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Zimmerpflanzen A-Z - Pflanzenporträts


Stephanotis floribunda • Kranzschlinge





Als einzige Art der Gattung Stephanotis ist Stephanotis floribunda eine beliebte Zimmerpflanze. Dieser windende Schlingstrauch wird vornehmlich wegen seiner wachsartigen, weißen, stark duftenden Blüten kultiviert. Die Blätter sind dunkelgrün, ledrig, glänzend, länglich-oval und werden bis zu 9 cm lang. Sie sitzen in gegenständigen Paaren an 1 cm langen Stielen und haben eine deutlich ausgeprägte, hellgrüne Mittelrippe. Die 3 cm großen Blüten treten meist im Frühjahr auf und halten bis in den Sommer hinein. Sie sind schmal-röhrenförmig, haben am Saum fünf spitze Lappen und entspringen den Blattachseln in lockeren Trugdolden. Die Pflanze wächst kräftig und kann an idealen Standorten bis zu 4 m hoch werden, wenn man sie an Spalieren hochzieht. Da man in der Regel keine so hohen Räume hat, lässt man die Triebe um Bogen aus Draht oder Rohr sich winden.

A.-Wilkesiana-Hybriden.

Pflege

Licht: Man stellt die Pflanzen in helles Licht, schützt sie aber vor der direkten Sonnenbestrahlung, die den Blättern schadet.

Temperatur: Die ideale Zimmertemperatur liegt zwischen 18 und 21 °C. Stephanotis gedeiht aber auch in wärmeren Räumen, wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist. Die Temperatur Mus möglichst konstant gehalten werden, weil die Pflanze auf Schwankungen empfindlich reagiert. Will man also Stephanotis längere Zeit im Zimmer kultivieren, stellt man sie am besten in die kontrollierte Atmosphäre eines großen Blumenfensters oder Glasbehälters (siehe Pflanzen an Fenstern und Pflanzen in Glasbehältern).

Gießen: Zur Zeit des Hauptwachstums gießt man reichlich und so oft, dass die Erde stets durchgehend feucht ist. Während der Ruheperiode wird erst gegossen, wenn der Topfballen etwa zur Hälfte ausgetrocknet ist. Der Ballen darf nicht vollständig austrocknen. Sobald die Temperatur 21 °C überschreitet, besprüht man die Pflanzen täglich.

Düngen: Während der Hauptwachstumszeit verabreicht man alle zwei Wochen einen Flüssigdünger.

Einpflanzen und Umtopfen: Man verwendet eine Erde auf Kompostbasis (siehe detailliert). Im zeitigen Frühjahr werden die Pflanzen in größere Töpfe versetzt. Stephanotis in blühfähiger Größe werden meist in einem 12-cm-Topf kultiviert. Später versetzt man sie in 20-cm-Töpfe.

Vermehrung: Für die Vermehrung schneidet man im Frühjahr oder zeitigen Sommer 7-10 cm lange Kopfstecklinge von blütenlosen Seitentrieben. Die Schnittstellen werden in ein Bewurzelungshormon getaucht. Die Stecklinge steckt man einzeln in 7-cm-Töpfe in ein Gemisch aus gleichen Teilen Torfund scharfem Sand oder Perlite. Man stülpt einen Plastikbeutel über die Töpfe oder bringt sie in einen beheizten Vermehrungskasten (siehe Wie man die richtigen Bedingungen schafft) und stellt sie bei rund 18 °C an einen hellen Platz ohne direkte Sonnenbestrahlung. Die Erde wird gleichmäßig feucht gehalten. Die Stecklinge bewurzeln sich in acht bis zehn Wochen. Wenn sich kräftige Wurzeln ausgebildet haben, versetzt man die Jungpflanzen in normale Komposterde.

Schädlinge und Krankheiten: Diese Pflanzen werden häufig von Schildläusen befallen. Sie siedeln sich an der Unterseite der Blätter - meist entlang der Mittelrippe - an und sind leicht als kleine, braune und rundliche Höcker zu erkennen. Sie scheiden eine klebrige Substanz ab. Größere Läuse entfernt man mit der Hand. Im übrigen sprüht man die Pflanzen mit einem geeigneten Insektizid (siehe Schädlinge).



      





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