plastikbeutel oder den Vermehrungskasten täglich etwas mehr anhebt und die Erde feucht hält.

Sobald die Pflanze ganz aufgedeckt ist, stellt man sie an einen hellen Standort, gießt mäßig und verabreicht monatlich einen handelsüblichen Flüssigdünger, bis junge Wurzeln an der Oberfläche der Erde sichtbar werden. Bis zu dem Zeitpunkt haben sich meist auch zwei oder drei neue Blätter ausgebildet. Danach versetzt man die Pflanze in einen etwas größeren Topf mit Komposterde und behandelt sie wie ein ausgewachsenes Exemplar.

Schädlinge und Krankheiten: Die Pflanzen werden häufig von Blattläusen befallen, die sich sehr stark vermehren. Eine rechtzeitige Bekämpfung mit geeigneten Mitteln Vorbeugen und Behandeln ist daher erforderlich.

Besondere Hinweise: Besondere Hinweise Je nach Bedarf werden die Triebe der Pflanze aufgebunden. Der länger werdende Haupttrieb muss an mehreren Stellen an einem Stab befestigt werden. Wenn man jedoch die Triebe regelmäßig entspitzt, ist keine so starke Abstützung nötig.



      





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