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Zimmerpflanzen A-Z - Pflanzenporträts


Aloe variegata • Aloe


Aloe variegata • Aloe


Zur Gattung Aloe gehören etwa 200 suckulente Arten mit dicken, spitz zulaufenden Blättern, die meist eine Rosette bilden. Bei manchen Arten besitzen die Blattspitzen kleine Stacheln, bei anderen sind sie dicht mit Stacheln und hakenförmigen Zähnen besetzt. Einige Aloen sind stammlos, bei anderen sind die Stämme stets von Blättern umgeben. Bei einigen wiederum werden die Stämme kahl, wenn sie ihre Blätter verlieren; verschiedene Arten kippen um, wenn sie 30 cm oder höher geworden sind, und wachsen seitlich am Topf nach unten weiter. Manche Aloen eignen sich nur in der Jugend für die Zimmerkultur, da sie im Lauf der Zeit sehr groß werden. Es gibt aber auch viele zwergwüchsige Arten. Die Blütenstände können sich jederzeit zwischen Ende des Winters und Anfang des Sommers in den Blattachseln ausbilden und bestehen meist aus einer Traube mit röhrenförmigen, orangefarbenen oder roten Blüten. Alle Aloe-Arten sind leicht zu kultivieren.

Siehe auch Sukkulenten.

Empfehlenswerte Arten und Sorten

A.arborescens (oben). А. brevifolia. А. aristata (unten)

A.arborescens (oben). А. brevifolia. А. aristata (unten).

A. arborescens hat schmale, gezähnte Blätter, die eine lockere Rosette am Ende des kahlen holzigen Stamms bilden. Wenn die Pflanze zwei oder drei Jahre alt ist, entstehen meist am Fuß des Stamms Seitensprosse. An der Spitze eines langen, verzweigten Stamms kann sich ein Blütenstand mit roten Blüten ausbilden.

A. aristata ist stammlos und hat fleischige, dunkelgraugrüne Blätter, die eine dichte Rosette bilden. Die Blätter sind 7-12 cm lang und auf der Rückseite knotig-stachelig. Auch werden zahlreiche weißliche Randstacheln ausgebildet. Die orangeroten Blüten, die sich im Frühsommer auf einem über 30 cm langen Schaft entwickeln, verwelken nach wenigen Tagen. Große Pflanzen bilden zahlreiche Seitentriebe.

A. barbadensis (Echte Aloe) ist als Heilpflanze bekannt. Ihr Saft hat bei Brandwunden eine ausgezeichnete Heilwirkung. Die Pflanze bildet einen 30-50 cm hohen Stamm und dolchartige, 30-50 cm lange Blätter. Auf blaugrünem Grund besitzen sie zartgrüne und weiße Flecken. Ihre Ränder sind mit weichen, rosarot oder rot getönten Zähnen besetzt. An einem bis zu 50 cm hohen Schaft sitzen gelbe oder orangefarbene Röhrenblüten. Seitensprosse und Ausläufer breiten sich unmittelbar unter der Erdoberfläche aus.

A. brevifolia besitzt 7-10 cm lange, blassgrüne Blätter, die mit Randstacheln bewehrt sind. Der Stamm kann nach längerem Wachstum umkippen. Die Blüten sind rot und sitzen an einem Schaft, der 30 cm lang werden kann. Seitentriebe entspringen den unteren Blattachseln.

A. ferox ist nur jung als Zimmerpflanze zu kultivieren. Die patinagrünen Blätter werden bis zu 70 cm lang; sie laden weit aus, sind fleischig und runzelig. Auf der Ober- und Unterseite besitzen sie Hornstacheln und an den Rändern braune Stacheln. Ausgewachsene Pflanzen bilden 1-1,2 m hohe, rote Blütentrauben.

A. variegata ist die beliebteste Zwergform. Sie besitzt einen Stamm, der von lanzettlichen Blättern umgeben ist. Diese werden 10-12 cm lang und 2-4 cm breit. Zunächst stehen sie dreizeilig und aufrecht, doch an den reiferen Pflanzen rollen sie sich ein. Auf dunkelgraugrünem Grund tragen sie eine auffallende Zeichnung oder unregelmäßige weiße Querbänder. Die Pflanzen werden selten höher als 30 cm, beginnen aber oft schon zu blühen, wenn sie erst 10-15 cm hoch sind. Die korallenroten Blüten (selten mehr als zehn) werden gegen Ende des Winters an 30 cm langen Schäften ausgebildet. Die Stämme kippen um, wenn sie allzu kopflastig werden.

Pflege

Licht: Alle Aloen lieben volles Licht und sollten immer am Fenster stehen. Die weichblättrigen Arten gedeihen am besten, wenn sie nicht direkt von der Sonne getroffen werden.

Temperatur: Die verschiedenen Arten kommen bei normaler Raumtemperatur gut voran und vertragen auch trockene Luft. Um die Blütenbildung anzuregen, hält man eine kurze Winterruhe ein. Die Temperatur darf nicht unter 10 °C absinken.

Gießen: In der Hauptwachstumszeit wird reichlich, in der Ruhezeit nur mäßig gegossen. Bei den rosettenbildenden Arten darf sich in der Rosette kein Wasser ansammeln.

Düngen: In der Hauptwachstumszeit verabreicht man alle zwei Wochen einen handelsüblichen Flüssigdünger.

Einpflanzen und Umtopfen: Man verwendet eine übliche, durchlässige Blumenerde. Die meisten Aloe-Arten sollten im Frühjahr - aber nur bei Bedarf - in einen größeren Topf umgepflanzt werden. Pflanzen mit dichter Belaubung bis zur Stammbasis dürfen nach dem Umpflanzen nicht tiefer im Boden sitzen als zuvor, weil sie sonst faulen. Eine dünne Perlite- oder Sandschicht auf der Erde verhindert Fäulnis an den Stellen, wo die Blätter stammloser Aloen den Boden berühren.

Vermehrung: Vermehrung Man vermehrt die Aloe in der Regel durch Seitensprosse, darf diese jedoch nicht zu feucht halten.

Schädlinge und Krankheiten: Siehe Gesunde Zimmerpflanzen.

Besondere Hinweise: Besondere Hinweise Schildläuse kann man oft tief in den Spalten der Blattrosette antreffen, Wurzelläuse treten unmittelbar unter der Erdoberfläche im Bereich des Wurzelsystems auf. Bekämpfung von Schädlingen siehe hier.



      

Aloe variegata

Aloe variegata.





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