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Zimmerpflanzen A-Z - Pflanzenporträts


Aporocactus • Schlangenkaktus


Aporocactus • Schlangenkaktus


Es gibt sechs Arten des Aporocactus, doch nur drei spielen als Zimmerpflanzen eine größere Rolle. Es sind Küstenkakteen mit herabhängenden Trieben, die über 1 m lang werden können und deren Rippen dicht mit Areolen besetzt sind. Im Frühjahr treten die Blüten in großer Anzahl auf; die Blütezeit erstreckt sich über rund zwei Monate. Wegen ihrer herabhängenden Triebe sind diese Kakteen ideale Ampelpflanzen. Man wählt zum Aufhängen der Ampel einen Platz, an dem niemand durch die stacheligen Triebe gefährdet wird.

Siehe auch Kakteen.

Schlangenkaktus Aporocactus flagelliformis

Schlangenkaktus

Aporocactus flagelliformis.

Aporocactus • Schlangenkaktus

Im Sommer schmücken tiefrosenrote Blüten bis zu zwei Monate lang die herabhängenden Triebe von A. flagelliformis.

Empfehlenswerte Arten und Sorten

A. flagelliformis wird wegen seiner schlanken Triebe, die in fünf Jahren bis zu 2 m lang und 1,5 cm dick werden, auch Schlangen- oder Peitschenkaktus genannt. Die hellgrünen Triebe sind mit 8-12 schmalen, niedrigen Rippen besetzt. Den kleinen, etwas erhabenen Areolen entspringen Büschel bräunlicher Dornen. Die röhrenförmigen, tief rosenroten Blüten werden etwa 5 cm lang und 2-3 cm breit.

A. flagriformis, ebenfalls ein typischer Schlangenkaktus, sieht A. flagelliformis ähnlich. Die Triebe sind jedoch kräftiger, ebenso die Dornen. Es werden gelbrote Blütenknospen ausgebildet, aus denen sich 8-9 cm lange, schiefe Blüten entwickeln. Diese sind scharlachrot gefärbt und besitzen einen violetten Rand. Diese Art wird häufig auf eine Unterlage gepfropft (z. B. auf Eriocereus), so dass die Triebe attraktiv herunterhängen können.

A. martianus wächst sehr kräftig und etwas sparrig. Die Triebe können an Spalieren hochgezogen werden. Diese reichblühende Art bildet scharlachrote, violett gerandete Blüten aus.

Pflege

Licht: Ein Aporocactus braucht volles Sonnenlicht. Man hängt den Korb in das sonnigste Fenster der Wohnung. Wenn möglich, kommt die Pflanze im Sommer ins Freie.

Temperatur: Während der Hauptwachstumszeit genügen normale Zimmertemperaturen. Im Winter hält man eine Ruhezeit bei 7-10 °C ein. Die Pflanze verträgt aber auch Temperaturen bis zu 15 °C.

Gießen: In der Hauptwachstumszeit wird reichlich gegossen. Der Topfballen sollte durchgehend feucht sein, Staunässe ist jedoch zu vermeiden. In der Winterpause hält man die Erde trockener, lässt sie aber nicht ganz austrocknen.

Düngen: In der Hauptwachstumszeit verabreicht man alle zwei Wochen einen Flüssigdünger.

Einpflanzen und Umtopfen: Der Aporocactus liebt ein ziemlich nährstoffreiches Erdgemisch, das im Idealfall aus zwei Dritteln Komposterde (siehe detailliert) und einem Drittel Lauberde besteht. Wenn keine Lauberde zur Verfügung steht, kann man die Pflanze auch in Einheitserde oder einem Gemisch aus Kompost und Torf kultivieren. Da der Kaktus sehr schnell wächst, kann er jährlich, vorzugsweise nach der Blüte, umgetopft werden, wobei nicht immer ein größeres Gefäß verwendet zu werden braucht. Beim Umtopfen soll die Pflanze stets frische Kulturerde erhalten, denn sie verbraucht schnell die Nährstoffe. Nur wenn ein Gefäß ganz durchwurzelt ist, setzt man in ein größeres um. Am bequemsten sind Hängekörbe bis zu 22 cm Durchmesser. Wächst eine Pflanze über diese Gefäßgröße hinaus, sollte man sich von ihr trennen und aus Stecklingen Jungpflanzen heranziehen.

Vermehrung: Zur Vermehrung verwendet man entweder 15 cm lange Kopfstecklinge oder ebenso lange Stammteilstücke. Die Stecklinge oder Teilstücke lässt man zuerst drei Tage lang austrocknen. Dann werden sie etwa 2 cm tief in kleine Schalen oder Töpfe in ein Gemisch aus Torf und Sand zu gleichen Teilen gesteckt. Stammteilstücke müssen mit dem unteren Ende in das Substrat gesteckt werden. Sollte ein flach eingesteckter Steckling umfallen, kann man ihn vorsichtig an einen kleinen Holzstab anbinden. Die Kulturbedingungen für Stecklinge sind die gleichen wie für ältere Pflanzen. Wurzeln bilden sich in wenigen Wochen. Der Aporocactus kann auch aus Samen gezogen werden (siehe Kakteen).

Schädlinge und Krankheiten: Siehe Gesunde Zimmerpflanzen.



      

Aporocactus • Schlangenkaktus





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