Die Rose - Königin der Blumen - Gartenblumen
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Die Rose - Königin der Blumen


Kletterrosen, wie Wenusta pendula, werden im Laufe der Jahre zu einer üppig blühenden Hecke.


Historische Rosen wie die Bourbon-rosen, hier „La Reine Victoria'' erfreuen sich heute wieder steigender Beliebtheit.

Es hieße „Eulen nach Athen tragen", an dieser Stelle noch viel Worte über die Schönheit der Rosen zu verlieren. Ihrer Faszination können sich sogar eingefleischte Blumenmuffel nicht entziehen, und nicht umsonst muss die Rose immer wieder herhalten, wenn ein Liebender seine zärtlichen Gefühle, aber auch Leidenschaft zum Ausdruck bringen will. Allerdings, die heutigen Gartenrosen haben kaum noch etwas gemein mit der Urform der wilden Rosen, die vor Jahrmillionen die Erde bevölkerten, lange, bevor der Mensch auf der Bildfläche erschien. Man weiß das auf-Grund einiger Rosenversteinerungen, die man gefunden hat. Einige der alten Wildrosen haben sich bis heute gehalten. Dass sich die Rosen langsam veränderten, dafür sorgte die Natur selbst. Durch Kreuzungen und Mutationen entstanden neue Rosengruppen, z. B. die DAMASONAROSEN.

Ingwer J. Jensen aus Flensburg ist Spezialist für historische und seltene Rosen, zu dem auch die Centifolia, die Hundertblättrige gehört.

Die bewusste Züchtung neuer Pflanzen durch den Menschen setzte verhältnismäßig spät ein. So wurde die Gartenrose, die schon die Perser und die Griechen kannten, jahrhundertelang in nahezu unveränderter Form weitergezogen. Rosen, die mehr als einmal blühten, waren bei uns unbekannt, ebenso wie die Kletterrosen. Erst im 17. Jahrhundert gelang den Holländern mit dem relativ primitiven genetischen Rosenmaterial eine epochemachende Neuzüchtung, die sogenannte HUNDERTBLÄTTRIGE ROSE (Rosa centifolia). Die prunkvolle, sehr volle Blüte war damals eine Sensation, und man ist heute gerade wieder dabei, diese Rose neu zu entdecken und zu kultivieren. Am Ende des 18. Jahrhunderts bekam die europäische Rosenzucht einen entscheidenden Impuls, als um 1780 herum Handelsschiffe einige chinesische Gartenrosen mitbrachten. Diese chinesischen Rosen entstammten einer Kreuzung aus zwei Kletterrosen, und sie wurden zu einem Zwergstrauch mit der neuer Eigenschaft, einen mit Blüten besetzten Neutrieb nach dem anderen zu bilden. Auf diesen Importen basier der gesamte europäische Rosenstammbaum ab 1792. Dieser Stammbaum hat sich jedoch so enorm verzweigt, dass sogar Fachleute Schwierigkeiten haben, sie richtig einzuteilen. Versuchen wir's dennoch, zumindestens mit einer grober Einteilung.

Teerosen oder auch Teehybriden genannt, sind Einzelrosen von höchster Anmut, die, in eben entfaltetem Zustand, von keiner anderen Rose an Schönheit übertreffen werden.

Zunächst, wo gehört die Rose eigentlich aus botanischer Sicht hin? Weil ihre zunächst weichen und krautigen Sommertriebe langsam hart und zu Holz werden, zählt man sie zu den Gehölzen, und zwar zu den Sträuchern. Ihre Blütenknospen bilden sich aus den noch grünen, mehr oder weniger beblätterten Trieben. Niemals wächst eine Blüte aus dem alten Holz. An den Stämmen und Zweigen hat die Rose Stacheln, die wohl noch ein Relikt aus ihrer Zeit als Kletterrose sind, die immer das Bestreben hatten, dem Licht entgegenzuwachsen. Die Wurzeln des Rosenstrauches bohren sich tief in den Boden hinein, was darauf schließen lässt, dass die Rosen an Ihren angestammten Standorten gewohnt waren, trockene Zeiten überstehen zu müssen. Aus dieser Beobachtung folgen die beiden wichtigsten Grundsätze für eine Rosenpflanzung: Die Rose sollte soviel wie möglich in der Sonne stehen und braucht dazu einen tiefgründigen Boden.

