Kleines Abc der Fachausdrücke - Zimmerpflanzen - Zimmer- und Gartenblumen
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Zimmerpflanzen


Kleines Abc der Fachausdrücke


 


Ableger → Seitenspross

Absenken Vegetative Vermehrungsmethode, bei der ein niederliegender Trieb, der noch mit der Pflanze verbunden ist, so eng mit der Erde in Verbindung gebracht wird, dass er Wurzeln treibt.

Achselsteckling Ein abgetrennter Seitentrieb, an dem eine Achsel, d. h. ein kleines Rindenstück des Haupttriebs, haftet. Achselstecklinge wurzeln oft bereitwilliger als normale Stecklinge.

Ader Leitungsbahn im Pflanzengewebe, vor allem in Blättern. Adern verästeln sich immer weiter, um sämtliche Bereiche des Blattes mit Wasser und Nährstoffen zu versorgen. Verdickte Adern nennt man Rippen. Sie treten an der Unterseite hervor.

Adventivpflänzchen Jungpflanzen, die auf ungeschlechtlichem Weg an Blättern oder Stengeln der Mutterpflanze ausgebildet werden.

Alkalisch Ein Stoff (Boden, Erde, Wasser u. a.), dessen → pH-Wert über 7,0 liegt, reagiert alkalisch. Diese Reaktion kann das Vorhandensein von Kalk anzeigen. Vergleiche → sauer.

Antreiben Methode, bei der durch einen künstlichen Eingriff - meist durch zusätzliche Wärme und Feuchtigkeit -Pflanzen zu vorzeitigem Wachstum und zur Blüte angeregt werden.

Areole Kennzeichnendes nadelpolsterartiges Organ der Kakteen, meist ein reduzierter Kurztrieb, aus dem Haare, Borsten oder Domen wachsen können und Blüten sowie Seitensprosse entspringen. Jede Areole bildet nur einmal eine Blüte aus.

Art Gruppe ähnlicher Pflanzen, die sich untereinander frei kreuzen, aber in der Natur normalerweise nicht mit Angehörigen einer anderen Art. Der wissenschaftliche Name einer Pflanze besteht aus dem lateinischen Gattungsnamen und dem Artnamen, einem oft kennzeichnenden lateinischen oder latinisierten Adjektiv (Epitheton), das stets klein geschrieben wird. Vergleiche → Gattung, Familie.

Auge Eine noch nicht entwickelte Triebknospe (Ruheknospe), z. B. an einem Stengel oder an einer → Knolle.

Ausbrechen Das Entfernen der Triebspitzen, wodurch tiefer gelegene Knospen in den Blattachseln zum Austrieb angeregt werden. Diese Maßnahme, auch Entspitzen genannt, wird meist mit einem Finger- und dem Daumennagel oder einem scharfen Messer ausgeführt.

Ausläufer Ein oberirdischer, mehr oder weniger waagrechter → Trieb, bei dem sich aus den —» Knoten oder am Triebende Wurzeln und junge Pflänzchen entwickeln.

Balgfrucht Frucht aus einem Fruchtblatt, die sich an der Bauchnaht öffnet.

Baum Holzige Pflanze mit einem einzelnen, kräftig ausgebildeten → Stamm zwischen dem Boden und den ersten Ästen.

Bereifung Pulvriger oder wachsartiger, meist weißlicher oder bläulicher Überzug an Blättern oder Früchten, der sich leicht abwischen lässt.

Blatt Organ, in dem eine Pflanze üblicherweise mit Hilfe des Blattgrüns ( → Chlorophyll) durch Photosynthese Energie gewinnt. Es entspringt einem → Knoten und besteht aus dem verdickten Blattgrund, dem Stiel und der Blattspreite. Der Stiel kann fehlen. Manche Pflanzen, z. B. die meisten Kakteen, besitzen keine Blätter. Beispiele verschiedener Formen und Anordnungen der Blätter findet man auf der gegenüberliegenden Seite.

