Wasser im Garten - verschiedene Garten - Gartenblumen
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Die verschiedenen Gartenformen

Wasser im Garten


Fließende Gewässer kann man mit einer elektrischen Pumpe auch künstlich herstellen, indem das Wasser aus einem tiefergelegenen Sammelbecken in einen hochgelegenen Brunnen gepumpt wird. Bei diesem Beispiel wurde der künstliche Bachlauf mit Pflastersteinen eingefasst.


Wasser ist eines der wichtigsten, anregendsten und belebendsten Gestaltungselemente für jeden Garten. Ganz gleich, in welcher Form, Wasser beseelt den Garten, indem es Bilder und Stimmungen schafft. In den vorigen Kapiteln wurde bereits die entscheidende Bedeutung des Wassers für die Gestaltung historischer Gärten erwähnt. So hatten die Chinesen und besonders auch die Japaner ein intensives Verhältnis zum Wasser entwickelt. Die Japaner beherrschen meisterhaft den Umgang mit Wasser, wobei ihr Bestreben schon immer die Gestaltung möglichst naturhafter Wasserflächen und -läufe war. Ganz anders verlief die Entwicklung im Abendland. Bei den ersten Gärten dieser Art plätscherte das Wasser über Treppen und Kaskaden, durch geometrische Kanäle in Brunnen und ausgekachelte Becken. Unzählige Fontänen sorgten für kühlende Bewegung. In den trockenen und heißen Wüstenländern waren Gärten ursprünglich nichts anderes als Refugien, in denen es Wasser in Fülle gab und schattige Bäume das Leben angenehm machten.

Die Ausdrucksmöglichkeiten des Wassers sind äußerst vielfältig, wobei man grundsätzlich zwischen der Wirkung von stehenden und von fließenden Gewässern unterscheiden muss. Während die mehr oder weniger unbewegten Oberflächen von Seen und Teichen das Licht reflektieren, ein Stück Himmel einfangen oder Landschaft mit Bäumen, Wiesen und Blumen widerspiegeln, bietet fließendes Wasser andere Möglichkeiten. Von still vor sich hin plätschernden Brunnen über hochspritzende und bewegte Fontänen bis zu Wasserfällen in Form von künstlichen Wassertreppen oder natürlichen Bächen erfreut das Wasser Augen und auch Ohren, sorgt für Beruhigung und Wohlbefinden.

Trotz all dieser Vorzüge, die Wasser in einen Garten bringt, muss die Wasseranlage sich letztendlich in das Gesamtkonzept des Gartens einfügen. Der Einsatz muss so geschickt erfolgen, dass nicht andere, subtilere Attraktionen des Gartens wirkungslos werden.

Schließlich sollten Form und Größe von Teichen, Brunnen, Becken und Wasserläufen nicht die Dimensionen des Gartens sprengen. So kann es bei kleinen Gärten günstiger sein, formale Becken zu bauen, die die klaren Linien des nahen Hauses fortsetzen. Im allgemeinen erfordert die Anlage von zwanglosen, natürlich wirkenden Wasserflächen etwas mehr Platz.

Außerdem muss man bei der Planung auch praktische Gesichtspunkte in Erwägung ziehen. Wenn sich beispielsweise Kinder in dem Garten aufhalten, muss das Becken oder der Teich so gebaut sein, dass Unfälle ausgeschlossen sind, denn es hat keinen Sinn, ein herrliches Becken zu bauen, das dann aus Sicherheitsgründen eingezäunt werden muss. Problematisch kann sich auch der Wunsch auswirken, den Teich oder das Becken mit Fischen zu beleben. Zum einen muss dafür die Wassertiefe groß genug sein, damit die Fische im Winter unter dem Eis genügend Lebensraum haben. Ein anderes Ärgernis können auch zu dicht am Wasser stehende Bäume sein, die einen zwingen, immer wieder das Herbstlaub abzufischen.

Welche Form man wählt - formal oder frei gestaltete Becken oder Teiche -, das Wasser sollte immer klar und sauber sein. Wie man das bei natürlichen Seen und Teichen erreicht, wird eingehend in einem gesonderten Kapitel über den Bau von Naturteichen beschrieben. Bei allen anderen Gewässerformen muss das Wasser entweder fließen, oder man wird nicht umhinkommen, das Wasser mit einer Umwälzanlage und einem Filter zu klären. Kleine Wasserbecken sollten zusätzlich regelmäßig abgelassen, gesäubert und wieder neu gefüllt werden.

Der Einbau von Kunststoffbecken

Kunststoffbecken werden von den Herstellern in den unterschiedlichsten Größen und Formen angeboten. Die quadratischen und eckigen Formen wirken etwas statisch und künstlich, was man durch eine lebhaftere Randzonenbepflanzung abmildern kann. Auch die kreisrunden Becken können durch die Ufergestaltung etwas naturhafter erscheinen. Einfacher ist das bei den unregelmäßig geformten Becken, besonders, wenn die Außenform durch eingegossene Stufen ergänzt wird, die sich gut zur Aufnahme verschiedener Wasserpflanzen eignen. Neben diesen Kriterien spielt auch die Innenfarbe des Beckens eine große Rolle. Bei hellen Untergrundfarben ist darauf zu achten, dass sie die Rejektionen einschränken. Ein dunkler Teich spiegelt den Himmel und den umgebenden Garten besser wider.

Wenn man die Schale eines nicht zu kleinen Teichbeckens besorgt hat, steckt man die Form des zukünftigen Gartenteiches ab und hebt den Boden rundherum etwa 10 cm breiter aus. Dabei sollte der obere Rand des Teiches etwas unter dem Erdniveau liegen. Auf diese Weise kann man den Teichrand besser mit Grasplatten oder Steinen abdecken.

