Arbeitsgeräte - Gartenwerk (Arbeiten im Garten) - Garten
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Garten - Arbeiten im Garten


Gartenarbeit (Gartenwerk)

Arbeitsgeräte für den Garten

Teil 1

In jedem Fachgeschäft gibt es heutzutage eine Unmenge äußerst praktischer Gartengeräte zu kaufen. Und von Zeit zu Zeit kommen immer neue dazu. Sie alle aufzuführen würde Seiten füllen. Wir haben uns darauf beschränkt, hier eine Grundausrüstung vorzustellen. Selbstverständlich können Sie diese beliebig erweitern. Eins sollte man jedoch bedenken. Mit Gartengeräten ist es wie mit Handwerkzeug: Man sollte für alle notwendigen Arbeiten gerüstet sein, doch ein zu großer, ungenutzter Bestand bindet nur Kapital.

Graben und Boden lockern

Die traditionelle Unkrauthacke (oben) wird mehr und mehr von Kombinationsgeräten wie dem Krümmjäter (Mitte) verdrängt, der jätet und im gleichen Arbeitsgang den Boden lockert, wobei die angebaute Pendelhacke hin- und herschwingt und das Unkraut bei der Vorwärts- und der Rückwärtsbewegung schneidet. Der Rechen (unten) säubert und lockert die Oberfläche.

Zur obligatorischen Ausrüstung gehört der SPÄTEM. Er wird im allgemeinen mit einem Griff in T- oder in D-Form geliefert. Viele Gärtner haben die Erfahrung gemacht, dass sie mit dem D-Griff besser zurechtkommen. Probieren Sie vor dem Kauf das Gerät aus und entscheiden Sie sich erst dann.

Noch etwas: Auch wenn man beim Spaten zuerst ans Umgraben denkt, benötigt man ihn für eine Vielzahl von Arbeiten - zum Ausheben von Pflanzengruben für Bäume und Sträucher, zum Löchergraben für Zaunpfosten, zum Rigolen von Böden mit hartem und undurchlässigem Grund etwa. Diese Vielzahl von Verwendungsmöglichkeiten erfordert ein stabiles Gerät, das kein zu hohes Eigengewicht haben sollte. Im allgemeinen gelten 2 kg als obere Grenze.

Hinsichtlich des Materials, aus dem das Gerät besteht, sollte man auf zwei Punkte achten: Die Übergangsstelle vom Stiel zum Blatt hat sich bei Beanspruchung als die „kritische" erwiesen. Hier lohnt es sich, auf Qualität zu achten, also in keinem Fall Nietverbindungen zu akzeptieren. Sie haben sich als völlig ungeeignet herausgestellt. Zum anderen rät es sich, beim Blatt etwas mehr Geld aufzuwenden und einen Spaten aus Chrom-Nickel-Stahl zu kaufen. Der Mehraufwand zahlt sich am Ende für den Gartenbesitzer aus.

Auf steinigen oder wurzeldurchzogenen Böden hat sich die GRABEGABEL als günstiger erwiesen. Der Boden wird gut zerkleinert, die Arbeit erfordert weniger Kraft und geht schneller vonstatten. Außerdem werden Quecken und anderes Wurzelunkraut nicht in viele neue Stücke zerteilt, wie es beim Spaten zwangsläufig der Fall ist. Auch für die Grabegabel gilt hinsichtlich des Griffs, was schon für den Spaten ausgeführt wurde: Probieren Sie den T- oder den D-Griff aus und wählen Sie denjenigen, der Ihnen am besten „in der Hand liegt". Am problematischsten ist hier ohne Zweifel der im Handel befindliche Knopfgriff, der bei längerer Tätigkeit Druckstellen verursacht. Eine Kombination zwischen den beiden oben beschriebenen Arbeitsgeräten stellt die SPATENGABEL dar. Bei ihr ist der obere Blatteil flächig, während der untere in vier Zinken ausläuft. Sie eignet sich besonders gut für Gehölzrabatten und ermöglicht eine die Wurzeln schonende Erdlockerung.

