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Gestalten mit Trockenblumen

Dekorative Gestecke, Sträuße und Gebinde

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Ostern

D as Wort »Ostern« leitet sich vom Namen der angelsächsischen Frühlingsgöttin Eostre oder Ostara ab und stand schon immer im Zusammenhang mit dem Monat April oder dem Eostre monath .

Die Christen feiern das Osterfest schon seit den frühen Anfängen der Kirche an unterschiedlichen Tagen im April oder kurz davor. Obwohl es an die Auferstehung von Jesus Christus erinnert, wird es im Neuen Testament nicht erwähnt. Die frühen Christen feierten weiterhin die jüdischen Feste. Das Passah-Fest (im Hebräischen pesach ) mit Christus in der Rolle des Osterlamms, wurde dann zum christlichen Osterfest. In vielen Ländern stammt der Name des Festes vom lateinischen Wort Pascha ab; die französische, italienische, spanische und niederländische Bezeichnung ist dem lateinischen Begriff sehr ähnlich. Kaiser Konstantin gebot, dass Ostern, das wichtigste Fest im christlichen Jahr, auch der erste Tag des neuen Jahres sein sollte. Dies änderte sich erst im 16. Jahrhundert, als der Neujahrstag auf den 1. Januar verlegt wurde.

Das Datum

Ostersonntag ist der erste Sonntag nach dem Vollmond, der auf die Tagundnachtgleiche im Frühling folgt. Daher ändert sich das Datum von Jahr zu Jahr, und streng genommen auch von Ort zu Ort. Es gab viele Diskussionen über diese Datierung, und deshalb wurden im Jahre 455 n. Chr. die römische und die alexandrinische Osterfeier um acht Tage voneinander getrennt.

Mit der Einführung des gregorianischen Kalenders im Jahre 1582 wurde der Ostersonntag, obwohl er weiterhin von Jahr zu Jahr differiert, für die ganze Welt auf den gleichen Tag festgesetzt. Dennoch geht die Debatte darüber weiter, ob man den Ostersonntag nicht jedes Jahr am gleichen Tag feiern sollte. Heute kann der Ostersonntag zwischen Ende März und dem letzten Aprilsonntag liegen.

Ostereier

Das Ei ist seit langer Zeit nicht nur ein Symbol der Geburt, sondern auch ein Zeichen des kommenden Frühlings. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die frühen Christen dieses heidnische Symbol mit dem Fest in Verbindung brachten, das dem heidnischen Frühlingsfest am nächsten lag, dem Osterfest.

Während der Fastenzeit war es verboten, Eier zu essen. Deshalb nahm man zu Ostern Körbe mit Eiern mit in die Kirche, ließ sie segnen und aß sie anschließend bei einem großen Fest. Auf dem Land sammelten die Kinder zu Ostern ihre Eier bei Freunden und Nachbarn ein. Im 17. Jahrhundert begann man, die Eier mit Pflanzenfarben zu verzieren. Bis heute haben sich in vielen Landstrichen ausgesprochen künstlerische Techniken erhalten.

Auf der nördlichen Halbkugel öffnen sich zu Ostern die ersten Frühlingsblumen. Zur gleichen Zeit brüten die Vögel ihre Jungen aus. Deshalb ist ein Nest aus getrockneten Blumen, in dem sich einige farbenfroh bemalte Eier verstecken, traditionellerweise die schönste Osterdekoration.

Hühnereier können mit schnelltrocknender Farbe auf viele Arten farbenfroh verziert werden.


Ein Osternest
Ein Grundgestell ans Kükendraht, mit Heu und Zweigen bedeckt, bildet hier das Nest. Strohblumen, Limonium sinuatum, Silene pendula, Anigozanthos sp. und Pithocarpa corvmbulosa wurden in die mit Heu bedeckte Steckmasse hineingedrückt. Vorne schmiegen sich bunte Ostereier ins Nest.



Halloween

Halloween, der Abend vor Allerheiligen (1. November), wurde im angelsächsischen Kulturraum bereits in früheren Zeiten gefeiert und hatte schon immer etwas Gespenstisches an sich.

