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Zimmerpflanzen A-Z - Pflanzenporträts


Echinopsis • Seeigelkaktus





Kakteen dieser Gattung schätzt man wegen ihrer prächtigen Blüten. Ihre Triebe sind kugelig, werden im Alter aber säulenförmig. Die Blüten erscheinen zuerst bei etwa dreijährigen Pflanzen. Sie sind trichterförmig und entspringen den Areolen am Scheitel der Stämme. Die Blütezeit beginnt im Frühsommer. Es können bis zu zwölf Blüten gleichzeitig aufbrechen. Später erscheinen die Blüten sporadisch, meist zwei oder drei gleichzeitig, den ganzen Sommer hindurch. Bei den meisten Arten öffnen sie sich am Abend und duften süßlich, halten jedoch nur einen Tag. Fast alle Arten bilden zahlreiche Bodentriebe.

Siehe auch Kakteen.

Seeigelkaktus

Echinopsis multiplex.

Echinopsis eyriesii.

Empfehlenswerte Arten und Sorten

E. eyriesii bildet dunkelgrüne Triebe mit 11-18 schmalen Rippen, an denen graue Areolen sitzen. Ihnen entspringen 14 dunkelbraune, knapp 8 mm lange Dornen. Die duftenden, weißen, 20-25 cm langen und 10-12 cm breiten Blüten öffnen sich in der Abenddämmerung, sind nachts ganz offen und welken am nächsten Tag.

E. multiplex hat einen hellgrünen Stamm mit 11-14 schmalen Rippen. In den wolligen Areolen sitzen bräunliche, spitze Dornen, von denen fünf bis neun am Rand etwa 2 cm lang und zwei bis fünf in der Mitte etwa 4 cm lang werden. Die duftenden, lilarosa Blüten sind 18-20 cm lang, 12 cm breit und öffnen sich in der Nacht.

Neben den reinen Arten gibt es zahlreiche Hybriden, meist Kreuzungen mit Pflanzen der Gattung Lobivia. Diese Kakteen (zum Teil als Paramount-Hybriden bekannt) blühen im allgemeinen am Tag. Zu ihnen gehören die Sorten 'Aurora' und 'Peach Monarch' mit pfirsichrosa Blüten, 'Orange Glory' und 'Tangerine' mit orangeroten Blüten sowie 'Red Meteor' und 'Red Paramount' mit roten Blüten. Die Paramount-Hybride 'Terracotta', deren blasspfirsichfarbene Blüten in dunkleren Tönen der gleichen Farbe gestreift sind, blüht nachts. Hervorragende andere Tagblüher sind die Sorten 'Golden Dream' und 'Green Gold' mit duftenden, gelben Blüten.

Pflege

Licht: Diese Kakteen brauchen das ganze Jahr über direkte Sonne. Nachtblühende Sorten sollte man unmittelbar nach Sonnenuntergang nicht dem Kunstlicht aussetzen. Die Blütenknospen öffnen sich nur nach einer Zeit teilweiser oder totaler Finsternis.

Temperatur: Heranwachsende Pflanzen gedeihen bei normalen Zimmertemperaturen gut. Während der Ruheperiode im Winter sind jedoch Temperaturen unter 10 °C eine wichtige Voraussetzung für die spätere Blüte.

Gießen: Zur Hauptwachstumszeit gießt man reichlich; der Topf darf jedoch nie im Wasser stehen. Während der Ruheperiode gießt man nur so viel, dass der Topfballen nicht ganz austrocknet.

Düngen: Während der Hauptwachstumszeit gibt man alle zwei Wochen einen flüssigen Blumendünger.

Einpflanzen und Umtopfen: Man verwendet ein Gemisch aus einem Teil scharfem Sand oder Perlite und drei Teilen Erde auf Kompost- oder Torfbasis (siehe detailliert). Beim Eintopfen lässt man zwischen der Pflanze und dem Topfrand etwa 1,5 cm Platz. Ist der Wurzelballen im Frühjahr stark verfilzt, setzt man die Pflanzen in etwas größere Töpfe um.

Vermehrung: In der Regel bildet sich nach der Blüte als Frucht eine fleischige Beere, aus der man die Samenkörner drückt. Man lässt sie auf Löschpapier trocknen und lagert sie bis zur Aussaat in einem Umschlag (siehe Kakteen). Da es bei diesen Kakteen leicht zu Kreuzungen kommt, hat der Sämling oft keine Ähnlichkeit mit der Mutterpflanze.

Will man das vermeiden, dann vermehrt man im Frühjahr oder Sommer durch Seitensprosse, die man leicht von der Mutterpflanze abnehmen kann. Man pflanzt sie in Töpfe geeigneter Größe mit dem empfohlenen Erdgemisch, drückt sie in die Erde und behandelt sie dann wie ausgewachsene Exemplare. Manche jungen Pflanzen bilden allzu schnell Seitentriebe und werden von ihnen buchstäblich erstickt, so dass der Hauptstamm eine blühfähige Größe nur erreicht, wenn man die meisten Seitentriebe entfernt. Diese Triebe taugen zur Vermehrung nicht, denn sie sind meist ebenso schwer zur Blüte zu bringen wie die Mutterpflanze.

Schädlinge und Krankheiten: Siehe Gesunde Zimmerpflanzen.

Besondere Hinweise: Eine nachtblühende Echinopsis öffnet ihre Blüten meist eine halbe Stunde nach der Abenddämmerung. Stellt man die Pflanze bereits ein oder zwei Stunden vor der Dämmerung an einen dunklen Platz, öffnen sich die Blüten vor Einbruch der Nacht.



      





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