Zum Lockern des Bodens - im Frühjahr sollte nur auf diese Art gearbeitet werden - benutzte man früher die Schlaghacke. Heute sind an ihre Stelle eine ganze Reihe von neuen Geräten getreten. Dazu gehört zum einen der GRUBBER. Er besitzt runde, am Ende spitz zulaufende Zinken und eignet sich vor allem zum Auflockern schwerer Böden. Der KRÜMMER mit seinen lanzenförmigen Zinken kann für die Bodenvorbereitung zur Aussaat ebenso verwendet werden wie für Pflegearbeiten.

Beiden Geräten ist jedoch inzwischen vom KULTIVATOR der Rang abgelaufen worden. Dieses Mehrzweckgerät mit seinen auswechsel- und verstellbaren Gänsefußscharen schafft einen lockeren, krümeligen, unkraut- und fremdkörperfreien, gut durchgelüfteten Untergrund. Vor allem dem Besitzer eines kleineren Gartens erspart er die Anschaffung eines teuren Geräteparks.

Als einen größeren Bruder des Kultivators könnte man das GARTENWIESEL bezeichnen. Mit ihm wird spielend leicht selbst harter, verkrusteter Boden gelockert. Seine kleinen Messer bringen sogar in festgetretene oder verdichtete Grasnarben des Rasens Luft, Feuchtigkeit und Nährstoffe.

Generell geht der Trend zu Universalgeräten wie der BODENFRÄSE. Sie ist in gewisser Hinsicht eine Weiterentwicklung der üblichen Hackgeräte, nur dass die feststehenden Zinken oder Messer drehbar sind. Mit ihr lassen sich ein halbes Dutzend Arbeitsgänge ausführen: zum Beispiel Lockern, Lüften, Krümeln, Jäten, und das selbst bei bindigem, lehmigem Boden.

Mancher Gärtner ist sich nicht ganz im klaren, wie er die beiden letzten Geräte zusammen einsetzen kann. Für eine optimale Bodenvorbereitung lässt sich folgende Regel aufstellen: Zuerst mit dem Kultivator den Boden gründlich durcharbeiten und anschließend mit einer Handbodenfräse kreuz und quer nacharbeiten. Der Abschluss wird mit der HARKE oder auch dem RECHEN vorgenommen. Auch beim Einsatz der vorher genannten Geräte sollte man auf sie in keinem Fall verzichten. Mit ihr wird der gelockerte Boden gereinigt und geglättet, also das Bodenniveau ausgeglichen.

Pflanzen und Pflegen

Bei den Pflanz- und Säarbeiten wird kein Gärtner auf Hilfsgeräte verzichten. Bei den kleinen SÄGERÄTEN schätzen Gartenbesitzer außer der rascheren Arbeitsweise vor allem das gleichmäßige Ablegen der Samenkörner. Für normal große Gärten haben sich besonders die einreihigen SÄROLLEN und SÄRÄDER als durchaus zufriedenstellend erwiesen.

Mit dem Kultivator (oben) wird die Erde aufgerissen, gelockert und gelüftet. Das Kombinationsgerät zur Saatvorbereitung (darunter) reißt die Erde in Wurzeltiefe auf und krümelt mit den Sternrädern gleichzeitig den Boden.

Noch beliebter als Geräte fürs Säen sind die fürs Pflanzen. Sie kommen in verschiedenen Formen und Materialien in den Handel. PFLANZGERÄTE aus Holz haben den Nachteil, dass die Erde anhaftet. Das erschwert die Handhabung. Praktischer sind da Pflanzgeräte mit Stahlspitze, wobei schlanke Formen leichter in schwere Böden eindringen können. Wer sich so ein Gerät zulegt, sollte wissen, dass es hohle Formen gibt, die sich vor allem für normale Gärten eignen, und Massivpflanzer, deren solider Metallkörper sie für schwere Böden prädestiniert. Wie beim Spaten werden die Pflanzgeräte mit verschiedenen Griffformen angeboten. Auch hier gilt, dass der Knopfgriff die wenigsten positiven Eigenschaften aufweist, während T- und Pistolengriffe etwa gleiche Vorteile bieten.

