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'Papa Meilland'. Eine wunderschöne Rose, die von ihrem Vater 'Charles Malierin' die Schönheit der Form und der Farbe geerbt hat. |
Die normale Art der Entstehung von neuen Rosensorten ist die Aussaat. Wenn Sie aber Samen aus Früchten säen, die Sie diesem oder jenem Rosenstock ihres Gartens entnommen haben, so haben Sie wenig Chancen, eine schöne Rose zu erhalten und noch weniger eine solche mit einem interessanten neuen Merkmal. Um genetische Anstöße zu erzeugen, welche die Bildung von Neuheiten veranlassen, muss man Rosen miteinander vermählen. Wenn diese Verbindung zwischen verschiedenen Arten der Gattung Rosa stattfindet (z.B. Rosa gallica mit Rosa indica) spricht man von Hybridation, Bastardierung oder Artkreuzung. Findet sie statt zwischen Varietäten derselben Art oder zwischen Verietäten. die in mehreren Arten gemeinsame Vorfahren haben, so handelt es sich um Kreuzungen.
Was nun die Rose anbelangt, kann man kaum noch Artkreuzungen machen. Es müsste schon sein, dass man neue Rosenarten entdeckt oder dass es gelingt, Kreuzungen mit Erfolg durchzuführen, die bisher unfruchtbar blieben. Die heutzutage von Rosenzüchtern durchgeführten Vermählungen sind also Kreuzungen. Es kommt aber immer wieder vor, dass Produkte von ihnen Hybriden genannt werden.
WAHL DER ELTERN
Vielleicht fragen Sie sich, warum die in Ihrem Garten geernteten Samen weniger Chancen haben, schöne Neuheiten zu ergeben als die, welche Rosenzüchter geerntet haben.
Mehrere Gründe kommen in Betracht. Zunächst können Hagebutten Ihrer Rosen von Selbstbefruchtungen herrühren; denn die Rosen haben ja männliche und weibliche Organe. Die Samen werden also wahrscheinlich Rosen produzieren, die der Mutter ziemlich gleichen. Der zweite Grund ist das «Gesetz der großen Zahlen». Es gibt mehr Wahrscheinlichkeiten, interessante Rosen unter den Zehntausenden von Sämlingen zu finden, die von hunderten oder tausenden von Befruchtungen herrühren als unter den Sämlingen, die von einigen Samenkörnern kommen.
Die Rosenzüchter verlassen sich nicht auf den Zufall bei der Wahl der Eltern, die sie für Kreuzungen benutzen. Wie Sie es selbst auch tun würden, wählen sie Sorten, die ein Maximum von guten Eigenschaften aufweisen. Außerdem wissen sie aus Erfahrung, dass gewisse Sorten gewöhnlich schöne Kinder bekommen, was bei anderen nicht der Fall ist.
Die Wahl der Mutter ist von besonderer Bedeutung für die Weitergabe der Wuchsmerkmale. Die Wahl des Vaters hingegen hat mehr Wichtigkeit für die Vererbung der Farbe. So hat die durch Pernet-Ducher ausgeführte Befruchtung der Remontanthybride 'Antoine Ducher durch 'Persian Yellow' (eine Varietät der gelben Rosa lutea) die Neuheit 'Soleil d'Or' ergeben, die von ihrem Vater das reine Gelb, von ihrer Mutter den Wuchs der Remontanthybriden erbte.
Andererseits hat die wiederholte Intervention des Blütenstaubs der zweifarbigen Kapuzinerrose (Rosa foetida bicolor) Malierin erlaubt, zunächst feuerrote, dann zweifarbige Rosen zu schaffen, 'Dr. Kirk', 'Scheherazade', 'Demain', 'Dr. Valois'.
