Kaufen & Pflanzen - Gartenwerk (Arbeiten im Garten) - Garten
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Garten - Arbeiten im Garten


Gartenarbeit (Gartenwerk)

Es kann man selber machen

Kaufen und Pflanzen


Im Prinzip kann man natürlich jede Pflanze aus Samen ziehen. Aber wer möchte das schon, wenn es in Gärtnereien, Gartencentern und Baumschulen bereits größere Pflanzen zu kaufen gibt, seien es Sträucher, Bäume, Blumen oder Gräser.

Das Umpflanzen bereitet eigentlich keine Probleme, wenn man die Wurzeln richtig behandelt und den passenden Zeitpunkt dafür wählt. Der obere Pflanzenteil mag noch so robust und gesund aussehen, er wird absterben, wenn das Wurzelwerk zu stark beschädigt wird. Außerdem brauchen Pflanzen nach dem Umsetzen etwas Zeit, um neue Wurzeln zu bilden und anzuwachsen, bevor die neuen Triebe ihre ganze Kraft beanspruchen.

Dazu muß man wissen, dass das Wurzelwachstum sich von dem oberirdischen Teil der Pflanze unterscheidet. Das heißt, die Wurzeln wachsen dorthin, wo sie genügend Nährstoffe, Feuchtigkeit und Sauerstoff finden. Doch auch die Wärme beeinflusst ihr Wachstum. Im Gegensatz zu ihren grünen Bereichen wachsen Pflanzen im Wurzelbereich so lange, wie ihre Umgebung warm genug ist, also bis zur unteren Grenze von etwa 7 bis 8 °C.

Zwar können Wurzeln auf ihrem Weg durch das Erdreich erstaunliche Leistungen vollbringen und zum Beispiel Felsen, Asphalt und auch Mauern sprengen. Doch das tun sie nur, wenn es gar keinen anderen Weg mehr gibt. Im Normalfall suchen sie sich den leichtesten Weg. Am wohlsten fühlen sie sich in lockeren, gut durchlüfteten Böden, in denen sie noch dazu Nährstoffe und Wasser finden.

Heute werden allgemein nur noch wenige Pflanzen mit freiliegenden Wurzeln zum Verkauf angeboten. Bei ihnen muss man beachten, dass sie nur in der Ruhephase, und dann in warmen Boden, gepflanzt werden dürfen, damit die empfindlichen Wurzeln Zeit zum Anwachsen haben. Sie breiten während des gesamten Winters ein weitverzweigtes Wurzelwerk aus, damit sie den Wasseranforderungen, die die grünen Bereiche der Pflanze im Frühjahr an sie stellt, gewachsen sind.

Auf jeden Fall müssen Pflanzen mit freiliegenden Wurzeln besonders sorgfältig behandelt werden. Der für das Wachstum so wichtige Kontakt mit dem Boden muss behutsam hergestellt werden.

Nackte Wurzeln, die Wind oder Sonne ausgesetzt sind, neigen zum Vertrocknen. Damit sie sich erst einmal mit Wasser vollsaugen können, stellt man sie in einen Bottich mit Wasser. Um sie vor erneutem Austrocknen zu schützen, packt man sie bis zu dem endgültigen Pflanzzeitpunkt in eine Plastiktüte ein oder deckt sie mit angefeuchteten Jutesäcken ab.

Beim Einsetzen in das vorbereitete Pflanzloch muss das Erdreich feingesiebt und dann zwischen die zarten Wurzeln gestreut werden. Ist das gesamte Pflanzloch mit lockerer Erde ausgefüllt, tritt man sie leicht fest und wässert gut, damit sich eventuelle Zwischenräume im Wurzelbereich mit Erde füllen können.


Um Bäume zu Solitären heranzuziehen, muss man sie alle drei bis vier Jahre verpflanzen (links oben). Für den Versand vorbereitete Solitäre (darunter). Die Bäume mit verpackten Ballen werden mit Spezialkränen verladen (rechts oben). Bäume wachsen im Quartier zu Solitären heran (darunter).