Zum Setzen von Ballenpflanzen oder für Umpflanzarbeiten eignen sich PFLANZSPATEN und BLUMENKELLE weit besser. Für Blumenzwiebeln gibt es sogar spezielle Pflanzhilfen, die unter dem Namen BLUMENZWIEBELPFLANZER erhältlich sind. Von ihrer Konstruktion her sind sie hohl und füllen sich beim Einstechen in die Erde, wobei ein Pflanzloch entsteht, und entleeren sich beim nächsten Stich.

Werden Blumenreihen angelegt, so empfiehlt sich der Einsatz eines MASSBANDES oder einer PFLANZ-LEINE, denn Reihen oder Rillen sind nach dem Augenmaß nur unvollkommen auszurichten. Gut bewährt haben sich Pflanzleinen aus Plastik oder kunststoffumhülltem Perlon. Auf eine geschlossene Rolle aufgewickelt, rollen sie sich selbstständig ab. Im Gegensatz zu Hanfschnüren braucht man dieses Material nicht zu trocknen, wenn es regnet. Allzulang sollten derartige Leinen allerdings nicht sein, sonst werden sie unhandlich und lassen sich auch nicht straff spannen.

Die Leine hat einen Nachteil: Jedes Mal, wenn eine Reihe fertig ist, muss sie versetzt werden. Hier kommt der REIHENZIEHER sehr gelegen, mit dem man auf voller Beetbreite die gewünschte Anzahl von Reihen vorziehen kann. Allerdings sollte bei der Anschaffung darauf geachtet werden, dass das Gerät eine verstellbare Schare besitzt, um so auch unterschiedlichen Reihenabständen gerecht werden zu können. Die Schare sollte durch Klemmfedern oder Feststellschrauben arretierbar sein.

Zur Pflege der Saat und der Pflanzen gehört auch die Bekämpfung des Unkrautes, und zwar wenn möglich sofort im Keimlingsstadium. Das geschieht - neben der vor allem nach Regenfällen notwendigen Lockerung des Bodens - mit Hilfe von Hacken. Dabei ist die traditionelle SCHLAGHACKE mehr und mehr durch andere Geräte ersetzt worden. Dagegen hat sich die ebenso alte STOSSHACKE, die sich vor allem zum Wegstoßen und Abschürfen von Unkraut auf größeren Flächen eignet, gut gehalten. Eine dominierende Stellung nimmt zur Zeit die ZIEHHACKE in allen möglichen Variationen ein. Beim Kauf sollte man darauf achten, ob sich das Hackenblatt, das eigentliche Arbeitswerkzeug, austauschen lässt.

Eine Weiterentwicklung stellt die PENDELHACKE dar, bei der das auswechselbare und beiderseits geschliffene, U-förmige Hackenblatt in der Halterung lose, also pendelnd, befestigt ist. Es bewegt sich entsprechend, je nachdem, ob man das Gerät rückwärts oder vorwärts führt, und schneidet dabei das Unkraut ab. Es eignet sich hervorragend für Arbeiten an unzugänglichen Stellen: Jäten und Bodenlockern unter Sträuchern, Buschbäumen und weitausladenden Stauden - um nur einige Einsatzmöglichkeiten zu nennen.

Auch auf dem Gebiet der Hacken geht der Trend heute hin zum Mehrzweckgerät. Dazu gehört zum Beispiel der KRÜMMERJÄTER, eine Verbindung eines dreizinkigen Krümmers mit einem rückseitig befestigten Jätemesser. Der schon erwähnte Verstellkultivator und die Handbodenfräse fallen ebenfalls in diese Mehrzweckkategorie.

In allerletzter Zeit ist eine Neuentwicklung auf den Markt gekommen, die sich - entgegen den sonst häufig auftretenden „Eintagsfliegen" -durchzusetzen scheint. Es handelt sich um den GARTENFIT. Man kann ihn für sieben verschiedene Arbeiten benutzen, je nachdem, wie das Gerät gehalten wird: fürs Hacken, Lüften, Krümeln, Unkrautjäten, Häufeln, Glätten und Befestigen des Bodens. Trotz dieser ungewöhnlichen Eigenschaftenhäufung ist das Gerät in seiner technischen Ausführung frappierend einfach - eine runde Stahlscheibe mit einem herausgeschnittenen Segment, eine Kreisseite abgeschnitten und gezähnt. Ein derartiges Gerät ist besonders für kleinere Gärten zu empfehlen.

