Bodengestaltung - Gartenarbeit(Gartenwerk) - Garten
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Garten - Arbeiten im Garten


Gartenarbeit (Gartenwerk)

Es kann man selber machen

Bodengestaltung

Teil 1

Ein gepflasterter Platz setzt optisch Akzente.


Eng mit der Wahl der Einfriedung Ihres Gartens hängt die der Gestaltung des Bodens zusammen. Denn Sie wollen Ihren Besitz ja nicht nur schützen und abgrenzen, sondern auch benutzen - müssen also WEGE anlegen. Und jede Schlechtwetterphase wird es deutlich machen: Ein vernünftiger, mit Kies, Platten, Steinen oder anderen Materialien befestigter Gartenweg ist kein zusätzlicher Luxus, sondern eine Notwendigkeit.

Wege und Plätze

Welche Art der Ausführung und der Anlage Sie wählen, hängt selbstverständlich von der von Ihnen bestimmten Gartenform und von den „natürlichen" Gegebenheiten ab. So sollte man auf kleinen Flächen den Weg stets an einer Seite anlegen, damit der ohnehin engbegrenzte Garten nicht noch unterteilt wird. Die Breite des Pfades wiederum muss sich einmal nach dem vorhandenen Raum, zum anderen aber auch nach dem Zweck richten. Während für den Zugang zum Einzelbeet 30 cm vollkommen ausreichen, sollten auf Hauptwegen zwei Personen bequem nebeneinander gehen können. Generell lässt sich sagen, dass das Erscheinungsbild eines Gartens nicht zuletzt durch die Wahl der Gartenwege, Plätze und Treppen geprägt wird.

Für welche Art des Weges man sich auch entscheidet - im folgenden wird darauf noch eingegangen -, zunächst ist bei der Konstruktion eine Grundregel zu beachten: Der richtige Aufbau des Wegbelages ist die Voraussetzung dafür, dass der Weg auch über längere Zeit hinweg richtig „funktioniert". Der Wegbelag darf weder durch Regen noch durch Frost beeinflusst werden. Geschieht das, entstehen in beiden Fällen gefährliche Stolperkanten. Das heißt, unter dem eigentlichen Wegbelag muss immer eine gute Drainage vorhanden sein. Dann kann gestaute Nässe im Frühjahr keine „Frostbeulen" erzeugen oder Regen die Erde verdichten, so dass eine Berg-und-Tal-Bahn entsteht. Man muss für den Weg daher erst einmal eine etwa 20 cm tiefe Grube ausheben, die man gut 10 cm hoch mit grobem Kies füllt, der leicht gestampft wird. Darauf kommt eine etwa 10 cm hohe Schicht Sand, den man ebenfalls verdichtet. Die Oberfläche des Sandes muss in diesem Fall eben sein.

Das wiederum erreicht man auf folgende Weise: Die Seitenkanten des Wegbelags werden nach dem Ausheben des Bodens durch Bretter markiert, deren Oberkanten mit der vorgesehenen Bauhöhe des Wegbelags übereinstimmen. Aus einem Brett fertigt man nun eine „Lehre", indem an beiden Enden des Brettes Einschnitte angebracht werden. Die Tiefe dieser Einschnitte entspricht genau der Stärke des Belagmaterials. Zieht man nun dieses eingeschnittene Brett in den „Schienen" der Markierungsbretter über die Sandoberfläche, so entsteht im Idealfall eine ebene Fläche.

Sand wird auch benutzt, um Fugen des Belagmaterials zu füllen. Wenn der Weg vollständig verlegt und der Belag sauber ausgerichtet ist, füllt man viele Schaufeln Sand auf den Weg und schwemmt ihn mit einem weichen Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch in die Fugen. Mit einem harten Besen werden dann die Fugen vollständig gefüllt. Nach dem ersten kräftigen Regen ist es allerdings notwendig, die Fugen noch einmal mit Sand zu bedecken.