Was wir weiter oben sagten vom Einfluss des Vaters einerseits, der Mutter andererseits, lässt darauf schließen, dass bei der Vermählung der Varietäten A und В die Kinder verschieden sind, je nachdem die Sorten die Rolle des Vaters oder der Mutter übernahmen. Von den Rosen, die bei den Kreuzungen seit Beginn unseres Jahrhunderts eine hervorragende Rolle spielen, haben mehrere unbekannte Eltern. Das ist der Fall für die hellfleischfarbige 'Ophelia' (1912), die goldgelbe 'Sunburst' (1912), die orientrote 'Charles Kilham' (1926), die orangerote 'Margaret Mac Gredy' (1927). Den genetischen Wert der Varietäten zeigt die Erfahrung.
Die Kenntnis der Abstammung der Rosensorten hat eine große Wichtigkeit, denn wenn der Züchter ein gewisses Ziel verfolgt, so ist es für ihn von Vorteil, mit blutverwandten Eltern zu operieren, welche die Merkmale besitzen, die er intensivieren will.
Als Meilland eine starkwüchsige Rose mit einer schönen rosafarbenen Blüte schaffen wollte, nahm er ein Kind von 'Gloria Dei' (gelb) und 'Monique' (rosa) als Mutter und als Vater ein Kind von 'Gloria Dei' und 'Mrs. John Laing' (starkwüchsig mit karminrosa Blüte). Er kreuzte sie miteinander und erhielt 'Pink Peace', die außerdem von 'Monique' und 'Mrs. John Laing' einen ausgeprägten, angenehmen Duft erbte.
Dagegen gab die Kreuzung der zartgelben 'Joanna Hill', die als gute Mutterpflanze bekannt ist, mit der gelben 'Gloria Dei' die hellrosa 'Michele Meilland'. Warum gaben zwei gelbe Rosen eine rosafarbige Varietät? 'Joanna Hill', die zweimal im Stammbaum von 'Michele Meilland' figuriert, hat als Mutter die hellrosa 'Mme. Butterfly'.
Die Kreuzung zwischen 'Gloria Dei' und 'Michele Meilland' ergab 'Confidence', welche in bezug auf den Wuchs der Mutter, in bezug auf die Farbe dem Vater nahesteht, wobei aber dieselbe beträchtlich intensiver wurde. Die Erfahrung hat den Rosenzüchtern gezeigt, dass die Merkmale verschiedener Varietäten dominieren, d.h. dass man sie gewöhnlich bei ihren Kindern wieder findet. Das ist der Fall mit der Schönheit der Form und dem Duft der 'Ophelia', dem guten Wuchs von 'Joanna Hill'. Die Suche nach guten neuen Kletterrosen scheint, nach den Resultaten zu urteilen, von den Züchtern nicht mit derselben Hartnäckigkeit wie mit den Buschrosen getätigt zu werden. Wahr ist allerdings, dass die Liebhaber in dieser Hinsicht so anspruchsvoll geworden sind, dass die Lösung des Problems der Quadratur des Kreises entspricht. Wenn man eine gute Kletterrose als Mutterrose nimmt, ist man fast sicher, wieder eine Kletterrose zu erhalten, denn dieses Merkmal ist dominierend. Entweder remontiert sie dann, weil sie den Teehybriden nahesteht, deshalb aber wenig winterhart ist, oder sie nähert sich dem Typus der Multiflora- oder Wichuraianahybri-den, ist winterhart, aber remontiert nicht. In den letzten Jahren geht die Suche nach starkwüchsigen, gut remontierenden Kletterrosen von einer gut remontierenden Mutterpflanze aus, die mit dem Blütenstaub einer Kletterrose befruchtet wird. Unter den Nachkommen befinden sich einige Kletterrosen von mittelstarkem Wuchs, die remontieren.
Die Mutationen oder Sports
Unsere kurze Einkehr bei den Kletterrosen veranlasst uns, von den Mutationen oder Sports zu reden. Es handelt sich dabei um die Veränderungen von Merkmalen, die spontan auftreten. Es kommt vor, dass in einem Feld oder einem Beet eine Rose erscheint, bei der ein Merkmal verschieden ist, während alle andern Büsche normal geblieben sind. Es kann sich um die Farbe, meistens aber um den Wuchs handeln. Es genügt dann, dem veränderten Zweig Augen zu entnehmen und sie normal zur Okulation zu verwenden. So ist eine neue Sorte entstanden, ein Sport der Originalvarietät, der weitervermehrt werden kann.