Um Anwachsschwierigkeiten zu vermeiden, sind heute immer mehr Gärtnereien und Baumschulen dazu übergegangen, ihre Pflanzen in sogenannten Containern zu ziehen. Das sind meist Plastikbehälter, in denen die Pflanzen zusammen mit ihrem durchwurzelten Erdreich verkauft werden. Diese Methode hat mehrere Vorteile. Zum einen kann man sie jederzeit verpflanzen, ohne groß Rücksicht auf die Vegetationszeit zu nehmen. Zwar wird auch hierbei oft empfohlen, wenn möglich Pflanzen während ihrer Ruhephase umzusetzen. Aber das ist nicht unbedingt nötig.

Der zweite Vorteil besteht darin, dass das feine Wurzelgeflecht beim Transport nicht so leicht beschädigt werden kann. Ein weiterer großer Vorteil der Containerpflanzen besteht darin, dass man sie in ihrer Vegetationszeit kauft und nach der Lieferung ihre Wirkung im Garten besser beurteilen kann. Es fällt leichter, ihren endgültigen Standplatz zu finden, weil man die Pflanze in ihrem Container hin- und herschieben und dabei feststellen kann, wo die belaubte Krone am besten zur Geltung kommt und wo sie nicht stört.

Wenn jedoch Pflanzen zu lange in ihrem Container gezogen wurden, müssen ein Teil des Wurzelballens entfernt und einige Wurzeln zurückgeschnitten werden. Mangels anderer Möglichkeiten wachsen nämlich die Wurzeln in Spiralen, was ja für die Ernährung ziemlich nutzlos ist.

Will man die Pflanzen in einem Container belassen, muss er groß genug gewählt werden. Aber mit hölzernen Pflanzkübeln oder Waschbetoncontainern hat man ganz gute Gestaltungsmöglichkeiten, wenn zu wenig Erdreich zur Verfügung steht. Bäume in Containern eignen sich besonders für gepflasterte Bereiche wie zum Beispiel Innenhöfe, Auffahrten oder aber Dachgärten.

Doch auch beim Umsetzen in den Garten geht man ähnlich vor. Messen Sie zuerst den Durchmesser des Containers und graben Sie eine doppelt so breite Pflanzgrube mit der Tiefe des Wurzelballens. Sie wird teilweise mit lockerem Humusboden ausgefüllt. Dann muss die Pflanze vorsichtig von dem Plastikcontainer befreit werden. Es macht nichts, wenn er dabei zerschnitten wird.

Nun wird genauso verfahren wie vorher: Die starken Wurzeln, die aus dem Ballen gewuchert sind, werden abgeschnitten. Diese Prozedur muss sehr vorsichtig und schonend ausgeführt werden, was um so schwerer fällt, je größer die Pflanze und damit der Erdballen ist. Nachdem die Humuserde in der Grube gut gewässert wurde, setzt man die Pflanze mit ihrem Erdballen hinein, füllt die seitlichen Zwischenräume mit Humus oder Gartenerde auf und wässert wiederum, bis das Wasser nicht mehr versickert. Voraussetzung war natürlich, dass der Untergrund des Pflanzloches so gut aufgelockert wurde, dass er wasserdurchlässig wurde. Auch hier gilt wieder, dass besonders höhere Gewächse mit einem Baumpfahl versehen werden müssen, damit sie die ersten Herbststürme überstehen, ohne dass ihre neugebildeten Wurzeln abreißen oder aus dem Erdreich gerissen werden.

Den Transport größerer Gehölze wird in der Regel die Baumschule übernehmen, in der Sie sie kaufen. Schwierig wird's danach. Eines Tages stehen die bestellten Bäume und Sträucher mit ihrem Container vor dem Gartentor oder in der Autoeinfahrt, und man stellt beim oberflächlichen Versuch, sie anzuheben fest: Das wird allein nie etwas.

Zur Lösung dieses Problems gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man bereitet die Pflanzlöcher vor und weist die Garten- und Landschaftsbaufirma an, die gelieferten Bäume und Sträucher gleich fachmännisch zu pflanzen, was gegen einen Aufpreis gerne erledigt wird. Oder man bittet Freunde oder Nachbarn um Hilfe. Entsprechende Mengen Bier und eine Sackkarre könnten dabei eine große Hilfe sein. Sollten Sie für diese Aktion nicht genügend Humuserde zur Verfügung haben, lassen Sie sich gleich ein paar Sack Garten oder Walderde mitliefern.


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