Im Gegensatz zu den einzeln stehenden Teehybriden wachsen bei den Beet- oder Floribundarosen mehre Blüten auf einem Stengel. Die Blütenbüschel der Floribundarosen ergeben einen gleichmäßigen, intensiven Farbeffekt. Floribundarosen sind weniger empfindlich und müssen weniger gepflegt werden als Teehybriden.

Wie sind Edelrosen entstanden?

Parkrosen, wie diese Setipoda Aicha (oben), können als Einzelpflanzen, für Gruppen oder Hecken in Gärten verwandt werden.

Aus den verschiedensten Wildarten und wiederum gezüchteten Rosen. Eine veredelte Rose besteht aus einem Wildling, einer Wildrose als Unterlage, die den Busch der edlen Rose trägt. Dabei besteht die Unterlage oft nur aus den Wurzeln und dem sie zusammenhaltenden Wurzelhals. Bei Stamm- und Trauerrosen gehört auch der Stamm dazu. Die Veredelung hat zwei entscheidende Vorteile: Da zur Züchtung neuer Pflanzen außer der Unterlage nur ein einziges Auge der Edelsorte gehört, lassen sich aus wenigen Mutterpflanzen leicht größere Bestände kultivieren. Außerdem verfügen die Wildarten über eine gesündere Unterlage mit kräftigem Wurzelwachstum. Eine Vermengung der Erbanlagen der beiden Pflanzenteile findet nicht statt. Leider vererbt sich auch nicht die Winterhärte der Wildpflanze auf die veredelte Sorte. Fast alle Rosen, die in Baumschulen oder Gartencentern verkauft werden, sind auf diese Weise veredelt. Doch kommen wir zu den Hauptgruppen. Die TEEHYBRIDEN werden nicht umsonst Edelrosen genannt. Diese einzeln auf einem längeren Stiel stehenden Rosen mit großer, gefüllter, oftmals duftender Blüte sind die beliebtesten Rosen. Sie sind sehr langlebig und langblühend. Sie blühen etwa sechs Monate im Jahr und begnügen sich mit der kürzesten Ruhepause. Sie werden auch gerne als Schnittblumen für die Vase verwandt. Teehybriden dürfen nicht zu eng gepflanzt werden, damit sie sich nicht gegenseitig Wasser und Nahrung wegnehmen. Sie brauchen, wie alle Rosen, viel Sonne und einen gut lehm- und kalkhaltigen Boden, der hin und wiederaufgelockert werden muss. Außerdem sind alle Rosen dankbar, wenn man den Boden um sie herum mulcht. Das hält auch Unkraut fern, das sonst ständig gejätet werden müsste. Auf keinen Fall darf Torf zur Auflockerung des Bodens verwandt werden.

FLORIBUNDA- oder BEETROSEN wachsen unter den gleichen Bedingungen. Es handelt sich um Sträucher von 40 bis 100 cm Höhe. Die Blüten sind einfach, halb oder ganz gefüllt, teilweise wohlriechend und blühen einen Sommer lang und zahlreich an doldenförmigen Blütenständen. Wie die Teehybriden gibt es sie in zahlreichen Sorten und vielen Farben. Im Gegensatz zu den Teehybriden wachsen bei den Beetrosen auf einem Stengel mehrere Blüten. Die Beetrosen treiben ihre Blüten noch üppiger aus, blühen sehr beständig und unglaublich lange. In einigen Fällen kann man sie noch im Dezember zu sehen bekommen. STRAUCHROSEN sind blühende Sträucher, die zwischen 1 und 3 m hoch werden können. Es gibt zwei Gruppen von Strauchrosen. Die erste ist besonders winterhart, wächst harmonisch und muss nicht beschnitten werden. Dafür blühen sie zwar üppig, aber nur einmal im späten Frühjahr oder im frühen Sommer, und das auch nur für etwa zwei Wochen. Die zweite Gruppe ist durch die Arbeit der Rosenzüchter entstanden und etwas schwierig zu behandeln. Dafür blüht sie aber im Sommer bis weit in den Herbst hinein. Diese Strauchrosen müssen von Zeit zu Zeit geschnitten werden.