So gibt es einen Sport von 'Gloria Dei', dessen Farbe ausgeprägter ist, gelb mit starker karminroter Verwaschung, dem man den Namen 'Chicago Peace' gab. Wir erinnern daran, dass 'Gloria Dei' in Amerika 'Peace' (Frieden) heißt und dass der Sport in der Gegend von Chicago gefunden wurde.
Wenn die Mutation den Wuchs betrifft, so kann der Sport eine Kletterrose sein. In diesem Fall behält er den Namen der Originalsorte, und man setzt vor ihn das englische Wort «Climbing», welches «kletternd» bedeutet. Leider ist es nicht immer sicher, dass die neue Kletterrose die Fähigkeit des Remontierens der Buschrose im vollen Maß behält. Hingegen sind die Blüten manchmal größer und schöner.
Weil viele Climbingrosen im modernen Sortiment auftreten, erklärt es sich, warum die Zahl der wirklich gut remontierenden anderen Kletterrosen verhältnismäßig klein ist im Vergleich mit der Zahl der angebotenen Varietäten. Sicher ist, dass die Kreuzungen, wie sie durch einige Züchter (Robichon, Eve, Croix, Combes, Delbard, Laperriere, Meilland, Kordes, Tantau) getätigt werden, mehr Erfolg versprechen, neue interessante Kletterrosen zu schaffen, als die Auswahl von Sports.
Wie die künstliche Befruchtung vor sich geht
Eine Blüte der Rosensorte, die man als Mutter gewählt hat, steht vor ihrer Entfaltung. Sie muss zuerst kastriert werden, d.h. die Staubbeutel, welche den Blütenstaub enthalten, müssen vor ihrem Aufspringen entfernt werden, damit die Blüte nicht vom eigenen Blütenstaub befruchtet werden kann. Wenn Stiele mehrere Blüten tragen, ist es vorteilhaft, die mittlere zu entfernen. Es ist die, welche sich zuerst öffnet und weniger als die andern fähig ist, eine Frucht zu bringen.
Die Kastration muss morgens vor 7 Uhr vorgenommen werden, ehe die Sonne das Aufbrechen der Staubbeutel (oder Pollensäcke) verursacht hat.
Zunächst werden die Blüten- und Kelchblätter entweder mit dem Okuliermesser abgetrennt oder mit den Fingern abgerissen. Es bleiben dann von der Blüte noch der Stempel (Fruchtknoten, Griffel, Narben) und die Staubblätter mit den Pollensäcken. Versehen mit einer kleinen Schachtel aus Metall oder Pappe (z.B. einer Schachtel einer pharmazeutischen Spezialität) trennt man die Staubbeutel mit einer Schere oder einer Pinzette ab und legt sie in die Schachtel, wenn man den Blütenstaub der betreffenden Sorte für andere Kreuzungen benutzen will. Die Blüte besteht dann nur noch aus den weiblichen Organen. Man bedeckt sie mit einer kleinen Papiertüte, um zu verhindern, dass der Wind oder Insekten unerwünschten Blütenstaub auf die Narben bringen. Diese sind übrigens noch nicht ganz reif. Das wird der Fall sein, wenn sie sich mit einer klebrigen, glänzenden Flüssigkeit überziehen, was gewöhnlich im zweiten Teil des Morgens geschieht. Dann muss die Bestäubung vorgenommen werden.
Die Staubbeutel wurden geerntet auf der Rosensorte, die als Vater gewählt wurde, unter den Bedingungen, die auch für die Kastration gelten. In diesem Moment waren sie noch nicht reif. Aber es genügte, die geöffneten Schachteln in die Wärme zu stellen. Sie rissen dann auf und gaben den Blütenstaub frei. Es ist aber nicht nachteilig, im Gegenteil sogar besser, einige Tage zu warten, unter der Bedingung, ihn trocken zu halten. Sollte man ihn lange aufbewahren, so müsste man ihn vor Licht schützen.