Blattachsel Winkel zwischen Blatt oder Stiel und dem Trieb, an dem das Blatt sitzt. Junge Triebe oder Blüten, die aus Augen der Blattachsel entspringen, nennt man achselständig.

Blattfieder Abschnitt eines gefiederten Blattes oder Wedels.

Blattsteckling Reifes Blatt (oder Blatteil) bestimmter Pflanzen, das man zur vegetativen Vermehrung anregen kann.

Blumenkrone Gesamtheit der meist auffällig gefärbten inneren Blütenhüllblätter oder Blumenblätter ( → Petalen). Vergleiche → Blüte.

Blüte Das der geschlechtlichen Vermehrung dienende Pflanzenorgan, in dem der Pollen aus den männlichen → Staubblättern auf die → Narbe des weiblichen → Stempels übertragen wird, wo es im → Fruchtknoten zur Befruchtung der Eizellen kommt und Samen ausgebildet werden. Als Schutz und um Insekten anzulocken, dienen die Blütenhüllblätter der → Blumenkrone und des → Kelchs.

Blütenkolben Blütenstand mit verdickter Hauptachse, an der seitlich die ungestielten Blüten erscheinen. Abbildung bei → Spatha.

Blütenstand Vereinigung mehrerer Blüten an einem Stengel, die zusammen Köpfchen, Dolden, Trauben, Ähren, Kolben, Rispen oder Doldentrauben bilden können.

Brutknöllchen Winzige Knospen an der Basis oder den Sprossen mancher Pflanzen, die der ungeschlechtlichen Vermehrung dienen. Sie werden auch Brutknospen genannt.

Einfache Blattformen

Pfeilfärmig.  Rund.

Elliptisch. Herzförmig. Lanzettlich.

Gelappt. Ungleichseitig. Länglich-spitz.

Spitzoval. Sichelförmig. Löffelförmig.

Riemenförmig. Schwertförmig. Dreieckig.
     

Blattanordnungen

Wechselständig. Gegenständig. Wirtelig (quirlständig).

Zusammengesetzte Blattformen

Gefiedert.

Doppelt gefiedert.

Fiederschnittig.

Strahlenförmig.

Chlorophyll Grüner Farbstoff der Pflanzen, verwandelt mit Hilfe des Lichtes das Kohlendioxid der Luft in organische Verbindungen.

Chlorose Gelb- und Bleichwerden des Blattes, häufig durch mangelhafte Pflege oder ungünstige Bodenverhältnisse verursacht.

Cristata-Bildung Abnorme kammartige Wuchsform der Triebe bei Kakteen und anderen Sukkulenten.

Deckblatt → Hochblatt

Dorn Hartes, stechendes Pflanzenorgan, das durch Umwandlung eines Triebes oder Blattes oder einer Wurzel entsteht. Vergleichen Stachel.

Einhäusig Eine Pflanze, die an einem Exemplar sowohl männliche wie weibliche Blüten ausbildet, nennt man einhäusig. Vergleichen zweihäusig.

Einjährig Eine einjährige Pflanze entwickelt sich in einer Wachstumsperiode aus einem Samenkorn bis zur Blüte und Samenreife und stirbt dann ab. Vergleiche → zweijährig, Staude.

Endständig Knospen, Triebe oder Blüten, die an einer Pflanze ganz oben und meist in der Mitte stehen, heißen endständig.

Entspitzen → Ausbrechen

Epiphyten Pflanzen, die in freier Natur nicht im Boden wurzeln, sondern auf einer anderen Pflanze oder auf Steinen aufsitzen. Epiphyten klammern sich mit Luftwurzeln an ihre Unterlage und beziehen Nährstoffe und Wasser aus der Atmosphäre oder aus Substratansammlungen in den Spalten ihrer Unterlage. Sie sind also keine Parasiten.

