Winterlinge, Eranthis (Ranunculaceen), Krokus oder Safran, Crocus (Iridaceen) - Schönstens Gartenblumen - Gartenblumen
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Schönstens Gartenblumen

Beschreibung der schönsten Zwiebel- und Knollenpflanzen unserer Gärten


Oben: Römische Hyazinthe; unten: verschiedene Krokus-Sorten, von links nach rechts die Sorten: «Goldgelb», «Blue Giant» C. chrysanthus), «Vanguard» (C. vernus), Crocus susianus. Die Römischen Hyazinthen blühen sehr früh. Jede Zwiebel erzeugt einige Blütenstengel mit weißen, blauen oder rosenroten Blüten.


Die Winterlinge, Eranthis (Ranunculaceen)

Wir wollen mit den Winterlingen beginnen, denn ihre entzückenden Blüten brechen jeden Frühling als erste, zusammen mit dem Lerchensporn, aus dem dürren Laub unter den Sträuchern hervor. Kaum ist der Schnee geschmolzen, so strecken sie ihre gelben Köpfchen der wärmenden Sonne entgegen. Sie beleben die Ufer des Bächleins, das frische Grün des Rasens und den Steingarten. Wenn sie auch nicht so groß wie die Tulpen sind, so wirken ihre Blüten nicht weniger reizvoll. Aus der Nähe besehen sind sie bezaubernd schön und wunderbar eingerichtet. Die goldene Krone, von einer Halskrause aus grünen Blättern umrahmt, birgt im Innern etliche wie Füllhörner aussehende Nektarbecher. Am gefälligsten sehen die Winterlinge aus, wenn sie in Grüppchen stehen, etwa zu 20-25 Stück beisammen, je mit einem Abstand von 3-4 cm zwischen den Knöllchen. Als weitaus die ersten verkünden sie den Frühling und freuen uns deshalb doppelt.

Die Eranthis vermehren sich durch reichlichen Samenansatz und Sprossung der unterirdischen Knöllchen sehr leicht. Gerne stehen sie unter Bäumen oder Sträuchern. Merkwürdigerweise verbreiten sie sich selten weiter hinaus, als das schützende Dach der Gehölze reicht. Einmal angesiedelt, kann man sich an ihnen während Jahrzehnten erfreuen. Schon im April beginnen die handförmig geteilten Grundblätter einzuziehen. Bis zu diesem Zeitpunkt sind auch die Samen reif geworden. Der Winterling (Eranthis hiemalis) ist in wildem Zustand in Niederösterreich, Kroatien, Ober- und Mittelitalien verbreitet. Sein reichliches Blühen und die frühe Blütezeit haben ihn zur beliebten Zierpflanze werden lassen.

Am besten pflanzt man die kleinen Eranthisknöllchen in zirka 3 cm Tiefe, stets zu 20-30 Stück beisammen, damit Blüten und Blätter einen Teppich bilden.


Krokus oder Safran, Crocus (Iridaceen)

Jedermann kennt die zarten weißen oder bläulichen Blüten des einheimischen Frühlingskrokus (Crocus vernus), der dem schmelzenden Schnee auf den Füßen folgt und die ausgeaperten Bergwiesen mit einem feinen Blütenschleier überzieht. Frühlingskrokus oder Frühlingssafran nennen wir ihn im Gegensatz zum Herbstsafran (Crocus sativus). Der letztere blüht erst ganz spät im Jahr mit violetten, duftenden Blüten, aus deren Trichtern drei orangerote Narbenlappen leuchten. Diese roten Narben werden gesammelt und geben getrocknet den echten Safran. Der Herbstkrokus wird deshalb in Spanien und Südfrankreich in großen Kulturen angepflanzt. Jede Knolle gibt zwei bis vier Blüten. Man braucht vierzigtausend, um ein Pfund Safran zu erhalten. Daher ist dieses begehrte Gewürz so teuer. Hauptsächlich in Italien und Südfrankreich wird es verwendet, und der eine oder andere unter uns erinnert sich vielleicht an das Gericht: Reis mit Safran. Der Herbstsafran ist auch eine Medizinalpflanze. In unseren Gärten pflanzt man ihn aber selten. Man zieht die bunten Frühblüher vor. Nicht selten fallen die Amseln über die ersten Krokusse her, hauptsächlich über die gelben, welche sie noch vor dem Öffnen zu unserem Ärger in Stücke zerhacken. Glauben etwa die gelbgeschnäbelten Amselmännchen in den gelben Krokusspitzen ihre Rivalen vor sich zu haben? Es gibt verschiedene Deutungen für das sonderbare Benehmen dieser Vögel.

Krokusse lassen sich erst vom Januar an treiben. Wenn draußen noch der Schnee liegt, zaubern diese frühblühenden Topfpflanzen den Frühling in unsere Zimmer. Im Freien ausgepflanzt, lässt man sie am besten über längere Zeit in Ruhe. Für den Rasen bringt das dichte Stehen sogar den Vorteil, dass die Blätter früher gilben, so dass oft schon Ende April ein Schnitt gewagt werden kann, ohne dass die Knollen benachteiligt werden. Sofern der Boden ihnen zusagt, vermehren sie sich von selbst, andernfalls müssen sie von Zeit zu Zeit ergänzt werden. Die Knollen sind in 6-7 cm Tiefe zu setzen. Durch Kreuzungen und Kulturauslese ist es gelungen, aus den wildwachsenden Krokusarten viele schöne Gartensorten zu züchten, die sich in der Farbe, der Blütengröße und der Blütezeit voneinander unterscheiden. Auch gibt es Kultursorten, deren Knollen fünf bis sechs und mehr Blüten auf einmal hervorbringen.



      





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