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Zimmerpflanzen A-Z - Pflanzenporträts


Trachycarpus • Hanfpalme





Als einzige Art der Gattung Trachycarpus wird Trachycarpus fortunei im Zimmer kultiviert. Sie hat fächerförmige Blätter an fein gezähnten Stielen. In der freien Natur wird T. fortunei bis zu 12 m hoch, erreicht aber als langsam wachsende Zimmerpflanze meist nur eine Höhe von knapp 2,5 m. Im Jugendstadium sind die Blätter eingefaltet und mit kurzen, feinen, grauen oder hellbraunen Haaren bedeckt. Werden die Blätter älter, verschwindet das wollige Haarkleid. Nun entfalten sich die Blätter und erhalten eine kreis- oder halbkreisrunde, tief-vielstrahlige Form. Die kräftigen, aber elastischen Strahlen werden bis zu 30 cm lang und 2-3 cm breit. Die ausgewachsenen Blätter sind bis zu 60 cm breit und dunkelgrün gefärbt. Ihre Unterseite ist bläulichgrün. Der von Natur aus unverzweigte Hauptstamm ist mit einem rauhen, braunen Fasergewebe bedeckt, aus dem in der Heimat der Hanfpalme, in China und Japan z. В., Matten und Taue aller Art hergestellt werden. Das Gewebe eignet sich aber auch sehr gut zum Umkleiden von Epiphytenkörben an Epiphytenstämmen.

Die Blätter färben sich mit der Zeit von Grün über Gelb zu Braun, fallen aber nicht ab. Wenn sie unansehnlich werden, kann man sie vorsichtig abziehen oder abschneiden. Vor allem die Spitzen der Fächerstrahlen verfärben sich im Alter und spalten sich in einer Länge von mehreren Zentimetern. Dies ist natürlich und kein Krankheitssymptom. Solche Triebspitzen können abgeschnitten werden, ohne dass die restliche Pflanze Schaden erleidet. Die von größeren Hanfpalmen ausgebildeten Blüten und Früchte treten in Zimmerkultur nicht auf.

Siehe auch Palmen.

Hanfpalme

Trachycarpus fortunei.

Das junge Blatt ist zunächst eingefaltet, im Lauf der Zeit öffnet sich dann die Blattspreite in einzelne Fächerstrahlen.

Pflege

Licht: Die Hanfpalme braucht das ganze Jahr über einen hellen Standort mit täglich drei bis vier Stunden direkter Sonnenbestrahlung. Bei unzureichenden Lichtverhältnissen ist der Zuwachs gering.

Temperatur: Die Hanfpalme gedeiht nicht nur gut in normal temperierten Räumen, sondern nimmt auch bei Temperaturen bis zu 5 °C keinerlei Schaden. Soweit möglich, stellt man die Hanfpalme vom späten Frühjahr bis zum Herbst an einen geschützten, sonnigen Platz ins Freie. Man fördert dadurch das neue Wachstum und begünstigt die Ausbildung kräftiger, gesunder Blätter.

Gießen: Zur Hauptwachstumszeit wird regelmäßig gegossen. Die oberste Schicht der Erde soll zwischen den Wassergaben abtrocknen. In normal warmen Räumen legt die Palme keine Ruheperiode ein, verlangsamt aber ihr Wachstum oder stellt es vollkommen ein, wenn die Temperatur unter 13 °C absinkt. Man gießt dann nur einmal im Monat und hält den Topfballen gerade noch feucht.

Düngen: Die heranwachsenden Pflanzen düngt man alle zwei Wochen mit einem handelsüblichen Flüssigdünger.

Einpflanzen und Umtopfen: Man verwendet eine Erde auf Kompostbasis (siehe detailliert). Kleinere Hanfpalmen werden alle zwei oder drei Jahre im Frühjahr in die nächste oder übernächste Topfgröße umgesetzt, bis mit rund 25-30 cm Durchmesser die Höchstgröße erreicht ist.

Vermehrung: Die Hanfpalme wird durch Aussaat frischer Samen im zeitigen Frühjahr vermehrt. Die Samen keimen aber manchmal erst nach einem Jahr, und auch die Sämlinge wachsen sehr langsam, so dass es mehrere Jahre dauern kann, bis die Pflanze wie eine Palme aussieht. Am besten ist es deshalb, junge Pflanzen beim Gärtner oder Floristen zu kaufen.

Schädlinge und Krankheiten: Siehe Gesunde Zimmerpflanzen.

Besondere Hinweise: Besondere Hinweise Um Staub und Schmutz von den Blättern zu entfernen, stellt man die Zimmerpflanzen bei Regenwetter im Sommer ins Freie oder braust sie vorsichtig mit zimmerwarmem Wasser ab.



      





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