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Zimmerpflanzen A-Z - Pflanzenporträts


Tulipa • Tulpe





Obwohl Tulpen Freilandblumen sind, können zahlreiche Sorten als hübsche Zimmerpflanzen kultiviert werden. Zur Gattung Tulipa gehören rund 150 zwiebelbildende Arten. Für die Zimmerkultur eignen sich aber am besten die prächtigen Hybriden. Die schönsten haben kleine Blätter, kurze Stiele und große Blüten. Die Zwiebeln der meisten Sorten haben einen Durchmesser von 3-5 cm. Sie sind rund oder oval, laufen oben spitz zu und haben eine dünne, kastanienbraune Schale, die leicht platzt und die darunter liegende cremefarbene Zwiebel freigibt. Die aufrechten Blütenstiele mit einer oder mehreren glockigen oder fast trichterförmigen Blüten entspringen dem Zwiebelhals. Die Blüten können einfach (mit nur sechs Blütenblättern) oder gefüllt (mit mehreren Blattkreisen) sein. Die Blütenfarbe ist vorwiegend Rosarot, Rot, Purpur, Gelb, Orange oder Weiß; manchmal besitzen diese Farben aber einen grünen Anflug oder ein Streifenmuster in verschiedenen Farbkombinationen.

Tulpen haben meist wenige Blätter (zwei bis sechs), die fleischig, breit-linealisch, 15-25 cm lang und 3-6 cm breit sind. Sie entspringen unmittelbar über der Erde direkt dem Hals der Zwiebel oder sitzen am unteren Teil des Blütenstiels. Die Blätter sind grün und haben oft einen leichten grauen Anflug.

Am geeignetsten für die Zimmerkultur sind treibfähige Tulpen. Sie werden meist in zwei Klassen eingeteilt: die frühen einfachen und die frühen gefüllten Tulpen. Beide Klassen werden bis zu 35 cm hoch und bilden Blüten mit oft 12 cm Durchmesser aus.

Siehe auch Zwiebel- und Knollengewächse.

Tulipa 'Srilliant Star'.

Empfehlenswerte Klassen und Sorten

Frühe einfache Tulpen Zu dieser Klasse gehören folgende Sorten: 'Bellona' (goldgelb); 'Brilliant Star' (scharlachrot); 'Couleur Cardinal' (orangerot); 'Diana' (weiß); 'Pink Beauty' (dunkelrosa mit weißer Zeichnung); 'Van der Neer' (dunkelpurpur).

Frühe gefüllte Tulpen Zu dieser Klasse gehören folgende Sorten: 'Electra' (karminrosa mit hellrosa Rand); 'Madame Testout' (rosarot); 'Marechal Niel' (gelb mit orangerotem Anflug); 'Peach Blossom' (rosarot); 'Scarlet Cardinal' (scharlachrot); 'Schoonoord' (weiß).

Pflege

Tulpenzwiebeln werden im zeitigen Herbst gelegt, damit sie im Zimmer ab Mitte Dezember bis März blühen. Man verwendet Töpfe oder Schalen mit Abzugslöchern. Man legt drei bis sechs Zwiebeln nahe aneinander so in einen Topf, dass sie sich nicht berühren und nur ihre Spitzen aus der angefeuchteten Erde herausschauen. Es eignet sich eine gewöhnliche Gartenerde oder ein Substrat auf Torfbasis. Wenn die Zwiebeln gelegt sind, wird das Substrat gründlich angefeuchtet.

Man stellt die Töpfe an einen dunklen Ort, an dem die Temperatur nicht 10 °C übersteigt, aber auch nicht unter den Gefrierpunkt absinkt. Der dunkle und kühle Standort ist wichtig, damit sich vor dem oberirdischen Austrieb ein gutes Wurzelsystem ausbilden kann. Hat man keinen entsprechenden Raum, deckt man das Gefäß mit einer schwarzen Plastikfolie zu und stellt es auf einen schattigen Balkon oder eine Fensterbank. Die Gefäße können so lange im Freien bleiben, bis Frost eintritt. Dann müssen sie in einen kühlen Raum gebracht werden. Gegossen wird nach Bedarf und so oft, dass die Erde feucht bleibt, aber nicht mit Wasser getränkt ist. Eine Düngung ist nicht erforderlich. An diesem kühlen und dunklen Ort bleiben die Zwiebeln, bis sie durchtreiben und etwa 5-8 cm lange Blätter entwickelt haben (nach rund acht bis zehn Wochen). Danach deckt man die Gefäße auf und gewöhnt die Pflanzen allmählich ans Licht und etwas höhere Temperaturen. Gegossen wird weiterhin je nach Bedarf. Man hält die Pflanzen noch verhältnismäßig kühl, möglichst unter 16 °C, bis die Triebe mindestens 8-10 cm lang und die Blütenknospen aus den Blättern herausgetreten sind. Im Lauf ihrer weiteren Entwicklung verträgt die Tulpe mehr Wärme, sollte aber Temperaturen wesentlich über 16 °C nicht ausgesetzt sein. Bei 13-16 °C halten die Blüten drei bis vier Wochen. In der Wärme verwelken sie schnell.

Im Zimmer können Tulpen ein zweites Jahr nicht weiterkultiviert werden. Man muss die Zwiebeln deshalb aber nicht wegwerfen: Wenn man sie nämlich ins Freiland pflanzt, können sie sich erholen und in späteren Jahren wieder blühen.


Tulpen im Garten


      





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