Erdstamm Unterirdischer → Trieb oder Stamm einer Pflanze mit ähnlichen Eigenschaften wie oberirdische Triebe. Aus schlafenden Augen können sich Seitentriebe entwickeln. Manchmal sind Erdstämmc knollig verdickt und dienen der Pflanze als Speicherorgane.

Fahne Oberstes, breites und meist auffällig gefärbtes Sepalum bei Blüten der Orchideengattung Paphiopedilum (Frauenschuh).

Familie In der Systematik der Pflanzen die der → Gattung übergeordnete Einheit. Angehörige verschiedener Familien kann man nicht untereinander kreuzen, weil die Erbanlagen uneinheitlich sind.

Form Bezeichnung für geringfügige Abwandlungen innerhalb einer → Varietät oder → Sorte.

Fruchtknoten Teil des weiblichen Geschlechtsorgans einer Blüte, aus dem sich später die Frucht entwickelt.

Gattung Die der → Art übergeordnete Einheit in der Systematik des Pflanzenreichs. Der Gattungsname bildet stets den ersten Teil jedes wissenschaftlichen Namens einer Pflanze und wird immer groß geschrieben.

Gefiedert Ein zusammengesetztes Blatt mit zwei oder mehr → Blattfiedern, die paarig oder unpaarig beiderseits der Mittelrippe sitzen, nennt man gefiedert. Bei manchen Pflanzen - insbesondere bei Farnen - sind die Blattfiedern nochmals in Abschnitte (Fiederblättchen) unterteilt. Solche Blätter sind doppelt gefiedert. Es gibt auch drei- und vierfach gefiederte Blätter.

Gefüllt Blüten mit mehreren Blütenblattkreisen nennt man gefüllt. 

Gegenständig Blätter sind am Stengel gegenständig angeordnet, wenn sich an einem Knoten zwei Blätter gegenüberstehen. Vergleiche → wechselständig.

Glochiden Winzige Borsten mit Widerhaken (Angelborsten), die bei bestimmten Kakteen (z. B. Opuntien) anstelle von oder zusätzlich zu holzigen Dornen büschelweise in den → Areolen gebildet werden.

Griffel Stiel, der beim → Stempel die → Narbe mit dem → Fruchtknoten verbindet. Er kann unterschiedlich lang und breit sein und fehlt bei manchen → Blüten.

Halbstrauch Eine Pflanze, deren untere Teile verholzen, während die oberen Teile krautigen Charakter behalten und oft im Winter zurückfrieren.

Hauptwachstumszeit Der Zeitraum im Jahreslauf, in dem eine Pflanze ständig neue Blätter ausbildet, größer wird und meist auch Blüten hervorbringt. Vergleiche → Ruheperiode.

Hochblatt Ein modifiziertes Blatt, oft Teil einer Blume, das wie ein Laubblatt oder wie ein Blütenblatt aussieht und manchmal kräftig gefärbt und langlebig ist.

Hybriden Pflanzen, die aus Kreuzungen zwischen verschiedenen Gattungen, Arten oder Sorten hervorgegangen sind. Pflanzen, die zu verschiedenen Familien gehören, können sich nicht kreuzen.

Kallus Wundgewebe, das sich an verletzten Stellen einer Pflanze oder an Schnittstellen bei Stecklingen bildet, damit keine Pilze oder Bakterien in die Wunde eindringen können. Daraus entwickeln sich bei Stecklingen die Wurzeln.

Keimblatt Das erste Blatt (oder Blattpaar) eines Sämlings nach der Keimung. Keimblätter sehen meist anders aus als die eigentlichen Laubblätter.

Kelch Der äußere Teil der → Blüte besteht meist aus einzelnen Kelchblättern, die oft grün gefärbt und sehr stabil sind. Er schützt die inneren Blütenorgane. Bei manchen Pflanzen sind die Kelchblätter kräftig gefärbt und ähneln den Blütenhüllblättern der → Blumenkrone. Vergleiche → Sepalen.