Für die Beseitigung von ganz lästigem Unkraut, das mit seinen Wurzeln tief im Erdreich verankert ist, eignet sich der UNKRAUTSTECHER. Daneben sollte ein gut ausstaffiertes Sortiment an Gartengeräten auch noch kleinere Werkzeuge wie eine HANDHACKE mit Hackenblatt und Zinken oder einen KLEINDRAHTFEGER zum Säubern und Lockern der Gartenbeete aufweisen.

Schneiden

In jeden Garten gehört auch eine Auswahl an Messern und Gartenscheren, von denen man mit Recht behaupten kann, dass es ohne sie nicht geht. Da jeder Schneidevorgang einen Eingriff in das Pflanzenleben darstellt, also quasi eine Operation, sollte man darauf achten, dass das dafür benutzte Werkzeug auch qualitativ allen Ansprüchen genügt. Für kleinere Schnittarbeiten benötigt man ein gutes GARTENMESSER mit gerader Klinge. Es ermöglicht einen glatten und ziehenden Schnitt und eignet sich auch zur Nachbehandlung von Wunden, deren Ränder sich mit seiner Hilfe fachgerecht glätten lassen. Für das Veredeln müssen andere Schneidewerkzeuge wie OKULIERMESSER und KOPULIERMESSER eingesetzt werden.

Am nächstwichtigsten in dieser Gruppe dürfte dann ohne Zweifel die GARTENSCHERE sein, von der die unterschiedlichsten Typen im Handel angeboten werden. Für welche Art man sich auch entscheidet, eines sollte man bedenken: Da es bei Arbeiten mit der Schere sehr leicht zu Quetschungen bei den Pflanzen kommen kann, ist es ratsam, sich generell für eine Variante mit Hebelübersetzung zu entscheiden. Bei derartigen Scheren wird das Schneidemesser beim Benutzen zum Gerät hin bewegt. Das ergibt den erwünschten ziehenden und damit schonenden Schnitt.

Bei BAUMSCHEREN sind zweischneidige Typen den einschneidigen vorzuziehen, weil sie bessere Schnitte liefern. Außerdem sollte man sich generell für „Einhandbedienung" entscheiden und außerdem für Geräte mit auswechselbaren Klingen. Für Rosen besonders geeignet sind PRÄSENTIERSCHEREN, die mit einer Klemmvorrichtung das Abgeschnittene festhalten.

Sträucher und Bäume brauchen regelmäßig einen Fasson schnitt, um in Form zu bleiben. Bei einer guten Gartenschere wird die Schneide zum Gerät hin bewegt. Bei Baumscheren und -sägen lohnt es sich, Geräte mit langen Stielen anzuschaffen.


ASTSCHEREN sind für den Rückschnitt stärkeren Holzes an Obst- und Ziersträuchern, Hecken und anderen Gehölzen konzipiert. Sie haben zwei lange Griffe mit einem Übersetzungsmechanismus, der dem Gerät große Hebelkraft verleiht und den Kraftaufwand beim Schnittvorgang erheblich reduziert. Da auch hier die Beanspruchung sehr hoch ist, sollte man immer robustere Typen wählen.

Bei den HECKENSCHEREN kann man zwischen den verschiedensten Arten von Schneideblättern seine Auswahl treffen. Als sehr effektiv haben sich Varianten mit hohlgeschliffenen oder gewellten Klingen erwiesen. Hinsichtlich der Schneideblattlängen gilt die Faustregel: 30 cm ist das Minimum, denn je länger ein Schneideblatt, desto eher ist man mit der Arbeit fertig, allerdings ist auch erheblich mehr Kraftaufwand erforderlich.

Vor allem für etwas ältere Gärten sind Sägen aller Art gedacht. Als besonders praktisch hat sich unter ihnen die BÜGELSÄGE mit verstellbarem Sägeblatt, mit dem man beinahe „um die Ecke sägen" kann, herausgestellt. Auch hier gilt die Erkenntnis, dass Sägeblattlängen von 30 cm für die meisten Arbeiten durchaus ausreichend sind.


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