Bei den Überlegungen, welche Art von Weg man für seinen Garten wählt, sollte immer die Art der Gesamtanlage berücksichtigt werden. Selbstverständlich ist der feste Weg erst einmal ein funktionales Verbindungsglied zwischen Gepflanztem und Gebautem. Zum anderen aber bildet er einen wesentlichen Bestandteil des Gartens als ästhetischem Ganzen, darf der Gesamtaussage der Anlage jedoch nicht durch falsche Betonung widersprechen. Außerdem sollte man bei der Auswahl auch an den Winter denken - zu glatte Oberflächen haben bei Frost oder Nässe ihre Tücken.

Nicht zuletzt wegen des Wetters sind in nördlichen Breiten PLATTEN als Befestigungsmaterial heutzutage sehr beliebt. Die zu verwendende Plattenart hängt vom Charakter des Anwesens und den dort eingesetzten Baustoffen ab. Natürlich spielt auch der zu zahlende Preis eine große Rolle. BETONPLATTEN erweisen sich in dieser Hinsicht als ausgesprochen vorteilhaft.

Sie erfordern - wie oben bereits erwähnt - einen Unterbau aus 10 cm Kies und 5 cm Sand. Bei kleineren Platten reicht das allerdings nicht immer aus. Für sie ist eine Mischung aus Sand und Zement erforderlich. Ein derartiges Sand-Zement-Gemisch kann man übrigens zum Ausfüllen der Fugen verwenden.

Auf gut drainierten Böden lässt sich auch selbsthergestellter Gussbeton einsetzen. Eine attraktive Wahl, denn er zählt zu den billigsten Materialien für dauerhafte Flächenbefestigungen. Man gießt dabei an Ort und Stelle frisch angemachten Beton in einen selbstgebauten Rahmen, der später entfernt wird. Als Schalung genügen Bretter von 2,5x7,5 cm aus Weichholz, als Unterbau dient hier 7,5 cm Kies. Allerdings sollte man darauf achten, dass größere Temperaturunterschiede derartige Gussbetonplatten sprengen können, wenn die Flächen im Vergleich zur Dicke zu groß werden. Die beste Einbauhöhe beträgt 10 cm. Man sollte nur auf solchen Flächen vergießen, die kleiner als 4 m2 sind. Größere Platten benötigen Dehnungsfugen.

NATURSTEINPLATTEN passen in beinahe jeden Garten. Sie sind allerdings auch etwas teurer. Im Handel wird diese Art des Bodenbelags heute in gesägter oder in bruchrauher Form angeboten. Die Dicke der Platten schwankt je nach Plattengröße zwischen 5 und 7,5 cm. Auf normalem Gartenboden setzt man sie auf 7,5 cm Unterbau aus Kies und Sand. Sind die Platten groß und schwer genug, kann man sogar das Wagnis eingehen, direkt auf den Unterboden in den Sand zu verlegen. Für die Fugen kommt ein Zement-Sand-Gemisch zum Einsatz. Bei dem bruchrauhen Belag ist besondere Sorgfalt beim Aneinanderpassen erforderlich.

Bei der Verlegung aller Arten von Platten sollten zwei Dinge beachtet werden: Erstens sollten die Platten, wenn sie unmittelbar ans Haus grenzen, ungefähr 15 cm oder tiefer unter der Dampfsperre der Mauern verlegt werden. Und zweitens müssen sie alle ein leichtes Gefälle von etwa 2,5% (5 cm auf 2 m) vom Haus weg aufweisen.

Überall kann auch KIES verwendet werden. Er wirkt nicht so streng wie Platten, verleiht aber dennoch jeder Anlage einen Charakter des Geplanten, Festen. Außerdem ist Kies, um Anpflanzungen und Bäume geschüttet, sehr nützlich. Er erleichtert den Wurzeln das Atmen und die Wasseraufnahme, weil die Oberfläche locker und porös bleibt.