Kindel → Seitenspross

Knolle Ein fleischiges Speicherorgan unterschiedlicher Form. Die wenigen knollenbildenden Zimmerpflanzen besitzen Spro ss knollen. In diesen verdickten Sprossteilen speichert die Pflanze Nährstoffe und Wasser, womit sie Kälteperioden oder Trockenzeiten übersteht. Spro ss knollen können in und über der Erde wachsen und sind manchmal sogar an Luftsprossen anzutreffen. An den Triebknospen (Augen) der Knollen kommt es zu einem neuen Austrieb. Andere verdickte Speicherorgane sind → Pseudobulbe, → Rhizom, Zwiebel.

Knospe Ein stark verkürzter Spross, der meist von überlappenden Knospenschuppen geschützt wird. Triebknospen enthalten embryonale Blätter, Blütenknospen embryonale Blüten oder Blütenstände.

Knoten Die Stelle an einem Trieb, der ein Blatt oder ein Seitentrieb entspringt. Knoten, auch Gelenke genannt, sind gelegentlich dicker als die übrigen Teile des Stengels. Ein Knoten (Blattknoten, Nodium) kann sein Blatt auch bereits verloren haben. 

Kopfsteckling Abgetrennte Triebspitze einer Pflanze, die zur Vermehrung angeregt wird.

Krautig Pflanzen mit weichen, nicht verholzenden Trieben nennt man krautig.

Lippe Umgeformter Blütenteil der Blumenkrone, der sich von anderen Blütenblättern deutlich unterscheidet. Die Lippe ist ein Kennzeichen der Orchideenblüten .

Luftwurzeln Wurzeln, die sich oberirdisch an Trieben ausbilden und durch die Luft zum Substrat wachsen. Sie können als Stütz- oder Haftorgane dienen oder Feuchtigkeit aus der Luft absorbieren. Aus dem Substrat nehmen sie u. U. Nährstoffe auf.

Milchsaft Von manchen Pflanzen, z.B. Euphorbien und einigen Ficus-Arten, wird ein Milchsaft, auch Latex genannt, abgesondert, wenn sie verletzt werden. Der Milchsaft kann giftig sein.

Mimikry Bei Pflanzen und Tieren Schutzanpassung an ihre natürliche Umgebung. Bekannte Beispiele sind Pflanzen der Gattung Lithops (Lebende Steine).

Monopodial Bezeichnung für einen Trieb, der stetig aus einem Vegetationspunkt weiterwächst und sich nur selten verzweigt. Vergleiche → sympodial.

Narbe Der oberste Teil des → Stempels, der den Pollen aufnimmt. Sie wird meist klebrig, wenn die Blüte für die Bestäubung und Befruchtung bereit ist.

Nebenblatt Ein blatt- oder schuppenartiges Gebilde, das sich bei manchen Pflanzen an der Basis des Blattstiels entwickelt.

Neutral Ein Stoff (Boden, Erde, Wasser u. a.), der weder —» sauer noch → alkalisch reagiert, ist neutral. Der → pH-Wert ist 7,0.

Nickend Gleichbedeutend mit herabhängend oder geneigt, meist zur Beschreibung von Blüten benutzt.

Panaschiert So bezeichnet man Blätter (zuweilen auch Blüten), die entweder gestreift oder gefleckt oder auf andere Weise abweichend von der üblichen grünen Färbung gemustert sind.

Petalen Andere Bezeichnung der Blumenblätter der → Blumenkrone, besonders bei der Beschreibung von Orchideen verwendet.

