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Zimmerpflanzen A-Z - Pflanzenporträts


Dioscorea • Jamswurzel


Dioscorea bulbifera.



Die Pflanzen der Gattung Dioscorea sind meist sich windende Stauden mit knolligen Wurzelstöcken. Bei manchen sind die Wurzelstöcke essbar, doch man darf sie nicht mit den Süßkartoffeln verwechseln, die in den Vereinigten Staaten häufig fälschlicherweise auch als Yams oder Bataten bezeichnet werden. Die einzige als Zimmerpflanze bekannte Art dieser Gattung ist D. vittata (syn. D. discolor) mit einem rundlichen, knolligen Wurzelstock, der im Lauf der Zeit einen Durchmesser von 5-8 cm erreicht. Im Frühjahr bilden sich die schlanken Triebe aus, die sehr schnell wachsen und in einer Saison eine Länge von 3-4 m erreichen können. An den drahtigen Trieben sitzen wechselständig herz-eiförmige Blätter. Diese sind an der Oberseite dunkelolivgrün. Sie haben hellgrüne und silbergraue Flek-ken und eine auffallende silbrige und rosarote Äderung. Die Blattunterseiten sind purpurviolett. Unscheinbare grüne Blätter treten im Spätsommer auf. Im Herbst wächst die Pflanze nicht weiter. Die Blätter vergilben und fallen ab; die Triebe welken und sterben ab.

Siehe auch Zwiebel- und Knollengewächse.

Jamswurzel Dioscorea vittata.

Pflege

Licht: In der Hauptwachstumszeit sorgt man für einen hellen Standort. Auch direkte Sonnenbestrahlung ist möglich. Während der Ruheperiode spielen die Lichtverhältnisse keine Rolle.

Temperatur: In der Hauptwachstumszeit eignen sich normale Zimmertemperaturen. Ruhende Pflanzen hält man kühl, setzt sie jedoch nicht Temperaturen unter 13 °C aus.

Gießen: Zu Beginn des Hauptwachstums (im zeitigen Frühjahr) gießt man mäßig. Sobald die Pflanze etwa 30 cm hoch ist, wird kräftig gegossen. Im Herbst, wenn die Blätter vergilben, schränkt man die Wassergaben allmählich ein, bis die Blätter und Triebe abgestorben sind. Anschließend wird nicht mehr gegossen. Man hält die Knollen bis zum nächsten Frühjahr in den Töpfen trocken.

Düngen: Vom zeitigen Frühjahr bis zum Frühherbst verabreicht man alle zwei Wochen einen handelsüblichen Flüssigdünger.

Einpflanzen und Umtopfen: Man verwendet eine Erde auf Kompostbasis (siehe detailliert). Die Knollen werden jedes Jahr in saubere Töpfe umgesetzt. Selbst große Knollen dürften in einem 15-cm-Topf genügend Platz finden. Im zeitigen Frühjahr vor Austriebsbeginn legt man jede Knolle 2-3 cm tief in frische, angefeuchtete Erde. Wenn möglich, stülpt man einen Plastikbeutel über den Topf, oder man setzt ihn in einen beheizten Vermehrungskasten (siehe Wie man die richtigen Bedingungen schafft) und stellt ihn sieben bis zehn Tage lang bei etwa 21 °C in helles, schattiertes Licht.

Vermehrung: Die kleinen Knollen, die sich im Herbst an den verdickten, weißen Wurzeln ausbilden, zieht man für die Vermehrung heran. Diese Knollen können erbsen- bis walnussgroß sein. Die knollentragenden Wurzeln zersetzen sich im Winter; die Knöllchen liegen dann frei. Zum Antreiben legt man sie in eine Schale in ein angefeuchtetes Gemisch, das aus gleichen Teilen Torf und scharfem Sand besteht. Die Schale stellt man in helles Licht, bis die Knollen 5-10 cm lange Triebe ausgebildet haben. Zusätzliches Gießen erübrigt sich, wenn man einen Plastikbeutel über die Schale stülpt oder diese in einen Vermehrungskasten stellt. Wenn die Triebe 3-5 cm lang sind, setzt man die Knollen einzeln in 7- bis 12-cm-Töpfe in Einheitserde oder eine Komposterde und behandelt sie wie erwachsene Pflanzen weiter.

Schädlinge und Krankheiten: Siehe Gesunde Zimmerpflanzen.

Besondere Hinweise: Zur Unterstützung der sich windenden Triebe steckt man drei oder vier dünne Stäbe am Topfrand in die Erde.



      





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