Wenn wir Blütenstaub von verschiedenen Varietäten geerntet haben, so muss natürlich jede Schachtel den Namen der Varietät tragen, auf welcher die Staubbeutel geerntet wurden. Wenn die Mutter zur Befruchtung bereit ist, d. h. wenn die Narben von einer klebrigen Flüssigkeit überzogen sind, nimmt man die Tüte ab, die sie schützte, taucht einen feinen Pinsel in den Blütenstaub der gewählten Sorte und trägt ihn auf die Narben auf. Wenn man nacheinander mehrere Bestäubungen 'mit dem Blütenstaub verschiedener Sorten vornimmt, muss man den Pinsel jedes Mal wechseln. Ist die Bestäubung ausgeführt, so findet die Befruchtung in der Intimität der Blüte statt, von der nur noch die weiblichen Organe vorhanden sind.
Der auf der Narbe liegende Blütenstaub bildet einen Pollenschlauch, der durch den Griffel und den Fruchtknoten wächst und die Eizelle befruchtet. Allerdings kommt es bei einem großen Teil der Bestäubungen nicht zur Befruchtung. Ist dieselbe aber gelungen, so entwickeln sich bis zum Herbst Hagebutten.
Zum Schutz vor der möglichen Intervention eines unerwünschten Blütenstaubes, vor Regen, Insekten oder Krankheiten wird der Papierbeutel wieder auf die Blüte gesetzt und unter derselben mit Wolle, Bast oder einem Gummiband festgehalten. An den Stiel hängt man ein Etikett, welches die Referenz der Kreuzung trägt. Es wird geraten, diese Angaben auch in ein Notizbuch oder ein spezielles Register einzutragen.
Die Natur übernimmt dann wieder ihr Recht. Wir brauchen nicht mehr einzugreifen vor dem Spätjahr, wenn sich Hagebutten gebildet haben und dieselben reif sind.
Die Aussaat
Gleich nach der Reife, auf jeden Fall vor dem ersten Frost, werden die Hagebutten geerntet. Die Reife wird gewöhnlich durch die Orangefarbe der Früchte angezeigt. Es kommt allerdings vor, dass auf Rosenbüschen die Früchte kaum gelb werden. Das Datum der Reife hängt von den Rosenrassen ab, dem Klima und dem Zeitpunkt der Kreuzung. Von ihr bis zur Reife vergehen gewöhnlich 5-6 Monate. Ist die Hagebutte noch nicht reif, so wird sie mit einem Stück Zweig abgeschnitten und in feuchtem Sand an einen mäßig warmen, hellen Ort gestellt. In Erwartung der Aussaat werden die Früchte in frisches Tannensägemehl oder in feuchtem Torf oder an einem hellen Ort mit hoher Luftfeuchtigkeit aufbewahrt. Es ist aber immer vorteilhaft, so bald als möglich zu säen. Die letzte Aussaat soll gegen den 1. Dezember stattfinden. Die beste Zeit ist der Beginn des Monats Oktober. Um die Samenkörner aus der Frucht zu entfernen, genügt es, dieselbe mit dem Okuliermesser in vier Teile zu zerlegen.
Natürlich muß bei allen Operationen, die nach der Ernte vorgenommen werden, darauf geachtet werden, dass alle Samenkörner, die von derselben Kreuzung herrühren, beisammen bleiben und von einem Etikett begleitet werden, welches die entsprechenden Referenzen trägt. In den großen, spezialisierten Betrieben geschieht die Aussaat im Glashaus. Liebhaber können in ein Frühbeet säen, das mit einem Glasfenster bedeckt ist und in dessen Erde elektrische Heizdrähte liegen, wobei ein Thermostat für eine konstante Wärme von etwa 6° sorgt. Wenn man über eine solche Einrichtung nicht verfügt, kann das Frühbeet auch mit einem Thermosiphon oder einer Lage
Mist gewärmt werden. Man kann auch in ein Glashaus aussäen, in dem den ganzen Winter eine Temperatur von 4-8° herrscht.
