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Zimmerpflanzen A-Z - Pflanzenporträts


Feroсaсtus • Ferokaktus





Zur Gattung Ferocactus gehören etwa 40 Arten von Wüstenkakteen, die durch ihre kräftigen, an den Enden oft hakenförmigen Dornen auffallen. (Die Vorsilbe fero stammt aus dem Lateinischen und bedeutet stark bewehrt, wild.) Die annähernd zylindrischen Körper dieser Kakteen bilden weder Verzweigungen noch Nebentriebe aus. In der freien Natur können die meisten Arten bis zu 1,5 m hoch und 1 m breit werden. Im Topf kultivierte Exemplare erreichen jedoch selten das volle Entwicklungsstadium.

Empfehlenswerte Arten und Sortenen

F. acanthodes (Teufelsnadelkissen) wird in Kultur bis zu 90 cm hoch und 30 cm breit, beansprucht aber als Zimmerpflanze kaum einen Topf mit mehr als 15 cm Durchmesser. Exemplare in einer für die Zimmerkultur angemessenen Größe sind annähernd kugelförmig und haben einen hellgrünen Stamm, der etwa 25 breite, eingekerbte und an der Kante gewellte Rippen aufweist. In den Kerben sitzen weißliche Areolen mit sehr spitzen, roten und gebogenen Dornen, die sich nach allen Seiten überkreuzen. Die Dornen tragen manchmal ein hübsches Muster aus gelben Bändern. Die 20 Randdornen sind etwa 5 cm lang, die vier hakenlosen Mitteldornen sind nahezu doppelt so lang. Die im Frühjahr auftretenden rötlichgelben Blüten sind in Zimmerkultur kaum zu erwarten.

Teufelszunge

Feroсaсtus latispinus.

F. hamatacanthus hat einen dunkelgrünen, kugeligen Körper, der mit der Zeit länglich wird. Ein zehn Jahre altes Exemplar dürfte in einem 15-cm-Topf etwa 23 cm hoch sein und etwa 13 cm Durchmesser haben. Die Pflanzen haben 13-17 ausgeprägte, scharfe Rippen. Sie bilden acht bis zwölf dünne, rund 2,5 cm lange Randdornen und vier stärkere, etwa 5 cm lange, hakenförmige Mitteldornen aus. Bei jungen Pflanzen sind alle Dornen rötlich, später werden sie weißlich. Blüten erscheinen, wenn die Pflanzen 10-13 cm hoch sind; sie sind außen grünlich, innen gelb gefärbt.

F. latispinus (Teufelszunge) ist eine breitkugelige, blaugrüne Art. Den weißlichen Areolen in den Kerben entspringen sechs bis zwölf gelbliche oder rote Randdornen mit 2-3 cm Länge und vier rötliche Mitteldornen mit 3 cm Länge. Der unterste Mitteldorn ist breiter als die übrigen und hakenförmig. Diesem Zungendorn verdankt die Pflanze ihren Namen. Die Pflanze kann nach einiger Zeit im Sommer rötliche Blüten ausbilden; dazu müssen aber die Bedingungen geradezu ideal sein. In Zimmerkultur kann F. latispinus in einem 25-cm-Topf bis zu 30 cm hoch und 20 cm im Durchmesser werden, doch solche Dimensionen werden erst nach vielen Jahren erreicht. Im Topf sind die meisten Exemplare viel kleiner und behalten ihre Kugelform.

F. stainesii bildet kugelige, später dicke Säulen mit 15-20 buchtig gekerbten Rippen und langen, roten Dornen. Außerdem trägt diese Art zahlreiche weiße, gekräuselte Borstendornen. Gelegentlich erscheinen orangefarbene Blüten. Diese Art ist auch unter der Bezeichnung Echinocactus pilosus im Handel.

Siehe auch Kakteen.

Pflege

Licht: In der freien Natur ist der Ferokaktus in Wüstengebieten der prallen Sonne ausgesetzt. Die Pflanze treibt nur dann kräftige, farbenprächtige Dornen, wenn sie stets direktes Sonnenlicht erhält. Wenn möglich, stellt man sie im Frühjahr und Sommer an einen sonnigen Ort im Freien.

Temperatur: Während des Hauptwachstums eignen sich übliche Zimmertemperaturen. Während der winterlichen Ruheperiode hält man die Pflanzen kühl, jedoch bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt. Die günstigste Temperatur während der Ruheperiode beträgt 10 °C.

Gießen: Während der Hauptwachstumszeit wird mäßig gegossen, wobei man die oberste Erdschicht zwischen den Wassergaben immer etwas abtrocknen lässt. Während der winterlichen Ruhezeit gibt man nur so viel Wasser, dass der Ballen nicht vollständig austrocknet.

Düngen: Zur Zeit des Hauptwachstums verabreicht man einmal im Monat einen üblichen Kakteen- oder sonstigen kalireichen Blumenvolldünger.

Einpflanzen und Umtopfen: Die Erde muss unbedingt locker und wasserdurchlässig sein. Man vermengt deshalb einen Teil scharfen Sand oder Perlite mit drei Teilen einer Einheitserde oder einer Erde auf Kompostbasis bzw. einem Torfkultursubstrat (siehe detailliert). Der Ferokaktus braucht einen Topf, der nicht nur den Wurzeln bequem Platz bietet, sondern auch 1 bis 2 cm Platz zwischen der Pflanze und dem Topfrand lässt. Jedes Frühjahr nimmt man zu Beginn der Hauptwachstumszeit den Kaktus aus dem Topf und setzt ihn in einen größeren Topf, wenn man feststellt, dass die Wurzeln im alten Topfeinen sehr dichten Ballen bilden. Haben die Wurzeln aber noch genügend Platz, schüttelt man möglichst viel von der alten Erde heraus und setzt die Pflanze mit frischer Erde in den alten Topf zurück.

Vermehrung: Da Ferokakteen üblicherweise keine Seitentriebe oder Verzweigungen haben, müssen junge Pflanzen aus Samen angezogen werden. Den Samen kauft man. Die Aufzucht bereitet keine Schwierigkeiten (siehe Kakteen). Der Gärtner bietet Ferokakteen zum Kaufan, wenn sie etwa zwei Jahre alt und knapp 5 cm hoch sind.

Schädlinge und Krankheiten: Siehe Gesunde Zimmerpflanzen.



      





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