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Zimmerpflanzen A-Z - Pflanzenporträts


Caryota • Fischschwanzpalme


Caryota • Fischschwanzpalme


Die Fischschwanzpalme unterscheidet sich von allen anderen Palmen durch ihre doppelt fiederschnittigen Wedel, d. h., jedes Blatt ist in weitere Blätter unterteilt. Die graugrünen Blattstiele können je nach Art unterschiedlich lang sein, tragen aber bei allen Arten diese typischen Wedel, welche sich in mehrere Abschnitte gliedern, die ihrerseits wieder in viele keilförmige, fisch-flossenähnliche Blättchen unterteilt sind. Jedes Blättchen ist V-förmig eingefaltet und hat schartige Ränder. Die Fischschwanzpalme wächst recht langsam, nur wenige Zentimeter im Jahr. Doch unter günstigen Bedingungen kann der Stamm mit der Zeit schon 2,5 m Höhe und mehr erreichen, und die gebogenen Wedel laden dann entsprechend weit aus. In der Zimmerkultur werden niemals Blüten oder Früchte ausgebildet.

Fischschwanzpalme Caryota mitis

Fischschwanzpalme Caryota mitis.

Siehe auch Palmen.

Empfehlenswerte Arten und Sorten

C. mitis wird als Zimmerpflanze selten höher als 2,5 m. Der kurze Stamm eines rund 1,5 m hohen Exemplars kann sechs bis acht stark gebogene und doppelt fiederschnittige Wedel tragen, die an 30-60 cm langen Stielen sitzen und eine Art Schopf bilden. Mehrere kleine Wedel gruppieren sich meist um die Basis des Stamms. Die großen Wedel können bis zu 90 cm breit werden, die hellgrünen kleinen Blättchen etwa 15 cm lang und 12 cm breit; diese Blättchen bilden sich in Gruppen von 20-30 Stück.

C. urens (Brennpalme) bildet einen Stamm, der in Zimmerkultur bis zu 2,5 m hoch wird. Ein 1,5 m hohes Exemplar hat meist einen Schopf aus fünf oder sechs stark herabhängenden, bis zu 1,2 m breiten Wedeln, die an 45 cm langen Stielen sitzen. Die Wedel sind in zahlreiche dunkelgrüne, etwas ledrige Blättchen unterteilt, die etwa 12 cm lang und 8 cm breit werden. Diese Blättchen haben eine mehr dreieckige Form und sind an den Rändern weniger ausgefranst als bei C. mitis. Sie sind auch bei weitem nicht so zahlreich, so dass die Wedel aufgelockert und offener wirken.

Pflege

Licht: Die Fischschwanzpalme gedeiht am besten an einem hellen Standort. Im Sommer sollte sie über Mittag etwas Schatten haben, in den übrigen Jahreszeiten verträgt sie auch direkte Sonnenbestrahlung.

Temperatur: Die Pflanzen lieben die Wärme und vertragen keine Temperaturen unter 13 °C. In sehr warmen Räumen sorgt man jedoch für höhere Luftfeuchtigkeit, indem man die Gefäße in wassergefüllte Schalen auf Kieselsteine stellt oder in angefeuchteten Torf einfüttert.

Gießen: Man gießt die Palmen häufig und so oft, dass die Erde gleichmäßig feucht bleibt, lässt jedoch nie Wasser im Untersetzer stehen. Im Zimmer kultivierte Pflanzen haben keine genau unterschiedene Wachstums- und Ruheperiode, doch im Herbst und Winter verringert sich meist das Wachstum. Während dieser Zeit schränkt man die Wassergaben ein.

Düngen: Vom zeitigen Frühjahr bis Mitte Herbst gibt man einmal im Monat einen handelsüblichen Flüssigdünger.

Einpflanzen und Umtopfen: Man verwendet übliche Einheits- oder Blumenerde. Es tut den Palmen gut, wenn ihre Wurzeln wenig Platz haben. Man kultiviert sie deshalb in Töpfen, die auf den ersten Blick zu klein erscheinen, und setzt sie nur alle zwei bis drei Jahre zur Zeit des Austriebs in größere Gefäße um. Zur Dränage legt man auf den Boden einige Tonscherben und drückt dann die Erde fest um die Wurzeln an -wobei man jedoch keine der dickeren Wurzeln abbrechen darf. Wenn der Topfballen durchwurzelt ist, wird die Pflanze in der oben beschriebenen Weise mit Nährstoffen versorgt.

Vermehrung: Die Vermehrung ist durch Aussaat im Frühjahr bei einer Mindesttemperatur von 24 °C möglich. C. mitis (nicht jedoch C. urens) kann auch durch Ausläufer oder Ableger vermehrt werden. Man nimmt die bewurzelten Triebe von den Pflanzen ab, wenn sie etwa 22-30 cm hoch sind, und setzt sie in 7- bis 10-cm-Töpfe mit üblicher Einheitserde oder mit einem Kompost-Torf-Gemisch. Die Töpfe werden an einen hellen, warmen Ort ohne direkte Sonnenbestrahlung gestellt. Man gießt nur so viel, dass die Erde gerade feucht ist. Zwischen den Wassergaben kann die Erdoberfläche durchaus etwas abtrocknen. Frischer Austrieb zeigt die erfolgreiche Bewurzelung an. Danach hat die Jungpflanze die gleichen Ansprüche wie eine ausgewachsene Palme.

Schädlinge und Krankheiten: Siehe Gesunde Zimmerpflanzen.

Besondere Hinweise: Besondere Hinweise Braune Blattspitzen und Befall durch die Rote Spinne lassen meist auf zu trockene Luft schließen. Kein Anlass zur Sorge besteht jedoch, wenn ein Wedel vergilbt, braun wird und abstirbt. Es ist ganz natürlich, dass jedes Jahr ein alter Wedel abgeworfen wird.



      

Caryota • Fischschwanzpalme





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