Ein heidnisches Fest

Unsere Vorfahren hielten Halloween für die Nacht, in der böse Geister, Hexen, Dämonen, Gespenster und Kobolde überall umherwanderten und ihr Unwesen trieben. Sie entzündeten deshalb Freudenfeuer, um diese bösen Geister zu vertreiben. Die Kelten und Angelsachsen feierten am Abend vor Allerheiligen ein Feuerfest, um ihre Ernte vor den bösen und dunklen Geistern der Wintersonnenwende zu schützen, die in den ersten Novembertagen beginnt. In dieser Jahreszeit entzündeten auch die Druiden Freudenfeuer zu Ehren ihres Sonnengottes. Allerheiligen bzw. Allerseelen wurden von Papst Bonifatius IV. eingeführt, der sich bemühte, die heidnischen Riten abzuschaffen, und sicherstellen wollte, dass das Pantheon in Rom, das als Tempel der früheren Götter gebaut worden war, künftig als eine christliche Kirche für die Jungfrau Maria und alle Märtyrer verwendet wurde. Dennoch wird in England und Nordamerika am 31. Oktober weiterhin die heidnische Tradition des Halloween fortgeführt.

Traditionelle Feiern

Die Schotten entzünden Feuer und höhlen Rüben aus. In die Schale der Rübe schneiden sie ein Gesicht, stellen eine angezündete Kerze hinein und nennen es Kürbislaterne. Die Amerikaner feiern Halloween erst seit dem späten 19. Jahrhundert und verwenden selbstgezogene Kürbisse anstatt der schottischen Rüben. Die Briten haben den Kürbis mittlerweile übernommen, weil er eine wunderbar durchschimmernde Schale besitzt und sich wesentlich leichter aushöhlen lässt als eine Steckrübe.

Es waren die Amerikaner, die das Spiel einführten, einen Apfel nur mit den Zähnen aufzunehmen, während er in einer Schüssel mit Wasser schwimmt. Dieses Spiel findet in vielen Teilen Amerikas noch heute neben dem aus jüngerer Zeit stammenden »Apfel-oder-Streich«-Spiel statt. Dies ist ein Brauch, bei dem in Kostüme, Dämonenmasken und Hexenumhänge gehüllte Kinder in Scharen in der Nachbarschaft umherziehen und jeden, der ihnen die Tür öffnet, fragen: »Apfel oder Streich?« Gewöhnlich gibt man ihnen Süßigkeiten oder Kuchen als Tribut, aber einige mutigere Hausbesitzer entscheiden sich auch für den Streich.

Erntefest

Da in der Halloweenfeier auch die Nebenbedeutung eines späten Erntefestes enthalten ist, eignet sich getrocknetes Pflanzenmaterial hervorragend als Dekoration. Flaschenkürbisse, Weizen, Hafer, Gerste und Maiskolben sowie frisch ausgehöhlte Kürbisse und Rüben können für einen gespenstischen Effekt verwendet werden. Stellen Sie einfach angezündete Kerzen oder Fackeln in die Kürbisköpfe und beobachten Sie das bewegte Spiel der Schatten.

Halloween-Party
Der Schattenwurf macht aus den Vogelscheuchen böse Geisterfiguren (unten), während die leuchtenden Kürbisgesichter boshaft grinsen. Farbenfrohe Flaschenkürbisse sehen ganz besonders prächtig aus (oben).


So entsteht eine Vogelscheuche
Sie benötigen dazu einen Blumentopf mit einem Durchmesser von 35 cm, Steckmasse, Gips, einen 1,30 m langen und 2,5 cm dicken Stock, Sphagnum, Bindedraht, einen Reisigbesen oder Besenginsterzweige, etwas Heu, zwei Büschel getrockneten Weizen, einen Stab von 75 cm Länge und 12 mm Dicke, etwas Bast und einen Kürbis.

1. Kleiden Sie den Topf mit Steckmasse aus und stellen Sie einen ziemlich dicken Gipsbrei her. Stecken Sie den Stock mit der Spitze nach oben in den Topf und gießen Sie den Gips hinein, bis der Topf ungefähr dreiviertelvoll ist. Bedecken Sie alles mit Sphagnum oder Flechten.

2. Den Besen am Stock festbinden. Das obere Ende des Stiels sollte bis etwa 15 cm unter das obere Stockende reichen.

3. Befestigen Sie den kürzeren Stab nun im rechten Winkel am Stock, und zwar oberhalb des Besens. Drahten Sie die Weizenhalme am Besen fest.

4. Umwickeln Sie die Arme und den Körper über dem »Böckchen« mit Heu und befestigen Sie alles mit Bast. Knoten Sie einen geflochtenen Bastgürtel um die Taille.

5. Höhlen Sie den Kürbis aus und schnitzen Sie ihm ein Gesicht. Spießen Sie diesen Kopf auf den Stock und stellen Sie eine kleine Kerze hinein.



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