Sie entspricht ihrem Namen, die Kletterrose Flammentanz.

Kletterrosen entwickeln besonders lange Triebe, die sich mit ihren Dornen gut festhaken und deshalb klettern können. Man pflanzt sie gerne an Spaliere und überdacht damit Laubengänge. Auch hier gibt es zwei Gruppen. Die ältere wächst bis zu 6 m hoch und blüht überreich im frühen Sommer, aber nur für zwei Wochen. Die heute beliebtere Gruppe wächst höchstens 4 m hoch, blüht aber öfters im Sommer.

ZWERGROSEN haben nur etwa 30 cm hohe Stämme, die sehr reich verzweigt sind und teilweise während des ganzen Sommers in voller Blüte stehen.

BODENDECKENDE ROSEN sind sehr flach wachsende oder kriechende Rosen.

Bei HOCHSTAMMROSEN handelt es sich um Beet- oder Hybridrosen, die auf 60 bis 90 cm hohe Stämme veredelt wurden. Hierzu gehören auch die sogenannten Trauerrosen, die mit einer Stammhöhe von 140 cm kleinen Bäumchen gleichen.

Wo und wie gedeihen Rosen am besten?

Rosen brauchen viel Licht und frische Luft. Man sollte es vermeiden, sie an warme Hauswände zu pflanzen, weil sie keine übergroße Wärme vertragen. Die beste Blütenentfaltung haben sie bei Temperaturen zwischen 15 und 22°C.

Als besonders schöne Beetrosen gelten Traumland (links) und Rödhätte.

Da Rosen ihre Wurzeln tief in die Erde wachsen lassen wollen, muss der Boden mindestens 30 cm tief gelockert werden. Das Wasser muss gut durch den Untergrund abfließen können. Ideal ist für Rosen lockerer Lehmboden. Der günstigste pH-Wert liegt bei 6,5. Wie er gemessen wird, erfahren Sie an anderer Stelle. Wenn möglich, sollte einige Monate vor dem Pflanzen verrotteter Mist in den Boden eingearbeitet werden. Günstig wirkt sich auch eine Handvoll Horn- oder Knochenmehl je Rose aus. Von Mineraldünger sollte man mindestens in der ersten Zeit absehen, da die Pflanze erst die empfindlichen Faserwurzeln treiben muss. Günstig ist dagegen ausgereifter Kompost.

Die beste Pflanzzeit liegt von Mitte Oktober bis Mitte November, da der Boden noch warm genug ist, damit das neue Wurzelwachstum einsetzen kann. Zur Not kann man auch noch im Frühjahr pflanzen.

Junge Rosen, die in den Fachgeschäften und Gartencentern in schwarzen Kunststoff-Töpfen angeboten werden - etwas übertrieben Container genannt-, kann man jederzeit pflanzen, auch wenn sie bereits blühen. Ihr Wurzelballen kommt ja mit in die Erde, wobei der Plastiktopf natürlich entfernt wird.

Das Pflanzen

Das Beschneiden

Rosenkreationen

Detailliert über die Gartenrosen (Pflege & Sorten)

Großblumige Rosen
Polyantha- und Floribunda-Rosen
Miniatur- oder Zwergbengalrosen
Strauchrosen
Kletterrosen


      





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