Pfahlwurzel Eine kräftige Wurzel, die mehr oder weniger senkrecht in den Boden wächst, vor allem wenn es sich um die einzige oder wichtigste Wurzel einer Pflanze handelt.

pH-Wert Gibt die Wasserstoffionenkonzentration des Bodens, der Erde, des Wassers oder anderer Stoffe an. In pH-Werten wird angegeben, ob ein Stoff → sauer, → alkalisch oder → neutral reagiert. Die Skala reicht von 0 bis 14, wobei reines, also neutrales Wasser (pH 7,0) als Bezugswert dient.

Pikieren Pflanzen werden pikiert, indem man sie aus den Töpfen oder anderen Gefäßen, in denen sie aus Samen herangezogen wurden, in andere Behälter einzeln oder mehrere in größeren Abständen verpflanzt.

Pseudobulben Verdickte Stämme bei epiphytischen Orchideen, die in Abständen aus dem Rhizom emporragen und als Speicherorgane dienen. Sie tragen häufig Blätter und auch Blüten.

 Quirl Drei oder mehr Blätter oder Blüten, die strahlenförmig wie die Speichen eines Rades an einem Knoten des Stengels ausgebildet werden; auch Wirtel genannt.

Ranke Fadenförmiges Organ einer Kletterpflanze, das meist der Blattachsel entspringt und sich um einen Halt schlingt oder mit Hilfe endständiger Haftscheiben an eine Unterlage klammert. Bei manchen Pflanzen übernehmen Blattstiele die Aufgabe der Ranken.

Rhizom Fleischiger → Stamm, meist (nicht immer) waagrecht und unterirdisch. Es dient häufig als Speicherorgan und überdauert mehr als eine Wachstumsperiode. Rhizome bilden üblicherweise unterirdische Wurzeln und oberirdische Sprosse aus.

Rosette Rosettenartige Anordnung einer Pflanze, die vom Wurzelhals oder von einem anderen Zentrum ausgeht, z. B. bei Usambaraveilchen und vielen Echeverien und Bromelien.

Ruheperiode Ein Zeitabschnitt im Jahreslauf, in dem manche Pflanzen ihre Blätter behalten können, aber nur wenig oder gar nicht mehr austreiben. Andere verlieren die Blätter und überdauern mit unterirdischen Organen (z. B. Zwiebeln, Knollen u. a.). Vergleiche → Hauptwachstumszeit.

Sämling Das unmittelbar aus der Keimung des Samenkorns hervorgegangene Pflänzchen mit einem einzelnen, noch unverzweigten Trieb.

Sauer Einen Stoff (Boden, Erde, Wasser u. a.), dessen → pH-Wert unter 7,0 liegt, nennt man sauer. Eine saure Reaktion zeigt das Fehlen von Kalk und anderen alkalischen Stoffen an. Vergleiche → alkalisch.

Säule Ein Gebilde, in dem die männlichen und weiblichen Blütenorgane verbunden sind. Die Säule (Gynostemium) ist ein charakteristisches Merkmal der Orchideenblüte .

Saum Das ausgebreitete Ende der Blumenkrone von glocken-, trompeten- und röhrenförmigen Blüten.

Scheide Ein röhrenförmiges Gebilde, das ein anderes Pflanzenorgan zum Schutz umgibt, z. B. die Scheide, die den Blattgrund bei Gräsern bildet.

Schlund Innerer Teil der Blumenkrone bei glocken-, trompeten- oder röhrenförmigen Blüten, sofern dieser Teil sichtbar ist.

Schuh Die charakteristisch geformte → Lippe bei Blüten der Orchideengattung Paphiopedilum (Frauenschuh). Siehe Bild bei → Fahne.

Seitenspross Eine junge Pflanze (Kindel), die auf natürliche Weise meist an der Basis von erwachsenen Pflanzen, z. B. Zwiebelgewächsen, Bromelien, Kakteen und anderen Sukkulenten, ausgebildet wird. Sie lässt sich meist leicht abtrennen und für die Vermehrung verwenden.

