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Zimmerpflanzen A-Z - Pflanzenporträts


Aeschynanthus • Geseneriengewächs, Schamblume


Aeschynanthus • Geseneriengewächs, Schamblume


Zur Gattung Aeschynanthus gehören etwa 170 Arten, die die Bergwälder des östlichen und südöstlichen Asiens bewohnen. Es sind überwiegend epiphytisch lebende Pflanzen.

Bei den im Zimmer kultivierten Arten sind die Blätter glänzend und oval, gegenständig und laufen an beiden Enden spitz zu. Die prächtigen, einseitig symmetrischen Blüten entspringen entweder einzeln oder paarweise den Blattachseln oder büschelweise den Triebspitzen. Viele besitzen einen auffallenden, schalenförmigen Kelch, aus dem sich die Blütenkrone entfaltet. Die leicht geschwungene Röhrenblüte öffnet sich zu einem funflappigen Trichter, aus dem die Staubgefäße und auch der Griffel herausragen.

Die im Zimmer kultivierten Pflanzen blühen meist im Sommer. Eine Blüte hält sich nur zwei bis drei Tage. Ein Aeschynanthus kommt am besten in einem Hängegefäß zur Geltung.

Siehe auch Sukkulenten.

Schamblume Aeschynanthus speciosus

Schamblume Aeschynanthus speciosus.

Empfehlenswerte Arten und Sorten

A. marmoratas wird vor allem seiner hübschen Blätter wegen kultiviert. Sie sind dick, lanzettförmig; ihre leuchtendgrüne Oberseite ist dunkelgrün marmoriert, die Unterseite besitzt einen rötlichen Schimmer. Der grüne Kelch ist tief in fünf schmale Lappen geteilt und trägt eine 3-4 cm lange Blumenkrone. Die grünlichgelben Blüten sind im Röhreninnern dunkelbraun gefleckt. A. marmoratus ist ein Elternteil der Hybride 'Black Pagoda', die sich lediglich von diesem dadurch unterscheidet, dass ihre Blüten leuchtend orangerot sind und das ganze Jahr hindurch gebildet werden können.

A. radicans (syn. A. lobbianus und A. pulcher) besitzt hängende Triebe und dunkelgrüne Blätter, deren Ränder leicht gezähnt und purpurfarben sind. Die leuchtendroten, 5 cm langen Blüten treten paarweise auf und entspringen einem schwarzroten, 3 cm langen Kelch. Cremefarbene Streifen auf den roten Röhrenblüten fuhren vom Rand in die Trichtermündung. Der Kelch und die Blütenkrone sind beide behaart.

A. speciosus ist die auffallendste Art. Ihre dunkelgrünen Blätter entspringen paarweise oder in Büscheln zu dritt an den Trieben. An ihrer Spitze sitzen immer vier bis acht Blätter, die ein Büschel von sechs bis zwanzig Blüten umgeben. Die Blätter sind bis zu 10 cm lang, zugespitzt und deutlich gezähnt. Der grüne Kelch umschließt nur einen Teil der Blüte, die bis zu 10 cm lang wird. Kelch und Blumenkrone sind leicht behaart. Die orangeroten Blüten im Inneren des Trichters sind orangegelb und besitzen einen schwarzen, halbmondförmigen Fleck an den unteren Abschnitten.

Pflege

Licht: Die Pflanzen brauchen helles Licht. Direkte Sonnenbestrahlung ist jedoch - vor allem im Sommer - zu vermeiden.

Temperatur: Normale Raumtemperatur genügt; die Luftfeuchtigkeit muss jedoch hoch sein. Man besprüht die Pflanzen in der Wachstumszeit täglich mit zimmerwarmem Wasser.

Gießen: Wenn ein Aeschynanthus blüht, muss man ihn reichlich gießen. In der übrigen Zeit gießt man nur mäßig und hält den Wurzelballen durchgehend feucht, wobei etwa 1 cm der oberen Erdschicht zwischen den einzelnen Wassergaben abtrocknen kann. An einem feuchtwarmen Standort, beispielsweise in einem Kleingewächshaus, legen die Pflanzen keine Ruheperiode ein. Sie benötigen dann das ganze Jahr über gleichmäßige Wassergaben.

Düngen: Man verwendet einen üblichen Flüssigdünger. Die Anwendung erfolgt in einer 0,2%igen Lösung (2 g Dünger/1 l Wasser).

Einpflanzen und Umtopfen: Da die Pflanzen einen sauren Boden brauchen, kann grobes Torfmoos (Sphagnum) allein als Kulturerde verwendet werden. Ebenso gut geeignet ist ein Gemisch aus gleichen Teilen Torfmoos, Perlite oder Vermiculite, das, nur locker angedrückt, für die Belüftung der Wurzeln sorgt. Als Pflanzgefäße eignen sich am besten flache Töpfe mit 10-12 cm Durchmesser oder Holzkörbe, in die man gleich mehrere Jungpflanzen setzt. Umtopfen kann man zu jeder Jahreszeit. Sobald die Wurzeln den Topf ausfüllen, kann man die Pflanzen in einen größeren Topf setzen. Noch besser ist es allerdings, wenn man die alte Erde aus den Wurzeln schüttelt, die Wurzeln um ein Drittel zurückschneidet und die Pflanzen sodann in das gleiche Gefäß mit neuer Erde setzt.

Vermehrung: Zu jeder Jahreszeit können 10-15 cm lange Kopfstecklinge geschnitten werden, die innerhalb von drei bis sieben Wochen Wurzeln bilden. Man steckt die Stecklinge in 6- bis 8-cm-Töpfe in eine Torf-Sand-Mischung und stülpt eine Plastikhaube darüber. Die Töpfe stellt man bei normaler Raumtemperatur an einen hellen, jedoch nicht vollsonnigen Platz. Nachdem die Pflanzen Wurzeln gebildet haben, entfernt man die Plastikhaube und gießt die jungen Pflanzen mäßig. Man gibt gerade so viel, um den Topfballen feucht zu halten. Etwa eine Woche später setzt man mehrere Jungpflanzen zusammen in flache 10- bis 12-cm-Töpfe und kultiviert sie dann wie ausgewachsene Pflanzen weiter. Diese Jungpflanzen brauchen vor allem eine ausreichend hohe Luftfeuchtigkeit.

Schädlinge und Krankheiten: Siehe Gesunde Zimmerpflanzen.

Besondere Hinweise: Blattläuse befallen häufig die jungen Blätter des Aeschynanthus. Wie sie aussehen und wie man sie bekämpft, siehe Schädlinge.



      

Aeschynanthus • Geseneriengewächs, Schamblume





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