Für die Aussaat empfehlen Züchter eine Erde, die zu 2/3 aus einer gesiebten Gartenerde (etwa 1/4 Ton, 2/4 Sand, 1/4 Kalk und Humus) und zu 1/3 aus gut verwitterter Düngererde aus einem Mistbeet besteht. Andere Züchter benutzen einfach eine gut gesiebte Gartenerde, der '/ 4 Sand beigefügt ist, wenn sie zu tonhaltig ist. Die Erde, in die gesät wird, soll 20-30 cm tief sein. Einige große, für die Zucht von Neuheiten spezialisierte Firmen säen in Sand, durch welchen eine Nährflüssigkeit fließt. Ist die Erde zur Aussaat bereit, so werden Rillen in den Boden gedrückt, in welche die Samenkörner 3-4cm voneinander entfernt gelegt werden. Dann werden sie mit einer 1-1,5 cm dicken Schicht bedeckt, und hierauf wird reichlich begossen mit einer feinen Brause. Die Keimung geschieht 30-90 Tage nach der Aussaat. Während dieser Periode soll man die Erde feucht halten, aber sobald die Keimung beginnt, kann eine zu große Feuchtigkeit Fäulnis hervorrufen. Ein Begießen alle 14 Tage mit etwa 5 l Wasser pro Quadratmeter genügt gewöhnlich. Von März an kann man durch Besprengen jede Woche 2 1 Wasser pro Quadratmeter verabreichen. Wenn die Aussaat im Glaskasten geschah, ist ein Verstopfen der Sämlinge unnötig.
Die jungen Rosen fangen im April oder Mai an zu blühen. Bei schönem Wetter werden sie begossen, nachdem das Fenster abgenommen wurde. Am Abend wird es wieder aufgelegt. Jede Woche wird gegen Blattläuse gespritzt oder gepudert, außerdem abwechselnd eine Woche mit Schwefel gegen Oidium und eine Woche gegen die Schwarzfleckenkrankheit mit einer schwachen Kupferbrühe oder mit einem Produkt, das Maneb, Zineb, Mancozeb oder Dichlon enthält. Unter verschiedenen Namen bietet die chemische Industrie auch kombinierte Mittel zur Krankheitsbekämpfung an.
Von April bis Juli können Sie die Blüte der jungen Rosen beobachten und zur Veredlung Reiser den Rosen entnehmen, die Sie würdig finden, weiter begutachtet zu werden. Die erfahrenen Züchter erkennen gewöhnlich schon bei der ersten Blüte die Rosen, die wirklich interessant sind und vernichten die andern. Wenn Sie aber Neuling sind, seien Sie vorsichtig und scheiden Sie bei der ersten Blüte nur diejenigen Sämlinge aus, die wirklich wertlos sind, was Farbe und Form der Blüte anbelangt. Die Blüten, welche die Rosen tragen, die erst einige Wochen alt sind, sind klein und haben weder ihre Dimensionen noch ihre definitive Form. Aber wenn man eine schöne gut gefüllte Rose züchten will, muss die junge Blüte schon eine gewisse Anzahl Petalen und eine elegante Form haben.
Wenn Sie Ihrer Wahl nicht sicher sind, zögern Sie nicht (in den ersten Jahren wenigstens) einige Okulationen, manchmal nur mit einem einzigen Auge, von allen jungen Rosen vorzunehmen, die Ihnen gefallen. Sie werden ihren wirklichen Wert im folgenden Jahr feststellen, wenn die Kinder ihrer Kreuzungen auf den Wildlingen blühen, auf welche sie veredelt wurden.
Jeder Sämling bietet Ihnen nur wenige Augen. Behandeln Sie dieselben mit Vorsicht. Wählen Sie als Unterlage solche Wildlinge, die gut in Saft sind und deren Rinde sich leicht vom Holz löst, wenn Sie dieselbe mit dem Löser des Okuliermessers anheben. Die Okulation kann auch durchgeführt werden auf Wildlinge, die normalerweise Hochstämme bilden sollen.
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