Seitentrieb Sprosse, die aus den schlafenden Augen eines Haupttriebs gebildet werden. Auch von Seitentrieben können weitere Seitentriebe ausgehen, das sind dann Seitentriebe zweiter Ordnung usw.

Sepalen Andere Bezeichnung für die Kelchblätter, besonders bei der Beschreibung von Orchideen und Fuchsien gebräuchlich.

Sorte Im Unterschied zu → Varietät handelt es sich bei einer Sorte um eine durch Züchtung entstandene Form innerhalb einer Kulturpflanzenart. Der Sortenname steht in einfachen Anführungszeichen und wird immer groß geschrieben.

Spaltöffnungen Die mikroskopisch kleinen Atemöffnungen im Oberhautgewebe der Pflanzen, meist an den Blattunterseiten.

Sparrig Pflanzen wachsen sparrig, wenn ihre Triebe unnatürlich lang und dünn und die Blätter klein und hellgrün werden. Ursache sind meist ungünstige Lichtverhältnisse und bei Sämlingen zu dichter Stand.

Spatha Die große, manchmal auffällig gefärbte Blütenscheide ( → Hochblatt), die meist den kolbenförmigen Blütenstand bei Pflanzen der Familie Araceae umgibt.

Sporen Winzige, einzellige Körper zur ungeschlechtlichen Vermehrung bestimmter Pflanzen, z. B. Farne und Moose. Die staubfeinen Sporen der Farne sitzen meist an der Unterseite der Wedel in Sporenkapseln, die als erhabene, braune Häufchen erscheinen. Sie springen auf, wenn die Sporen reif sind.

Sporn Bei Blüten ist der Sporn ein hohler, meist spitz zulaufender oder röhrenförmiger Vorsprung an der Blumenkrone, der Nektar enthält, um Insekten zur Bestäubung anzulocken.

Spross Vegetativer, meist oberirdischer → Trieb einer Pflanze, aus dessen → Knoten (Nodien) Blätter oder weitere Sprosse ausgebildet werden. Aus dem Spross entwickeln sich Stämme und Äste bei größeren, meist holzigen Pflanzen. Ein Spross gliedert sich in die durch das Spitzenwachstum verlängerte Achse und deren Seitenorgane, vorwiegend die Blätter, aber auch die Blüten. Meist gleichbedeutend mit → Trieb.

Sprossknollen → Knollen

Stachel Im Unterschied zum → Dorn ein nur aus Rindengewebe oder an Blättern gebildeter spitzer Anhang einer Pflanze, z.B. bei Rosen, Euphorbien.

Stamm Andere Bezeichnung für einen oberirdischen Trieb oder Spross, von dem als Achse weitere Sprosse ausgehen. Meist verwendet man das Wort bei größeren Pflanzen mit verholzenden Trieben. Je nach Länge der Achse spricht man von einem Hochstamm, Halbstamm usw.

Staubbeutel Teil der → Blüte, in dem sich der Pollen (männliche Geschlechtszellen) entwickelt, sitzt meist an langen Staubfäden. Beide Organe nennt man auch → Staubblatt.

Staubblatt Das männliche Organ einer → Blüte; es besteht meist aus zwei Staubbeuteln auf einem Staubfaden.

Staude Eine mehrjährige (perennierende) Pflanze, deren oberirdische Teilejährlich während der → Ruheperiode absterben. Vergleiche → einjährig, zweijährig.

Steckling Teil eines Triebes, eines Blattes (manchmal ein ganzes Blatt) oder einer Wurzel, den man von der Pflanze abtrennt und so behandelt, dass er Wurzeln ausbildet und sich zu einer selbständigen Pflanze entwickelt.

Stempel Das weibliche Geschlechtsorgan einer → Blüte. Er besteht aus einem Fruchtknoten, in dem sich die Samen entwickeln, einem Griffel und einer Narbe.

Strahlen Die strahlenförmigen, von einem Stiel ausgehenden Blattsegmente der Fächerpalmen .