Wichtig beim Anlegen eines Kiesweges ist, dass jede einzelne Lage des Unterbaus gründlich gefestigt wird. Im allgemeinen genügt eine etwa 10 cm dicke Lage von Grobkies, darüber jeweils 5 cm Sand und 5 cm feiner Kies.

Das Verlegen von Betonplatten bereitet keine größeren Schwierigkeiten, wenn man mit einer „Lehre" (Querbrett mit Pfeilen) arbeitet. Die seitlichen Richtlatten werden später entfernt.

So entsteht ein Kiesweg. Wichtig ist die fachgerechte Aufbereitung des Unterbaus. Auch die Randplatten müssen exakt ausgerichtet werden.

Rundholzscheiben brauchen einen besonders wasserdurchlässigen Grund. Die Scheiben sind mit engen Fugen zu verlegen, die man mit Sand ausfüllt.


Wird der Weg jedoch besonders beansprucht, ist es ratsam, eine weitere Vorkehrung zu treffen: Legen Sie eine zusätzliche unterste Schicht aus grobem Schotter, gebrochenen Steinen oder Schlacke.

Kiesflächen benötigen an den Stellen, wo sie beispielsweise auf Beete oder Rasen treffen, unbedingt eine feste Einfassung. Hierzu eignen sich Ziegelsteine besonders gut. Man setzt sie einfach auf eine Betonunterlage und schüttet den Kies bis 1,3 cm unterhalb des Einfassungsrandes auf.

Insbesondere für Wege und Sitzplätze ist HOLZPFLASTER eine wichtige Variante unter den Werkstoffen. Das kesseldruckimprägnierte Holz zeigt auf der Gehfläche immer seine Hirnholzseite und ist dadurch enorm abriebfest und widersteht sogar winterlichen Streusalzbelastungen. Es gibt Kantholzpflaster aus Balken oder Schwellenabschnitten. Am meisten wird Rundholzpflaster verwendet, das aus geschälten oder rundgefrästen Nadelholzabschnitten hergestellt wird.

Häufig wird Holzpflaster lose und unsortiert mit Querschnitten von 8 bis 20 cm Durchmesser angeboten. Mit einheitlichem Durchmesser ist es ebenfalls lieferbar. Um die Verlegung zu vereinfachen, wird es, auf eine Unterlage genagelt, als Platten von 50x50 cm angeboten. Die Höhe des Holzpflasters sollte nicht zu gering gewählt werden.

Die Verlegung von Holzpflaster ist einfach. Im Bereich der Pflasterfläche wird etwa 20 bis 25 cm Erde ausgehoben und anstelle der Aushubmasse eine Sandschicht eingebracht. Die Höhe der Sandschicht ist so zu wählen, dass die Oberfläche des Pflasters nach der Verlegung mit der Erdoberfläche abschließt.

Ist die Sandschicht plan abgezogen und verdichtet, kann man mit der eigentlichen Verlegung beginnen. Die Pflasterholzstücke werden nun dicht nebeneinandergestellt, wobei man durch die geschickte Auswahl der Querschnitte die Zwischenräume zwischen großen Durchmessern mit kleineren Stücken füllt. Mit dem Hammer und einer geeigneten Unterlage kann der Pflasterklotz ungefähr auf die richtige Höhe festgeklopft werden.

Die Fugen sind dann mit Sand zu füllen, den man am besten mit einem Besen verteilt. Mit einem Stampfer oder einer Rüttelplatte wird dem Pflaster der letzte Schliff gegeben. Dabei verdichtet sich der Sand in den Fugen - mit dem Besen muss man zum Abschluss die Fugen nochmals zukehren. Es muss darauf geachtet werden, dass das Holzpflaster seitlich nicht eingespannt ist. Beim Schwinden der Hölzer rutscht der Sand nach unten. Quellen dann die Hölzer, kann sich das Pflaster heben. Um dies zu vermeiden, füllt man zum Beispiel außen einen etwa 5 cm breiten Streifen zwischen Holzpflaster und Erdreich mit Rinde auf.







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