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Zimmerpflanzen A-Z - Pflanzenporträts


Pedilanthus • ---





Diese Gattung umfasst blattsukkulente Sträucher, die durch den charakteristischen Zickzackwuchs ihrer Äste auffallen. Als Zimmerpflanze ist nur Pedilanthus tithymaloides var. smallii von Bedeutung. Sie wächst kompakter als die Stammart und hat einen ausgeprägteren Zickzackwuchs als andere Arten. Ihre grünen, bis zu 60 cm langen Triebe ändern alle 2-3 cm die Richtung, einmal nach links, einmal nach rechts, so daß ein buschiger Strauch mit verhältnismäßig lichter Mitte entsteht. Die eiförmigen bis eilanzettlichen, mattapfelgrünen, bis zu 7 cm langen und 5 cm breiten Blätter haben an der Unterseite eine gekielte Mittelrippe. Sie sitzen wechselständig jeweils an dem Punkt, an dem die Richtungsänderung eintritt.

Pedilanthus tithymaloides 'Variegatus'.

Die Blätter der Sorte Pedilanthus tithymaloides 'Variegatus' haben breite, aber nicht sehr ausgeprägte cremeweiße Ränder mit leichtem rosarotem Anflug.

Bei ausgewachsenen Pflanzen erscheinen in der freien Natur dichte endständige Trugdolden mit roten, gelegentlich auch rosa- oder purpurroten Blüten, die in Zimmerkultur nicht zu erwarten sind.

(Siehe auch Sukkulenten).

Pflege

Licht: Der Standort muss sehr hell sein und täglich zwei bis drei Stunden direkte Sonnenbestrahlung erhalten.

Temperatur: Die Pflanze gedeiht am besten in trockenen und warmen Räumen. Die Temperatur sollte 18-27 °C betragen, kann kurzfristig auch niedriger sein, darf aber nie wesentlich unter 13 °C sinken.

Gießen: Während des ganzen Jahres gießt man nur sparsam, auf keinen Fall zu viel. Man feuchtet dabei den ganzen Topfballen leicht an, lässt die Erde aber zwischen den Wassergaben zur Hälfte wieder austrocknen. Wenn die Zimmertemperatur unter 16 °C sinkt, gießt man noch sparsamer. Zu viel Feuchtigkeit kann nämlich Mehltau oder - was noch schlimmer ist - Fäulnis des Hauptstamms in Bodennähe zur Folge haben.

Düngen: Heranwachsende Pflanzen erhalten einmal im Monat einen handelsüblichen Flüssigdünger.

Einpflanzen und Umtopfen: Man verwendet eine Erde auf Kompostbasis, der man zur Verbesserung des Wasserabzuges noch ein Drittel scharfen Sand oder Perlite zusetzt (siehe detailliert). Die Erde wird um die Pflanze fest angedrückt. Die Pflanzen gedeihen am besten in verhältnismäßig kleinen Töpfen, in denen die Wurzelentwicklung beschränkt ist. Sie sollten in größere Töpfe nur dann versetzt werden, wenn der Ballen besonders stark durchwurzelt ist, also etwa alle zwei Jahre. Am besten topft man zu Beginn der Wachstumszeit um.

Vermehrung: Man vermehrt durch 5-15 cm lange Stamm- oder Kopfstecklinge. Den Fluss des Milchsaftes, der wie bei allen Wolfsmilchgewächsen beim Abnehmen eines Stecklings herausquellt, stoppt man, indem man die Schnittenden in Wasser taucht. Dann lässt man sie 24 Stunden lang antrocknen, bevor man die Stecklinge in ein sandreiches Vermehrungssubstrat (zwei Drittel Sand, ein Drittel Torf) steckt. In einem elektrisch beheizten Vermehrungskasten wird durch erhöhte Bodenwärme die Bewurzelung wesentlich gefördert (siehe Wie man die richtigen Bedingungen schafft). In Plastikbeutel darf man die Gefäße mit den Stecklingen nicht hüllen, da in der feuchten Atmosphäre Mehltau auftreten kann. Bis zur Bewurzelung gießt man nur so viel, dass die Erde gerade feucht ist. Anschließend kann man den Steckling in die zuvor empfohlene Erde auf Kompostbasis (siehe Einpflanzen und Umtopfen) verpflanzen.

Beim Schnitt eines Stecklings darf man nicht vergessen, dass aus der Wunde Milchsaft quillt.

Um den Milchfluß zu stoppen, taucht man die Schnittfläche in Wasser und vermeidet, sie zu berühren, denn der Milchsaft kann zu Ätzungen auf der Haut und in den Augen führen.

Schädlinge und Krankheiten: Siehe Gesunde Zimmerpflanzen.

Besondere Hinweise: Der stark ätzende Milchsaft darf nicht in die Augen oder an verletzte Stellen der Haut kommen.



      





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