Strauch Eine Pflanze mit mehreren verholzten Trieben, die keinen Hauptstamm bildet, sondern sich meist vom Grund aus verzweigt. Vergleiche → Baum.

Substrat Jede Mischung, in der eine Pflanze wächst und Halt findet. Sie braucht nicht unbedingt Nährstoffe zu enthalten, z. B. bei der Stecklings Ver mehrung.

Sukkulente Meist aus Trockengebieten stammende Pflanze mit fleischigen Stämmen oder Blättern (selten auch Wurzeln), die als Speicherorgane für Wasser dienen.

Sympodial Man nennt Triebe oder Rhizome sympodial, bei denen jeweils neue, aufeinanderfolgende Vegetationspunkte (z. B. → Pseudobulben) einen einjährigen Blütenstand hervorbringen und das weitere Wachstum durch Verzweigung stattfindet, z. B. bei vielen Orchideen.

Trieb Meist gleichbedeutend mit → Spross. Auch Seitenzweige oder Äste nennt man Triebe, besonders wenn sie jung und biegsam, also nicht verholzt sind.

Varietät Eine Pflanze, die in ihrem Aussehen von der Ursprungsart abweicht. Als Varietät wird heute nur eine Abart bezeichnet, die auf natürliche Weise entstanden ist, im Gegensatz zu → Sorte.

Vegetationspunkt Die äußerste kegelförmige Triebspitze, von der das weitere Wachstum ausgeht.

Verholzend Pflanzengewebe, das durch Lignineinlagerung holzig und hart wird und die Ruheperiode einer Pflanze überdauert, auch wenn die Blätter absterben. Verholzende Triebe sind also mehr oder weniger ausdauernd. Vergleiche → krautig.

Wechselständig Bei wechselständiger Blattstellung stehen die Blätter einzeln (je eines an einem → Knoten) mehr oder weniger abwechselnd an der einen oder anderen Seite des Stengels. Vergleiche → gegenständig.

Wedel Bezeichnung für einfache oder → gefiederte Farnblätter sowie für gefiederte oder in → Strahlen geteilte Palmblätter .

Wirtel → Quirl

Wurzelballen Besteht aus Erde und Wurzeln einer Pflanze in einem Topf oder einem anderen Gefäß.

Wurzelhals Abschnitt an der Basis der Triebe, aus dem die oberirdischen Pflanzenteile und die Wurzeln hervorgehen, kurz: die Grenzzone zwischen Spross und Wurzelsystem.

Wurzelschössling Ein Schössling, der den Wurzeln oder dem → Wurzelstock einer Pflanze entspringt und eigene Blätter und Wurzeln ausbildet.

Wurzelstock Das Wurzelsystem einer Pflanze als Gesamtheit. Im weiteren Sinn wird der Ausdruck auch für ein unterirdisches → Rhizom oder ähnliche Anlagen gebraucht.

Zisterne Trichterförmige Öffnung im Zentrum vieler Bromelien (Ananasgewächse), die dichte → Rosetten bilden. Darin sammeln die Pflanzen Wasser- und Nährstoffvorräte.

Zweihäusig Pflanzen, die an einem Exemplar nur weibliche oder nur männliche Blüten ausbilden. Vergleiche → einhäusig.

Zweijährig Eine zweijährige Pflanze entwickelt sich im Lauf zweier Wachstumsperioden aus einem Samenkorn bis zur Blüte und Samenreife und stirbt dann ab. Vergleiche → einjährig, Staude.

Zwiebel Ein Speicherorgan, das meist unterirdisch wächst und gleich einer Knospe embryonale Blätter (manchmal auch embryonale Blüten) der Pflanze enthält. Viele Zwiebelgewächse können längere Ruheperioden einlegen.

Zygomorph Blüten mit einer Symmetrieachse sind zygomorph oder monosymmetrisch.



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