Etwas schwierig wird es, das Tiefenprofil beim Ausheben der Grube genau zu treffen. Wurzeln und größere Steine müssen vollständig entfernt werden. Achtung: Der Teichrand muss an allen Stellen das gleiche Höhenniveau haben! Das wird mit einer Latte und einer Wasserwaage kontrolliert. Nun stellt man die Teichschale in die Grube und gleicht die nicht fest aufliegenden Stellen mit Sand aus. Die Bodenfläche muss nicht zuletzt deshalb überall gut aufliegen, damit nicht Teile des Teiches „frei hängen" und beim Wassereinfüllen überlastet werden. Hat man den Eindruck, dass die Form gut passt, wird etwas Wasser eingelassen. Danach schwemmt man Sand oder Erde in die Spalten rund um den Teich ein. Bei großen Teichen ist es günstig, wenn das Wassereinfüllen und das Einschwemmen der Spalten gleichzeitig erfolgt. Das Eigengewicht des mit Wasser gefüllten Teiches ist so hoch, dass sich die Wanne fest in die Bodenstrukturen setzt. Besonders der Raum zwischen Beckenwand und dem Erdloch muss gut ausgefüllt werden, damit der starke Wasserdruck, der auf den Beckenwänden lastet, abgefangen wird.

Fließendes Wasser

Nur in den seltensten Fällen hat ein Gartenbesitzer das Glück, dass ein Bach durch sein Anwesen führt. Doch auch die Besitzer wasserloser Grundstücke brauchen auf fließende Gewässer nicht zu verzichten. Mit Folien, Pumpen, Steinen, Pflanzen, Kies und Phantasie kann man die schönsten Wasserläufe in den Garten zaubern, wobei man auch wiederum die beiden gegensätzlichen Gestaltungsprinzipien anwenden kann. Obwohl die natürliche Gestaltung in der Regel harmonischer und auch schöner wirkt als ein formal gestalteter Wasserlauf, verlangt sie andererseits ziemliches Geschick und Beobachtungsgabe, um ihn wildromantisch und naturgetreu aussehen zu lassen. Doch auch ein Quellbrunnen aus Betonelementen und Pflastersteinen als Rand hat seinen Reiz, wenn man ihn geschickt bepflanzt und mit natürlichen Materialien kombiniert.

Der murmelnde Wasserlauf aus Beton und Pflastersteinen, der verträumte kleine Bachlauf braucht nur wenig Gefälle, um an sein Ziel, einen kleinen Teich, zu gelangen. Deshalb kann er sich auch durch flache Gärten schlängeln. Allerdings muss dafür gesorgt werden, dass das Wasser nicht einfach im Boden versickert.

Also nimmt man Spaten und Schaufel zur Hand, nachdem man sich einen genauen Plan für den Verlauf des Bächleins gemacht hat, und hebt das Bachbett aus. Das muss nicht sehr tief sein, etwa 15 cm dürften im allgemeinen genügen. Diese Rinne wird mit schwarzer Teichfolie ausgelegt, die an den Anschlusskanten gut verschweißt werden muss, denn in diesen Längen bekommt man sie kaum vorgefertigt.

Nun muss die Folie wieder versteckt werden. Dafür benutzt man Sand und auch etwas Kies. Die Uferseiten des Bachlaufes werden mit Pflastersteinen, die auch aus Beton bestehen können, eingefasst. Pflastersteine gibt es in verschiedenen Größen. Man sollte bei der Auswahl die Breite des

Beckens nicht vergessen. Achten Sie jedoch darauf, dass der künstliche Wasserlauf nicht allzu gerade verläuft, denn die quadratischen Pflastersteine geben dem Ganzen sowieso schon einen etwas strengen Charakter.

Der Bach „entspringt" in einem steinernen Brunnenring, der teilweise mit großen Steinen aufgefüllt werden kann.

Aus einer Vertiefung am Brunnenrand plätschert das Wasser über eine Wassertreppe aus vorgefertigten Betonelementen in den eigentlichen Bachlauf. Sowohl der Brunnen wie auch die Stufen der Wassertreppe eignen sich ausgezeichnet für eine Bepflanzung mit Wasserrosen, Wasserhyazinthen und Brunnenkresse. Wasserhyazinthen sind bei uns nur in den warmen Sommermonaten lebensfähig, wobei ihre hellbauen Blüten in den seltensten Fällen zu erwarten sind.

Der kleine Bach mündet schließlich in einen Teich, in dem sich die vom Wasser mitgeführten Erd- und Pflanzenteile absetzen können. Damit nun der Brunnen nicht dauernd aus dem Wasserhahn gespeist werden muss und andererseits der Teich nicht überläuft, muss eine Wasserpumpe für den Kreislauf sorgen. Sehr zweckmäßig und unauffällig lässt sich das mit einer elektrischen Pumpe bewerkstelligen.

Zusammenfassung:

Wasser, besonders bewegtes, belebt jeden Garten. Ist keine natürliche Wasserquelle vorhanden, kann man sich mit elektrischen Pumpen behelfen, die einen ständigen Kreislauf unterhalten. Ob man sich zum Bau eines Teiches, eines Brunnenbeckens, eines Fischteiches oder auch eines Baches entschließt, in jedem Fall muss der Untergrund wasserdicht gemacht werden. Am besten gelingt das mit Teichfolien, aber auch mit einer etwa 10 cm starken Betonschicht.


Ursprünge des Gartens

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Wintergärten



      





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