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Zimmerpflanzen A-Z - Pflanzenporträts


Sauromatum • Eidechsenwurz





Diese Tropenpflanze stammt aus Afrika und Asien; und nur wenige Arten sind bekannt.

Sauromatum venosum ist die einzige bei uns im Zimmer kultivierte Art. Es handelt sich um einen typischen Trockenblüher: Man kann die Knolle im Winter oder Frühjahr, ehe sich die Blätter bilden, ohne Erde ans Fenster stellen. Sie treibt durch und bildet eine Blüte. Gelegentlich wird die Pflanze auch unter der botanisch nicht korrekten Bezeichnung Arum cornutum angeboten. Die abgeflachte, unregelmäßig geformte Knolle kann man im Winter und Frühjahr kaufen. Nachdem sie ungefähr zwei Wochen am Fenster eines beheizten Zimmers gestanden hat, treibt bereits die Blüte aus. Sie hat Ähnlichkeit mit der Blüte der Zimmerkalla (Zantedeschia aethiopica), mit der die Pflanze auch verwandt ist. Das Hüllblatt, das in der Fachsprache Spatha genannt wird, ist am Grunde zu einer 5-10 cm langen, etwas bauchigen Röhre zusammengewachsen, deren oberer, zungenförmiger Teil 20-30 cm lang und etwa 5-10 cm breit ist. Die Spitze hängt etwas herab. Dieses Blütenhüllblatt ist innen gelblichgrün gefärbt und weist purpurne Flecke auf, während es außen purpurn gefärbt ist. Der Geruch der Blüte ist unangenehm.

Sauromatum venosum.

Pflege

Licht: Man stellt die Knollen in die Nähe eines Fensters (auf einen Tisch oder eine Fensterbank). Nach der Blüte wird die Pflanze eingetopft und während ihres Wachstums an einen warmen, hellen, aber nicht vollsonnigen Platz gestellt. Im Sommer kann man die Knolle mit oder ohne Topf in den Garten bringen.

Temperatur: Die Knolle darf nicht zu nahe an der Heizung stehen, weil sie dort zu schnell eintrocknet. Nach der Wachstumszeit (im Sommer) legt man die Knolle den Winter über an einen kühlen und trockenen Platz und hält sie bei etwa 10 °C.

Gießen: Nach der Blüte, wenn man die Knolle eingetopft hat, beginnt man vorsichtig zu gießen, um das Wachstum anzuregen. Bis August wird nach Bedarf gegossen. Die Pflanzen brauchen reichlich Wasser, eine Vernässung des Wurzelwerks muss man jedoch vermeiden.

Düngen: In wöchentlichen Abständen wird dem Gießwasser Dünger zugesetzt. Am besten ist eine schwachkonzentrierte Flüssigdüngung mit einem üblichen Blumendünger. Nach dem Düngen ist die Erde stets feucht zu halten, damit keine Salzkonzentrationsschäden auftreten, die sich in Wurzelverbrennungen und Wachstumsstörungen äußern.

Einpflanzen und Umtopfen: Nach der Blütezeit setzt man die Knolle in einen Topf in handelsübliche Blumenoder Einheitserde. Eine eigene Mischung aus Torf- und Komposterde kann ebenfalls verwendet werden. Da die Pflanzen viel Nährstoffe brauchen, mischt man als Grunddünger am besten einen organisch-mineralischen Volldünger unter. Die Knolle wird mit einer rund 3 cm hohen Erdschicht abgedeckt. Wie bereits erwähnt, kann die Pflanze den Sommer über auch ins Freie gebracht werden. Sie ist jedoch frostempfindlich. Deshalb sollte der Freilandaufenthalt erst nach Anfang Juni beginnen.

Vermehrung: An der Basis der alten Knolle bilden sich neue Knollen aus, die zur Vermehrung herangezogen werden können. Die Knöllchen werden zunächst zu mehreren, später einzeln in kleine Töpfe gelegt. Die Pflanzen werden normal kultiviert. Man muss aber damit rechnen, dass sich die Blüten erst nach zwei bis drei Jahren ausbilden.

Schädlinge und Krankheiten: Siehe Gesunde Zimmerpflanzen.



      





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